blattzeit-ohz.de

Archiv - 2. Quartal 2012

 

<<< neuere Meldungen im 3. Quartal 2012

 

26.06.2012

Rechtskräftiges Urteil

Grundstückseigentümer in Deutschland müssen die Jagd auf ihrem Gelände nicht dulden - das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden. Die Bundesrepublik muss einem Betroffenen nun Entschädigung zahlen.

  

 

25.06.2012

Osterholzer Jagdhornbläser/innen erfolgreich

Beim Landeswettbewerb der Jagdhornbläser in Springe haben die Osterholzer Jagdhornbläser/innen wieder sehr erfolgreiche Platzierungen erreicht.

Mit der C Gruppe sind die Osterholzer Jagdhornbläser/innen auf den 6. Platz gekommen.

Die G Gruppe hat tolle 962 Punkte erreicht, somit den 2. Platz – nur 4 Punkte hinter Hameln-Pyrmont.

 

22.06.2012

 

 

 

20.06.2012

Offener Jäger - oder so

Am 17.06.2012 begleitete die Osterholzer Jägerschaft den Tag des offenen Hofes in Wührden.

 

Alle Höfe des Lilienthaler Ortsteiles beteiligten sich an dieser Veranstalltung, bei der auch der niedersächsische Ministerpräsident McAllister zugegen war.

 

Die Jägerschaft war durch die Jagdhornbläser vertreten, die den zahlreichen Besuchern einige Stücke ihres Könnens präsentierten. Sie begleiteten auch die von Dagmar Kunze geleitete Vorführung der Jagdhunderassen.
Ansonsten präsentierte der Hegering 7 die Präparate des Infomobils und stand für viele Fragen des Publikums zur Verfügung.
 

Ein weiterer Höhepunkt war die Norbert Nowkas Greifvogelvorführung. Er hatte einen von den großen und kleinen Besuchern bestaunten Uhu und einen Rotschwanzbussard dabei.

Günter Pape
Die Jagdgebauchshunde waren auch da. Aber deren Bericht kam erst am 03.07.2012.
Guckst Du

 

11.06.2012

Wölfe zurück in Niedersachsen –
Informationsabend für Nutztierhalter und Interessierte

Nach über 100 Jahren Abwesenheit kehrt die Wildtierart Wolf langsam wieder nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen zurück. Auch in der Wingst sind in den letzten Monaten immer wieder Hinweise auf Wölfe gemeldet worden. Ob diese alle auf einen Zoowolf, der im Herbst letzten Jahres aus dem Zoo Wingst ausgebrochen war, zurückzuführen sind, oder ein wilder Wolf die Wingst durchstreift ist bislang ungeklärt.

Mit der Rückkehr des Wolfs aufkommende Fragen sollen am
Freitag, 15.06.2012 um 17 Uhr im Gasthaus Butt "Lindenwirt am Zollbaum", Zollbaum 20, 21789 Wingst

beantwortet werden. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. informiert über Biologie und Verhalten von Wölfen sowie das Wolfsmonitoring in Niedersachsen. Uwe Martens berichtet als ehrenamtlicher Wolfsberater des Niedersächsischen Umweltministeriums wie man Wolfshinweise erkennt und legt einen besonderen Schwerpunkt darauf, wie man Nutztiere vor Übergriffen schützen kann.
Daher sind besonders Nutztierhalter aber natürlich auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen.

 

02.06.2012
Geh mal wieder in die Natur

 

Waldbrandgefahr gering


Der Waldbrandbeauftragte und
Kreisjägermeister Heiko Ehing teilt mit:
 

Aktuell gilt in unserer Region die
Gefährdungsstufe 1, das entspricht

einer sehr geringen Gefahr.


Die Skala endet bei Stufe 5 –

„sehr hohe Gefahr“.

 

Klick hier zur aktuellen
Waldbrandgefahrenkarte des
Deutschen Wetterdienstes

 

Trotzdem nicht leichtsinnig sein:

Nadelgehölze wie Kiefer, Strobe oder Douglasie begünstigten durch ihren hohen Gehalt an brennbaren festen Stoffen die Entwicklung von Waldbränden. Die sich daraus ergebenden Verhaltensregeln liegen auf der Hand:

  • Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe,
  • Grillen nur auf freigegebenen Grillplätzen,
  • Autos nicht über trockenem Gras abstellen (Katalysator-Hitze)
  • keine Glasflaschen oder Glasscherben liegen lassen - wirken als Brenngläser/Lupen und
  • im Wald und auf der Heide und im Moor nicht rauchen. Ist auch sonst ungesund.

In Moorgebieten kann Glut in den torfigen Boden einbrennen und tagelang weiterglimmen.
Sobald Luft rankommt brennt es wieder .

Und noch einen Rat hat Kreiswaldbrandbeauftragter Ehing:
Jeden Waldbrand sofort unter Notruf 112 melden.

 

Waldbrandgefahrenindex

Quelle: DWD

 

Aber auch auf Wiesen kann es gefährlich werden:

Grasland-Feuerindex

Grasland-Feuerindex heuteGrasland-Feuerindex morgen

Quelle: DWD

 

Manchmal fahren ja auch verspätete Züge einen heißen Reifen. Guck hier - klick drauf

Osterholzer Kreisblatt 25.05.2012, S. 1

 

 

 

25.05.2012 

Walderlebnistag mit Osterholzer Jäger/innen

Bei strahlendem Sommerwetter erlebten 120 Kinder der Grundschulen Heilshorn und Ohlenstedt am letzten Schultag vor den Pfingstferien einen erlebnisreichen Vormittag im Garlstedter Forst.

 

Günter Schulze (Mitte hinten) hatte mit der Grundschullehrerin Frau Stein einen Parcours mit 15 Stationen aufgebaut, auf dem die Kinder neben theoretischem Wissen auch ihre Geschicklichkeit und Artenkenntnisse unter Beweis stellen mussten. Über 20 Jägerinnen, Jäger und Eltern stellten sich  für die Stationsbetreuung zur Verfügung. Jeder Stationswechsel wurde mit Jagdsignalen eingeleitet, sodass den gesamten Vormittag alle vier Minuten im Klassenzimmer Wald die Jagdhörner erklangen.

 

Sonja Wolf und Elke Klippel erklärten den ankommenden Schulklassen zunächst mit Hilfe des Info-Mobils der Jägerschaft zahlreiche Tierarten unserer Kulturlandschaft. Danach begann der Kampf um Punkte. Mit dem Fernglas musste im entfernten Gebüsch ein Tier entdeckt und bestimmt werden.

 

Peter Bruns stellte gezielt Fragen zum Fuchs. Bei Hartmut Renken wurde geprüft, ob die Kinder genau wissen, wie man sich in der Natur verhalten soll (muss!). Aber die Grundschüler wussten genau, dass man im Wald zur Zeit nicht rauchen und grillen darf und der Müll keinesfalls in den Wald gehört.

 

Dirk Schröder wartete mit zahlreichen Präparationen auf. Neben Fuchs und Dachs mussten auch Hase, Kaninchen sowie Iltis und Marder sicher erkannt werden. Bei der nächsten Station mussten Decken, Schwarten und Bälge verschiedenen Tierarten zugeordnet werden.

 

.

Zur Abwechslung durften die Kinder dann beim Ringe werfen ordentlich Punkte sammeln. Es war aber gar nicht so einfach, die Ringe über die Zweige einer Kiefer zu werfen.

 

Kein Problem, beim Thema Borkenkäfer konnten die Gruppen wieder richtig punkten, denn damit kannten sie sich aus. Auch mit den 10 Holzteilen, die man 30 Sekunden anschauen durfte und dann aus der Erinnerung wieder alle nennen musste gab es keine Schwierigkeiten.

 

Neben Buntspecht, Eichelhäher, Elster und Mäusebussard mussten die Kinder bei Fritz Kunze auch die Waldschnepfe erkennen. Obwohl die Kinder sich sehr gut auskannten, hatten etliche doch mit der Waldschnepfe ihre Probleme.

 

Dafür kannten sie aber die Trophäen der Wildtiere sehr gut. Die Grundschulkinder konnten auf Anhieb Rot- und Damhirsch auseinanderhalten, der Kopfschmuck des Rehbockes und auch die Waffen des Keilers waren keine Hürde. Da einige Schüler sogar die Haken des Fuchses erkannten, vergab Armin Paeschke hier diverse Sonderpunkte.

 

Fred Ferger war erstaunt, wie sicher die Kinder die Ricke, den Rehbock, die Rehkitze, Frischlinge und den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen erkannten.

 

Bevor die Kinder am Ende noch sechs verschiedene Dinge im Fühlkasten ertasten durften, wurden bei Jens Meinhold verschiedene Fragen aus dem Tierreich gestellt.

 

Bei Reiner Brach mussten sechs Zweige unserer Hauptbaumarten den entsprechenden Baumstämmen zugeordnet werden.

 

Erinnern an das Gesehene - Wiederholung als pädagogisches Prinzip.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung bekam jedes Kind ein Präsent der Kreissparkasse Osterholz, die den Walderlebnistag in Garlstedt bereits seit über 20 Jahren tatkräftig unterstützt.  Beste Gruppe waren "Die schnellen Rehe", die aufgrund zahlreicher Bonus- und Zusatzpunkte auf insgesamt 75 Punke kamen.

 

Günter Schulze bekam ein Dankeschön für seine über 40-jährige liebevolle Tätigkeit mit den Waldkindern - sein allerletzter Einsatz, bevor es Jüngere weitermachen.

 

Heiko Ehing

 

24.05.2012

Aufprallenergie bei Wildschweinunfällen

Mehr bei unserem Fernlehrkurs. Klick hier.

 

24.05.2012

Jagdhorn statt Schulgong


klick drauf
   Osterholzer Kreisblatt 24.05.2012, S. 4

 

08.05.2012

Der Landesjägertag 2013

findet bei uns in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck statt.

 

05.05.2012

2000. Wildunfall-Datensatz eingegeben

Am Samstag, 5.5.2012 war es soweit: Um 22:10 Uhr hat Joachim Groenewold den 2000. Wildunfall-Datensatz eingegeben. Ab dem Jahr 2010 erfassen wir die Wildunfälle hier im Internet komplett für den gesamten Landkreis Osterholz. Für die Jahre 2008 und 2009 lagen leider nur Daten für wenige ausgesuchte Straßen vor.
Insgesamt mussten 111 Datensätze wieder gelöscht werden, weil Doppelerfassungen bei Jägern und der Polizei vorlagen, sodass nunmehr 1889 gültige Datensätze für Wildunfälle vorliegen, davon 1774 ab 01.01.2010. Guck hier  

 

05.05.2012

Das Lucas-Evangelium
Nachdem schon viele es unternommen haben, eine Erzählung der Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, welche von Anfang an Augenzeugen ...

 

klick drauf     Osterholzer Kreisblatt 05.05.2012, S. 5 

 


klick drauf
   Hamme Report 13.05.2012, S. 2 interessantes Foto, aber wer ist "red"? Siehe unten: "HE"

 

Der Osterholzer Anzeiger berichtet erst am 27.05.2012. Klick hier.

 

28.04.2012

Jägerprüfung 2012 im Landkreis Osterholz: Alle haben bestanden
 

 

Seit September hatten 16 Jagdscheinanwärter und vier Jagdscheinanwärterinnen auf diesen stolzen Moment hingearbeitet. Am 28. April 2012 konnten sie endlich das Prüfungszeugnis für das "Grüne Abitur" in einer kleinen Feierstunde auf dem Schießstand in Waakhausen entgegennehmen.
 

Bereits bei der Schießprüfung zeigten die Teilnehmer, was sie in den vergangenen sieben Monaten gelernt hatten. Im ersten Anlauf erfüllten alle die Anforderungen von fünf Treffern beim Skeet-Schießen. Lediglich beim Büchsenschießen verlor ein Teilnehmer die Nerven und musste nochmals fünf Schuss stehend angestrichen auf den Rehbock abgeben, verbuchte dann aber deutlich mehr als die geforderten 25 Ringe.
 

Bei der schriftlichen Prüfung hatten die Kandidaten für jedes der fünf Fachgebiete 30 Minuten Zeit. Alle gingen sehr gut vorbereitet in die Prüfung, denn bereits nach zehn Minuten wurden die ersten Bögen bereits wieder abgegeben. So legten alle entsprechend gute Noten vor und niemand wollte mit den Durchfallfächern Wildtierkunde und Waffenkunde in Konflikt geraten. In diesen beiden Fächern muss das Gesamtergebnis aus schriftlicher und mündlich-praktischer Prüfung besser als 4,5 sein - ansonsten wäre die Jägerprüfung nicht bestanden.
 

 

Bei der mündlich-praktischen Prüfung wurden dann alle nochmals stark gefordert und jeder merkte deutlich den Prüfungsstress. Die Prüflinge mussten in jedem Fachgebiet den Prüfern Rede und Antwort stehen und das Erlernte zeigen. Es wurde kein reine Theorie mehr gefragt, sondern das theoretische Wissen musste auf praktische Situationen umgesetzt werden.
 

Erleichtert vernahmen die Teilnehmer nach Zusammenführung aller Noten durch die Prüfungskommission die erlösenden Worte: "Alle Teilnehmer haben die Jägerprüfung 2012 bestanden". Erfolgreichster Prüfungsteilnehmer mit der Gesamtnote 1,8 wurde Florian Zwernemann aus Schwanewede.

Lehrgangssprecher Florian Lucas ließ zum Abschluss die gesamte Ausbildung nochmals Revue passieren und bedankte sich bei den Ausbildern für den umfangreichen und sehr guten Unterricht.

Heiko Ehing (HE)
 

25.04.2012

Von Osterholz nach Munster? Wolfs-Sichtung auf Übungsplatz
VON MICHAEL THURM

Landkreis Osterholz
. Im Westerwald wurde mehrere Wochen lang ein Wolf beobachtet – und offenbar erschossen *). Auch im Landkreis Osterholz soll sich im vergangenen Januar ein Wolf aufgehalten haben. Jäger und Spaziergänger wollen das Tier im Bereich Steden, Lübberstedt, Axstedt und Oldendorf mehrfach gesichtet haben. Ob es sich jedoch tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat, ist bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen.
 

„Leider haben wir keinen hundertprozentigen Nachweis“, sagt Kreisjägermeister Heiko Ehing. „Wir haben keine DNA-Probe und auch keine Kot-Probe.“ Auch Britta Habbe, Wolfexpertin der Landesjägerschaft in Hannover spricht nur von Vermutungen. „Wir haben keine Fährte gefunden, die bestätigt, dass es wirklich ein Wolf war.“ Ganz ausschließen wollen Habbe und Ehing die Möglichkeit aber nicht. Schließlich ist die Population in Deutschland gewachsen. „Im vergangenen Jahr sind rund 40 Welpen geboren worden“, weiß Britta Habbe. Und die suchen, sobald sie geschlechtsreif sind, ihr eigenes Quartier. Den möglichen Osterholzer Wolf hatte es wahrscheinlich Richtung Osten verschlagen, zum Truppenübungsplatz in Munster. Da nämlich haben Wolfsexperten die Existenz einer Wölfin nachgewiesen.

aus der Wümme-Zeitung, 25.04.2012, S. 3

*) nach Meldungen der "Süddeutschen Zeitung" vom 24.04.2012 wurde der Wolf im Westerwald von einem 71jährigen Jäger erschossen. Dem Täter droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Siehe hier

 

22.04.2012

Was tun bei Hasenmangel?

Bereits vor ca. 50 Jahren war die Jägerschaft Osterholz pfiffig: es wurden Hasen aus Polen importiert. Streng getrennt nach Geschlecht - wie dieses historische Foto zeigt. Dank an Reinhard Kahrs.

 

 

12.04.2012

Feldhasen werden seltener
Im Landkreis gibt es 3736 Langohren

VON CHRISTIAN VALEK

Landkreis Osterholz.
Die Jägerschaft Osterholz macht auf einen Rückgang der Feldhasen aufmerksam. Seit dem Jahr 2005 ist der Bestand von Meister Lampe um beinahe 16 Prozent zurückgegangen. Laut Wildtier-Erfassung (WTE) leben 3736*) Tiere in den elf Hegeringen der Osterholzer Jägerschaft. Im Jahr 2005 wurden auf identischem Gebiet 4562 Hasen gezählt. Nach einem zahlenmäßigen Einbruch hat sich der Bestand in den vergangenen drei Jahren in etwa eingependelt. „Feldhasen reagieren sensibel auf Veränderungen der Umwelt“, erläutert Torsten Wischhusen, Vorsitzender der Jägerschaft Osterholz. „Die intensive Nutzung unserer Agrarlandschaft macht auch den Langohren in der Region zu schaffen.“


Die Population schwanke unter anderem auch durch Witterungseinflüsse und hasentypische Krankheiten. Neben einer angepassten Bejagung setzt die hiesige Jägerschaft auf „lebensraumverbessernde Maßnahmen“, um die Bestände zu stabilisieren: Landwirte werden dazu ermuntert, sogenannte Blühstreifen an Feldrändern anzulegen, berichtet Kreisjägermeister Heiko Ehing. „Auch die Pflege von Hecken und Feldgehölzen zählt dazu.“ Davon profitierten auch Kiebitze, Feldlerchen und Insekten, sagt Heiko Ehing.
Mehr Informationen gibt es im Internet unter
www.blattzeit-ohz.de.


aus dem Osterholzer Kreisblatt 12.04.2012 S. 2

*) das sind 2011:
5,74 Feldhasen pro km² des Landkreises Osterholz (650,73 km²);
6,41 Feldhasen pro km² Jagdrevier (582,69 km²) ;
7,13 Feldhasen pro km² bejagbare Fläche (524,30 km²)

 

mehr zur Hasenzählung (Herbst 2011)

Auszug: "Immer größere Maisfelder, schwindende Saum-, Kraut- und Staudenfluren: Dieser Trend lässt sich auf Deutschland übertragen. Die Brachflächen sind bundesweit von 8.200 Quadratkilometer (2000) auf 2.300 Quadratkilometer (2011) geschrumpft.
Gleichzeitig hat sich die Maisanbaufläche von 15.000 Quadratkilometer (2000) auf 25.000 Quadratkilometer (2011) erhöht. Insbesondere für die Erzeugung von Biogas wird Mais verstärkt angebaut." 
Hasi mag Möhrchen, aber kein Popcorn.
 

 



03.04.2012

Jäger erinnern an Brut- und Setzzeit
Leinenpflicht gilt bis zum 15. Juli
VON CHRISTIAN VALEK

Landkreis Osterholz. Die Jägerschaft Osterholz appelliert an Hundehalter, die Leinenpflicht zu beachten. Danach sind in der Brut- und Setzzeit, vom 1. April bis 15. Juli, Vierbeiner bei Ausflügen in der Natur an der Leine zu führen. Auch Naturfreunde und Erholungssuchende werden gebeten, auf Spaziergängen auf freiem Feld und im Wald Rücksicht üben, um die heimischen Tierarten nicht zu stören.

„Viele Tiere bekommen in den kommenden Wochen Nachwuchs“, erläutert der Vorsitzende der Jägerschaft Osterholz, Torsten Wischhusen. Vielfach sei Hundebesitzern nicht bewusst, welche Gefahr von einem freilaufenden Hund für wildlebende Tiere ausgehen kann. Unter anderem Jungtiere könnten für stöbernde Hunde leichte Beute sein. Elterntiere seien ebenso in Gefahr, von stöbernden Vierbeinern aufgebracht zu werden, Wischhusen erinnert auch an trächtige Rehe, die nicht schnell genug fliehen können.

Die Jägerschaft wendet sich an alle Spaziergänger und Erholungssuchende. Sie sollen vermeintlich schutzlos wirkende Jungtiere nicht anfassen oder mitzunehmen. Hin und wieder komme es vor, dass unter anderem Rehe ihre Kitze auf Feldwegen absetzen und sich am Wegesrand oder im Unterholz verstecken. Manche Spaziergänger, die die Tiere entdecken, würden das falsch deuten. „Das Wild lässt die Jungtiere nicht außer Acht, sondern beobachtet aus dem sicheren Versteck den Nachwuchs auch um ihn regelmäßig zu säugen“, weiß Wischhusen.

Diese Tiere dürften nicht angefasst werden. „Wittert ein Elterntier menschlichen Geruch am Jungen, wird es den Nachwuchs eventuell nicht mehr annehmen.“
Grundsätzlich gelte für Hundebesitzer und Ausflügler in Wald und Flur zurzeit, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben. Mehr Informationen der Jägerschaft gibt es im Internet unter www.blattzeit-ohz.de
 

aus dem Osterholzer Kreisblatt 03.04.2012, S. 1

 

 

01.04.2012

Jäger bitten um Rücksicht: Hunde bitte anleinen

 

„In der Brut- und Setzzeit bringen die Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt. Sinn
der gesetzlichen Regelung ist, dass Säugetiere ihre Jungen gebären und Vögel ihre
Gelege warm halten können, bis die Küken schlüpfen, ohne dass sie dabei von freilaufenden Hunden gestört werden“, erklärt Kreisjägermeister Heiko Ehing.
Leider gebe es immer wieder uneinsichtige Hundehalter, die sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Daher werden in jedem Jahr immer wieder zahlreiche Junghasen und Jungvögel von Hunden getötet und Elterntiere zu Tode gehetzt oder gerissen beziehungsweise Altvögel von den Gelegen gescheucht, sodass die Gelege auskühlen und die Brut stirbt.


 

 ältere Meldungen im 1. Quartal 2012 >>>

 

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de