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Das Online-Magazin der Jägerschaft Osterholz

 

Letzte Änderung: 08.12.2016  20:50 Uhr. Klick hier.

 

08.12.2016

Osterholzer Jäger bei Pferd & Jagd in Hannover

aufgenommen von der automatischen Wildmonitorkamera 

 

08.12.2016

Heiko Ehing als Kreisjägermeister länger im Amt als die Kanzlerin
Fing eher an - hört später auf. Bereits zur vierten Wahlperiode wiedergewählt und ernannt. 

 

Landkreis Osterholz. Auf seiner konstituierenden Sitzung hat der Osterholzer Kreistag einstimmig Heiko Ehing
als Kreisjägermeister wiedergewählt.

 

Der Osterholz-Scharmbecker bleibt damit

bis zum 31. Oktober 2021 weiter im Amt.

 

Ehing bekleidet den Posten bereits zum vierten Mal -

genau seit 2001.

 

 

 

Landrat Bernd Lütjen überreichte dem Mittfünfziger jetzt die Bestellungsurkunde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, die in den kommenden Jahren weiter das Fundament bilden solle. "In vielen Bereichen der Kreisverwaltung ist Heiko Ehing seit Jahren ein geschätzter Ansprechpartner der Jägerschaft", resümierte Landrat Bernd Lütjen.

 

Sowohl im Kontakt mit der Jagdbehörde oder dem Veterinäramt, als auch bei der Mitarbeit in der Wildunfallkommission oder in naturschutzrechtlichen Belangen habe Heiko Ehing stets versiert seine Sicht eingebracht und damit für einen guten Umgang untereinander gesorgt. Er freue sich über die Wiederwahl, betonte Bernd Lütjen. Zum Stellvertreter des Kreisjägermeisters wurde Torsten Wischhusen aus Vollersode benannt.

 

Die Aufgabe von Kreisjägermeister und Stellvertreter ist es, die Jagdbehörde des Landkreises zu beraten, besondere Vorkommnisse zu melden und die Revier- und Jagdscheininhaber zu unterstützen. Zudem sitzt der Kreisjägermeister dem Jagdbeirat des Landkreises vor, dem sechs weitere Mitglieder aus der Jägerschaft, den Jagdgenossenschaften, der Land- und Forstwirtschaft, dem Naturschutz sowie aus den Niedersächsischen Landesforsten angehören.

 

Für Heiko Ehing keine Last, denn er ist nicht nur seit 15 Jahren Kreisjägermeister, sondern auchseit 1984 Funktionsbeamter für Waldökologie - man darf auch Förster sagen.

 

Korpustext: Bernhard Komesker, Osterholzer Kreisblatt,  08.12.2016, Seite 1; Foto: nach Volker Kölling

 

 

 

06.12.2016

Gruß vom Nikolaus

 

 

29.11.2016

Es wird kalt an der Hamme bei Tietjens Hütte

29.11.2016 9:25 Uhr Dagmar Kunze war unterwegs, mehr bei Schnappschuss

 

 

27.11.2016

Baumpflanzaktion

 

Am 1. Advent 2016 haben der Vorstand des Vereins zur Förderung des sportlichen Schießwesens Waakhausen e.V. gemeinsam mit Jägern der Jägerschaft Osterholz und deren Familienangehörigen 125 Bäume gepflanzt. Diese Ausgleichsmaßnahme wurde vom Landkreis Osterholz im Rahmen der Umbaugenehmigung für die Schießanlage angeordnet.

Unterstützt wurde diese Pflanzaktion auch durch 14 der derzeitigen JagdscheinanwärternInnen der Jägerschaft Osterholz. Es wurden Baumarten wie Stieleiche, Vogelkirsche, Schwarzerle, Moorbirke, Eberesche, Ohrweiden und Holundersträucher angepflanzt.

Alle tatkräftigen Helfer trafen sich um 10 Uhr am Schießstand in Waakhausen. Ausgerüstet mit Spaten und Schubkarren und natürlich den Pflanzen ging es dann auch schnell zur Sache.

Das Wetter spielte erfreulicherweise auch mit und die Sonne sorgte noch für zusätzliche Wärme.

Schon nach zwei Stunden waren alle Bäume eingepflanzt und Zeki Olgun vom "Jägertreff" konnte die fleißigen HelferInnen mit Kaffee, Bratwurst und Salaten zum Mittag belohnen.

 

Marcel Skoruppa 

 

 

24.11.2016

Rettung der Weihnachtsgans

H5N8 -  Informationsmerkblatt für Jäger zur aviären Influenza

 

Das Veterinäramt Osterholz bittet darum, dass die Jäger/innen die in dem Merkblatt (siehe unten oder hier als PDF) genannten Vorsichtsmaßnahmen sowie die beschriebenen Verhaltensregeln nach der Jagd auf Federwild unbedingt beachten, um das Risiko der Übertragung der Geflügelpest (hochpathogene Aviäre Influenza) aus der Wildvogelpopulation in Hausgeflügelbestände zu minimieren.

 

Das Seuchengeschehen hat sich in den vergangenen Tagen rasch entwickelt und auch das Merkblatt ist in seiner Einleitung schon wieder überholt. Der Erreger H5N8 wurde bereits in 11 Bundesländern nachgewiesen. Insbesondere sind Reiherenten betroffen (Indikatortiere), aber auch andere Entenarten, Wildgänse, Schwäne, Möwen, Haubentaucher sowie Bussard. In Niedersachsen wurde ein Schwan im Landkreis Peine und eine Wildente in Isternhagen positiv getestet. Mit dem Putenbestand in Cloppenburg ist in Niedersachsen der erste Hausgeflügelbestand infiziert.


Es ist davon auszugehen, dass der Erreger auch bei uns innerhalb der Wildvögel zirkuliert.

 

Insbesondere die Jäger/innen, die gleichzeitig Hausgeflügelhalter sind, sollten generell nach der Jagd die Hygieneregeln unbedingt beachten, da natürlich immer Ausscheidungen von Wildvögeln zum Beispiel über Gummistiefel nach einer Treibjagd oder über den Jagdhund verschleppt werden können.

 

Heiko Ehing, Kreisjägerrmeister

 

Merkblatt

Information für Jäger zur Vermeidung der Übertragung der hochpathogenen
aviären Influenza (HPAI) in Hausgeflügelbestände

Klick hier für PDF

 

Nach dem Auftreten der gefährlichen Form der aviären Influenza (Vogelgrippe) vom Subtyp H5N8 HPAI in einigen europäischen Ländern wurden auch in Deutschland seit Anfang November über 200 Fälle dieser Tierseuche bei Wildvögeln festgestellt. Betroffen sind vor allem die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern.

In Niedersachsen wurde das Virus im Landkreis Peine bei einer Reiherente ebenfalls
nachgewiesen.
Betroffen sind vor allem Wasservögel oder Vogelarten, die sich von Aas ernähren.

 

Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass weitere Vogelarten das Virus tragen, ohne jedoch zu erkranken oder zu sterben.
Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist auf Grund der aktuellen Verbreitung des Subtyps H5N8 HPAI in der Wildvogelpopulation in Europa von einem hohen Eintragsrisiko in Hausgeflügelbestände durch direkte oder indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel auszugehen. Sämtliche Teile von Wildvögeln sowie deren Ausscheidungen können den Erreger enthalten und zu Ansteckungen im Hausgeflügelbereich führen.
Dieses gilt es - auch für den Jäger - durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu verhindern.

  • Nach Berührung mit Federwild oder deren Ausscheidungen kein Kontakt zu
    Hausgeflügel.
  • Häger, die Hausgeflügel halten bzw. sich in Nutzgeflügelbeständen aufhalten, sollten derzeit nach Möglichkeit auf die Jagd auf Federwild verzichten.

    Nach der Jagd
    auf Federwild
  • Kein Kontakt der Jagdkleidung oder von mitgeführten Gegenständen mit Geflügel.
  • Kein Kontakt des Jagdhundes mit Geflügel.
  • Betreten des Stalles erst nach gründlicher Reinigung und ggf. Desinfektion (Dusche, Kleider- und Schuhwerkwechsel).
  • Erlegtes Federwild oder Totfunde nicht dorthin mitnehmen wo Hausgeflügel gehalten wird.
  • Bei der Verwertung von Federwild sind Federn und die Innereien so zu entsorgen, dass keine anderen Vögel oder Hausgeflügel damit in Kontakt kommen können.
  • Bergung toter oder kranker Tiere nur mit geeignetem Schutz (Einmalhandschuhe, Schutzkleidung, Mundschutz).
  • Meldung verendeter oder kranker Wildvögel – auch der nicht jagdbaren Arten - an die zuständige Veterinärbehörde.
Die Untersuchung von Wildvögeln im Rahmen des aktiven und passiven Monitorings in Niedersachsen wird fortgeführt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist eine Übertragung auf den Menschen als unwahrscheinlich anzusehen.

 

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)  22.11.2016

 

 

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