blattzeit-ohz.de

Archiv - 3. Quartal 2012

 

<<< Neuere Meldungen im 4. Quartal 2012

 

27.09.2012

Revier-Jäger

Grundstückseigentümer in einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk müssen weiterhin die Jagd auf ihren Flächen dulden. Davon sind die Vertreter der Osterholzer Jägerschaft überzeugt. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg wird daran vorläufig nichts ändern, sind sich die Jäger einig. 


Weiter im Osterholzer Kreisblatt, 27.09.2012, Seite 2

klick drauf

 

27.09.2012

Schwarzwild-Symposium

Die Kurzfassungen der Vorträge des internationalen Schwarzwild-Symposiums 02.-06.09.2012 in Hannover liegen vor und können in "plattdeutsch" abgerufen werden.

Beachte die Seiten 11 und 12 - da geht's um unsere Sauenbesenderung.
Coralie Herbst u.a. berichteten vor dem internationalen Publikum.

 

[...] "Wild boar population’s spatial use and habitat use showed a clear preference of completely leaving the forest and staying in the field crops during the summer, where corn and rapeseed were the favored cereals. This behavioral pattern was similar for both study areas but stronger pronounced in the agricultural dominated area. Further differences and similarities in habitat use and behavior between agricultural and forest dominated area will be discussed."

 

 

21.09.2012

Blasen für Anfänger

Die Jagdhornbläser der Jägerschaft bieten in diesem Herbst wieder einen neuen  Anfängerkurs im Jagdhornblasen an. Geplant ist ein Übungsabend wöchentlich jeweils am Donnerstag von 20:00 bis 22:00 Uhr bei Klaus Vagt in Pennigbüttel, St.-Willehadus-Weg 68. Der Kurs sollte alle Teilnehmenden so weit an das Jagdhorn heranführen, dass die wichtigsten und auf unseren Jagden gebräuchlichen Jagdsignale sicher beherrscht werden.


Starten soll der Kurs am Donnerstag, den 4. Oktober 2012 um 20:00 Uhr. Die nötigen Fürst-Pless-Hörner sollte man sich nach Möglichkeit zunächst ausleihen. Einige Instrumente kann ich auch zur Verfügung stellen.


Ich bitte alle Interessierte um eine kurze Anmeldung unter Klaus.Vagt@gmx.de. Für Nachfragen stehe ich natürlich auch jederzeit zur Verfügung.


Klaus Vagt



18.09.2012

Die Schilder zeigen nicht die Rehgeschwindigkeit an


Das Osterholzer Kreisblatt berichtet am 18.09.2012 auf Seite 1:

klick drauf

 

14.09.2012

Fischotter im Landkreis Osterholz überfahren

Am 14. September 2012 wurde der Polizei morgens ein Wildunfall mit einem Biber auf der K 8 nahe Ritterhude gemeldet. Als der Jagdpächter das überfahrene Tier in Augenschein nahm, erkannte er sofort, dass es sich um einen Fischotter handelt.

 

Foto: Aktion Fischotterschutz e.V. - Dank für die Genehmigung

 

Eine traurige Nachricht, aber ein eindeutiger Nachweis über das Vorkommen des Fischotters im Landkreis Osterholz. Wo ein Fischotter überfahren wird kommen zumeist deutlich mehr Fischotter vor. Bereits vor drei Jahren konnte ein Fischotter anhand einer Kotprobe an der Hamme bestätigt werden.

Bleibt zu hoffen, dass unsere Spurensucher, die von der Aktion Fischotterschutz in Hankensbüttel ausgebildet wurden, zukünftig regelmäßig Spuren, Kot oder Fraßreste des Fischotters in unseren Revieren entdecken.

Heiko Ehing, Kreisjägermeister

 


Am 29.09.2012 berichtet auch das Osterholzer Kreisblatt auf Seite 11 hierüber:

klick drauf

 

 

13.09.2012

Planung für Jägerball 2013 hat begonnen
Am 13. September 2012 tagte der Festausschuss für die "Grüne Nacht 2013" zum ersten Mal. Zunächst wurden eine kritische Rückschau auf die Grüne Nacht 2012 besprochen und dann Änderungswünsche diskutiert.

 

An guter Stimmung wird noch intensiv gearbeitet 


Zum 58. Festball "Grüne Nacht 2013" wird die Jägerschaft Osterholz e.V. alle Jägerinnen und Jäger mit ihren Gästen zum 2. März 2013 in die Stadthalle Osterholz-Scharmbeck einladen - Termin bitte schon einmal vormerken!
 

 

01.09.2012
Pirsch in Vollersode


klick drauf   Osterholzer Kreisblatt 01.09.2012, S. 6

 

 

31.08.2012

Raumnutzung im Kreditinstitut:
"Raumnutzung von Damwild"

Zu einem Vortrag über das Raumnutzungsverhalten von Damwild hatten die Kreissparkasse Osterholz, die Damwildringe Heidhof und Steden sowie die Jägerschaft Osterholz am 31. August die Reviere der beiden Damwildringe eingeladen. Die Panoramaebene der Kreissparkasse in Osterholz-Scharmbeck bot das passende Ambiente für den äußerst interessanten und reichlich bebilderten Vortrag.

Zunächst begrüßte Günter Diegel von der Kreissparkasse Osterholz als Hausherr die fast 70 Teilnehmer/innen und hatte sich – obwohl er kein Jäger ist – sehr gut auf das Vortragsthema vorbereitet. Heiko Ehing, Vorsitzender des Damwildringes Heidhof, freute sich, dass neben zahlreichen Ehrengästen knapp 30 verschiedene Damwildreviere aus dem Landkreis vertreten waren. Sein besonderer Dank galt der Kreissparkasse Osterholz, die nun schon zum zweiten Mal einen Damwild-Fachvortrag unterstützt hat. Mit einem kleinen Augenzwinkern Richtung Günter Diegel von der Kreissparkasse und im Hinblick auf weitere Damwild-Fachvorträge sprach der Vorsitzende des Damwildringes Heidhof schon von einer kleinen traditionellen Veranstaltung. Nach einer kurzen Einführung in das Thema übergab er das Wort an den Referenten Dr. Norman Stier von der TU Dresden.

 

Dr. Norman Stier arbeitet seit dem abgeschlossenen Studium für Forstwissenschaften an der TU Dresden als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Forstbotanik und Forstzoologie. Sein Hauptarbeitsgebiet liegt in den Untersuchungen zur Raumnutzung, Nahrung, Reproduktion, Mortalität, Gefährdung, Bejagung, Monitoringverfahren, Altersbestimmung und Populationsökologie von Raubsäugern und Schalenwild.

 

Mit der Fragestellung „Wo bleiben die alten Hirsche?“ wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein umfangreiches und langfristiges Forschungsprojekt* ins Leben gerufen. Im Fokus standen besonders die gesamte Lebensraumnutzung männlichen und weiblichen Damwildes, die Frage der Brunftmortalität und Ableitungen für die Bejagung.
 

In seinem Vortrag erläuterte Dr. Norman Stier die Methode der Untersuchung anhand verschiedener Bilder und Kurzfilme und jeder wurde davon überzeugt, dass der Fang und die Besenderung von Damwild keine einfache Aufgabe ist. Zahlreiche Hirsche und Kahlwild wurden im Laufe der Jahre mit einem Sender versehen und teilweise über mehrere Jahre per Telemetrie regelmäßig geortet. Die interessanten Ergebnisse stellte der Referent eindrucksvoll vor. Neben den Sommer- und Wintereinständen hat das Damwild bestimmte Brunfteinstände, die jährlich wieder aufgesucht werden.


Während der Aktionsradius im jeweiligen Einstand beim Kahlwild nur ca. 300 ha betrug, ist der Aktionsradius bei den Hirschen deutlich größer. Bei Bewegungsjagden mit massivem Jagdhundeinsatz hat das Damwild den Einstand nie verlassen. Sie bleiben in ihrem vertrauten Gebiet und lassen sich auch durch die Jagdhunde nicht daraus verdrängen. Gespannt verfolgten die Zuhörer den Ausführungen des Referenten, übertrugen so manche Erläuterungen auf ihr eigenes Revier und fanden teilweise plausible Erklärungen für eigene Beobachtungen.

 

Nach einer kurzen Pause wurden noch etliche Fragen beantwortet, bevor sich der Referent wieder auf den Rückweg nach Dresden machte. Als Erinnerung an den Landkreis Osterholz wurde ihm eine Flasche Jan Torf und das dazugehörige Moorbier mit auf den Weg gegeben.


Heiko Ehing

* Hier gibt es den Abschlussbericht des Forschungsprojekts als PDF [ca. 10 MB] 
Stier, Keuling, Beitsch et al.: Untersuchung zur Raumnutzung von Damwild. Dresden 2010

 

Bericht im Hamme Report am 05.09.2012, Seite 3:

klick drauf 

 

 

27.08.2012

Sieben auf einen Streich

Im Mai dieses Jahres beobachteten Holger Lehmgrübner und Ralf Reinhardt im Jagdrevier 27/4 (Ohlenstedt, Eigenjagd Heyer) intensiv die Standorte von Ricken - wie bereits in den vergangenen Jahren. Als sie eine Info zur Grasmahd von Horst Heyer bekamen, suchten sie zusammen mit Freunden die betroffenen Grünlandflächen nach Rehkitzen ab. 

Nachdem sie sieben Kitze gefunden und aus dem Gras in angrenzende Waldstücke bringen konnten, sorgten sie mit Signaltongebern und Duschradios für ordentlich Unruhe. Ein nächtliches Zurückwandern der Kitze in die Wiesen konnte somit verhindert werden. Noch am selben Abend mähte Horst Heyer die Wiesen am Außenrand ab. Die gemähten Randstreifen waren sicherlich auch hilfreich, ein Zurückwandern zu verhindern.

Nach erfolgreiche Suche saßen sie mit allen Helfern zusammen, grillten dankbar Bratwurst und freuten sich über den Supererfolg der Kitzrettung. Schon jetzt überlegen sie, wie zukünftige Suchaktionen noch erfolgreicher durchgeführt werden können.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass auf den abgesuchten Flächen keine Kitze zu Tode kamen. 

Ihr besonderer Dank gilt allen Beteiligten, ohne die dieser Erfolg sicherlich nicht möglich gewesen wäre. Sie bedanken sich bei: Sonja Schulz mit Tochter Mara und Sohn Malte, Ralf Schmidt (Schmiddi) mit Hund Lotte, Bärbel Hörsing mit Hund Daisy,

Eckhard Hörsing mit Hund Peggy, Nils Patz und Horst Heyer 

 

Holger Lehmgrübner und Ralf Reinhardt, 27.08.2012

 

 

18.08.2012

Ferienspaß 2012 Hegering 8: Grasberg

Lernort Natur

Bei schönstem Sommerwetter und hohen Temperaturen hieß es wieder: "Ab ins Revier". Der Hegering 8 hatte zum 18.08.2012 ins Revier Heidberg zum Ferienspaß 2012 mit dem Thema "Lernort Natur" eingeladen.
 


Morgens um 10:00 Uhr trafen sich die Jäger im Revier Heidberg, um den Waldlehrpfad mit vielen unterschiedlichen Präparaten zu bestücken.
Gezeigt wurden Reh, Dachs, Marderhund, Fuchs, verschiedenen Marderarten sowie Greif- und Wasservögel, sogar zwei Ganzpräparate vom Damhirsch sowie ein Keiler konnten bewundert werden. Über alle dieser Tierarten gab es später beim Gang durch Revier ausführliche Informationen.
 

 Besondere Wildtiere


Um 14:00 Uhr riefen dann die Bläser mit dem Signal "Jägersleut, versammelt Euch" die 19 Jungen und Mädchen zusammen. Hegeringleiter Wolfgang Warnken begrüßte dann die Teilnehmer. Danach wurde das Signal "Begrüßung" durch die Jagdhornbläser angestimmt. Wolfgang Warnken erzähle die Geschichte vom zweibeinigen Bergwaldschwein. Danach ging es in kleinen Gruppen unter Führung von erfahrenen Jägern ins Revier und auf den Lehrpfad. Hier wurde den Kindern viel wissenswertes übermittelt. Den Höhepunkt bildete das Ansitzen auf einem Hochsitz mit Blick zum Schwarz- und Damwild.
 

 


Nach der Rückkehr wurde ein Frage-/ Antwortbogen von jedem Kind ausgefüllt und auf die Torwand geschossen. Die Summe pro Gruppe ermittelte die Rangfolge, wer zuerst an den Gabentisch durfte um ein Geschenk auszusuchen. Allerdings ging keiner von den Kindern leer aus. Zum  Abschluss hatte Grillmeister Günter auf den schon längst glühenden Kohlen genügend Bratwürste gegrillt und jeder konnte soviel essen wie er mochte.

Am Ende der Veranstaltung bekam jedes Kind einen kleinen Jagdschein ausgehändigt, mit dem sie dann stolz durch die Natur gehen können, so wie sie es bei den Jägern gelernt haben.

Für Jäger und Kinder war es ein wunderschöner Tag und für die Jägerschaft ein Stück Öffentlichkeitsarbeit.


Eberhard Dörfel, 23.08.2012

Siehe auch Wümme-Zeitung am 24.08.2012, Seite 2:

Klick drauf

 

 

15.08.2012

Der Wolf möchte wissen, wie Ihr ihn findet

Wer nicht fragt bleibt dumm. So befragt die Landesjägerschaft Niedersachsen zusammen mit einigen Instituten die niedersächsische Bevölkerung zu ihrer Einstellung und Meinung zur Rückkehr des Wolfes.

Von Jung bis Alt ist jeder eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen. Jäger und Nutztierhalter erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, in einem speziellen Teil zusätzlich einige Fragen zu ihrem jeweiligen Fachgebiet zu beantworten, schreibt  unsere Wolfsbeauftragte Britta Habbe. Mach mit.

 

Hier geht's zur Online-Befragung.

 

 

15.08.2012

Wenn jetzt die Falle zuschnappt

Vom Wildschweinmonitoring berichtet das Osterholzer Kreisblatt am 15.08.2012 auf Seite 2. Klick drauf
 

 

08.08.2012

Wolf

Die taz-Druckausgabe macht am 08.08.2012 mit dem Wolf auf.
Gibt's auch im Netz. Guck hier

 

 

31.07.2012

Ferienprogramm Neuenkirchen: Hegering 3

Frühmorgens im Revier 


"Die Norddeutsche" berichtet am 31.07.2012 auf Seite 5

klick drauf

 

27.07.2012

Erste Wolfswelpen tappen in die Fotofalle

 

(ljn) HANNOVER. Seit einigen Tagen war es vermutet worden, nun herrscht Gewissheit: Auf Flächen des Bundesforstbetriebes Lüneburger Heide fotografierte eine Fotofalle die ersten in Niedersachsen geborenen Wolfswelpen seit über 100 Jahren, bestätigt Britta Habbe, Wolfsbeauftrage der Landesjägerschaft Niedersachsen und zuständig für das Wolfsmonitoring im Land.

 

„Mit diesen tollen Bildern machen die Wölfe selbst für sich die beste Werbung. Das wird die Akzeptanz für die Wiederkehr dieser Tiere in Niedersachsen und unser  Wolfskonzept sicher noch weiter erhöhen“, freute sich Umweltminister Stefan Birkner.
„Wir haben jetzt den ersten eindeutigen Nachweis für Wolfswelpen aus Niedersachsen, ob die drei Welpen noch weitere Geschwister haben, können wir zurzeit noch nicht sagen“, so die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen, Britta Habbe. Zuzüglich zu dem Wolfspaar mit Nachwuchs im Raum Munster gebe es noch Nachweise für zwei weitere Einzeltiere – eines im Raum Bergen und eines im Wendland.
 

Über die Herkunft der niedersächsischen Wölfe weiß man bisher wenig. Genetische Analysen von Losungsfunden sollen hierzu in den nächsten Wochen weitere Erkenntnisse bringen. Als sehr wahrscheinlich gilt allerdings, dass das Muttertier der Welpen, das ebenfalls in die Fotofalle des örtlichen Wolfberaters Helge John tappte, dem Nochtener Rudel aus Sachsen entstammt. Nachdem in Sachsen vor über zehn Jahren die ersten Tiere aus Polen nach Deutschland eingewandert waren und sich das erste Wolfsrudel bildete, werden mittlerweile in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und nun auch in Niedersachsen junge Wölfe großgezogen.


Wölfe leben in Familiengruppen, die gemeinsam ein Territorium für sich beanspruchen. Insgesamt sind in Deutschland vierzehn Wolfsfamilien bekannt. Spätestens als Zweijährige verlassen aber die jungen Wölfe ihr elterliches Territorium und begeben sich auf Wanderschaft, um ein eigenes Revier zu finden. So breitet sich die Population in Deutschland langsam weiter aus, die Anzahl an Wölfen in einem Territorium bleibt aber relativ konstant. Da junge Wölfe auf ihrer Wanderschaft 70 Kilometer und mehr in einer Nacht zurücklegen können, ist es kein Problem für die Tiere aus dem Grenzgebiet Polens bis nach Niedersachsen zu wandern.


Das Land Niedersachsen heißt die Wölfe willkommen. Auf Basis des niedersächsischen Wolfskonzeptes und des Kooperationsvertrages zwischen dem Land und der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) wird in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Wolfsberatern die natürliche Rückkehr der Wölfe wissenschaftlich begleitet.

 

siehe auch Video beim NDR

 

 

 

25.07.2012

Ferienprogramm Osterholz-Scharmbeck: Hegering 4
Abenteuer im Jagdrevier

 

Bei strahlendem Sommerwetter bot der Hegering 4 insgesamt 26 Kindern aus Osterholz-Scharmbeck im Alter von 8 bis 12 Jahren ein abwechslungsreiches Ferienprogramm: Das Abenteuer im Jagdrevier.

 

Zunächst stand eine Wanderung durch das Waldgebiet zwischen Heilshorn, Hülseberg und Garlstedt mit zahlreichen Info-Stationen auf dem Programm.
Hartmut Renken informierte die Ferienkinder über das Verhalten in der Natur und die Gefahr von Müll in der freien Landschaft. Marderhund und Waschbär war das nächste Thema, das Walter Richter anschaulich darstellte.

 

 

Informationen über das Reh-, Dam- und Schwarzwild, untermauert mit zahlreichen Präparationen und Anschauungsobjekten gab es bei Heiko Ehing. Danach machte Petra Esser die Kinder mit der Vogelwelt bekannt und gab interessante Details zu den verschiedenen Vogelarten. Das Thema Fuchs und Dachs behandelte Kirsten Wellmann, bevor Gerd Frank die gesamte Gruppe an einen riesigen Dachsbau führte. Erstaunt betrachteten die Kinder die großen Röhren, die der Dachs in den Boden gegraben hat.

 

Im Anschluss folgte eine Hundevorführung von Dagmar Kunze, bei der die Kinder natürlich alle einmal die "Gummiente" oder den "Apportierbock" verstecken durften. Der Ungarische Vorstehhund verlor zum Glück nicht die Geduld und brachte zur Freude der Kinder die versteckten Dinge nach jeweils kurzer Suche sicher zurück.

 

An der Schutzhütte warteten dann bereits Dieter Hundertmark und Anke Ehing, die mit vorbereiteten Getränken die Kinderschar empfing. Nachdem der Durst gelöscht war folgte eine Greifvogelvorführung von Norbert Nowka. Der Rotschwanzbussard wurde von den Kindern interessiert betrachtet und als der Uhu dann seine gesamte Spannweite zeigte, waren die Kinder wirklich beeindruckt.

 

Chefkoch Wolfgang Gerke hatte inzwischen die Bratwürste am Grill vorbereitet und die hungrige Meute stürzte sich auf das Abendessen. Inzwischen trafen aus den neun beteiligten Jagdrevieren weitere Jäger/innen ein und es entwickelten sich interessante Gespräche.

 

Gegen 19:30 Uhr teilten Rainer Statz und Hartmut Renken die Kinder für die neun beteiligten Jagdreviere ein, versorgten sie mit einem Malbuch und Gummibärchen als eiserne Notreserve, passten auf das jede/r Jäger/in das ihm zugeteilte Kind mitnahm und verabschiedeten alle zum Abendansitz. Jedes Kind ging dann mit seiner Jägerin / seinem Jäger auf den Ansitz, um die freilebende Tierwelt zu beobachten.

 

 

Als das Büchsenlicht entschwand wurden die Kinder von ihrer Jagdperson bis direkt vor die Haustür gefahren. Müde und abgekämpft, aber voll mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen konnten die Ferienkinder dann ihren Eltern vom "Abenteuer im Jagdrevier" berichten.


Heiko Ehing

siehe auch Osterholzer Kreisblatt, 27.07.2012, Seite 1

 

 

 

Günter Schulze ist am Montagnachmittag, 23.07.2012, gestorben.

2012

 

1978 auf Entenjagd an der Weser

 

2012

Noch am 25. Mai 2012 hat er einen Walderlebnistag mit 120 Kindern der Grundschule Heilshorn fast alleine geplant und durchgeführt. Hier bekam er ein Dankeschön für seinen Einsatz.

 

 

1981

 

Am 16.12.2011 erhielt Günter Schulze die Niedersächsische Forstmedaille 2011 durch Minister Lindemann. Dabei betonte der Minister, dass Günter Schulze bereits seit über 40 Jahren ehrenamtlich aktive Öffentlichkeitsarbeit für Forstamt und Jägerschaft gemacht und dabei ca. 40.000 Kindern und Erwachsenen den Wald, das Wild und die Jagd näher gebracht hat.

 

Für Günter Schulze war es immer ganz wichtig, dass bereits den Kindern die Besonderheiten, Schönheiten und Zusammenhänge in der Natur verdeutlich werden und so das Umweltbewusstsein bei allen Teilnehmern ganz gezielt gefördert wird. Günter Schulze begründete seinen enormen Einsatz mit den Worten: „Die Kinder sind unsere Zukunft“.

 

2011
Preisträger mit Jury und Minister (v.l.n.r.): Frank Henrichvark (2. Preis), Siegfried Bünger-Lang (3. Preis), Prof. Dr. Hermann Spellmann (Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt), Minister Gert Lindemann, Reinhard Benhöfer (Arbeitsstelle Umweltschutz im Haus für kirchliche Dienste Hannover), Günter Schulze (1. Preis), Klaus Jänich (Vizepräsident Niedersächsische Landesforsten), Sigrid Maier-Knapp (Präsidentin der Klosterkammer Hannover i.R.)

 

Die Trauerfeier findet auf Wunsch von Günter Schulze im engsten Familienkreis statt.
Die Beisetzung erfolgt im Friedwald "Bremer Schweiz" - Günter bleibt dem Wald verbunden.

 

 

 

21.07.2012

Jäger blühen mit

Dass es derzeit im Landkreis entlang vieler Maisfelder bunt blüht, ist dem gemeinsamen Engagement von Landwirten, Landvolk, Kreisimkerverein und Jägerschaft zu verdanken. Mit den Blühstreifen sollen nicht nur optische Akzente gesetzt werden - sie sind vor allem ein Büfett für Bienen.

 

Mehr im Osterholzer Kreisblatt vom 21.07.2012, Seite 3

klick drauf

 

 

16.07.2012

Einbruch bei Jäger in Worpswede: Zwei Waffen gestohlen
Einem Jäger in Worpswede sind am vergangenen Wochenende zwei Langwaffen im Wert von insgesamt 5000 Euro gestohlen worden. Nach Auskunft der Polizei waren Unbekannte zwischen Sonnabend- und Sonntagnachmittag in das Einfamilienhaus des Jägers am Karl-Krummacher-Weg eingebrochen.


Möglicherweise, so hofft die Polizei, haben Zeugen Verdächtiges beobachtet. Hinweise bitte an die Polizeidienststellen in Worpswede, Telefon 04792 1235, oder in Osterholz-Scharmbeck, Telefon 04791 3070.
Quelle: Polizeiinspektion Verden / Osterholz  16.07.2012

 

13.07.2012

WUM-Auswertung

Da jetzt verstärkt die Halbjahresmeldungen der Papiermeldungen eingehen, findet sich in der WildlUnfallMeldung-Auswertung ab jetzt auch eine Übersicht, von welchen Jagdrevieren Meldungen berücksichtigt wurden. Guck hier 

 

 

09.07.2012

Planung für Landesjägertag 2013 in Osterholz-Scharmbeck
Am 9. Juli kamen von der Geschäftsstelle der Landesjägerschaft in Hannover Geschäftsführer Dirk Schulte-Frohlinde sowie Stephan Johanshon und Florian Rölfing nach Osterholz-Scharmbeck, um die Planung für den Landesjägertag 2013 in der Stadthalle der Kreisstadt vorzubereiten. Das Trio aus der Landeshauptstadt wurde von Torsten Wischhusen und dem Geschäftsführer der Stadthalle, Matthias Renken, begrüßt.
 

Die direkt am Bahnhof gelegene Stadthalle eignet sich nicht nur aufgrund der Lage und den kostenlosen Parkplätzen, auch das Ambiente innerhalb der Stadthalle mit dem Cateringbereich, der großen Bühne und der Zuschauerempore  fand bei den Mitgliedern der Geschäftsstelle großen Zuspruch. Aufgrund der technischen Ausstattung in der Osterholzer Stadthalle muss aus Hannover lediglich ein Notebook mitgebracht werden.


Die Jägerschaft Osterholz e.V. wird die Stadthalle noch ein wenig jagdlich ausstatten und mit einigen Stelltafeln über die Jagd im Landkreis Osterholz informieren.
Am 3. Mai 2013 werden dann die Banner der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. an den Fahnenmasten vor der Stadthalle gehisst und die Besucher aus ganz Niedersachsen mit festlichen Jagdhornklängen begrüßt.

 

Heiko Ehing

 

 

04.07.2012

Jägermeister beim Straßenmeister
Hegeringe in die Geschwindigkeitsmessgeräte eingewiesen

Auf Initiative der Jägerschaft Osterholz e.V. wurden am 04. Juli 2012 die Hegeringe in die Bedienung und Aufstellung der Geschwindigkeitsmessgeräte eingewiesen.

 

Torsten Wischhusen konnte 20 Jägerinnen und Jäger aus den Hegeringen auf dem Hof der Kreisstraßenmeisterei in Pennigbüttel begrüßen.
 Zunächst erläuterte Rainer Katz, Leiter der Kreisstraßenmeisterei, einige Punkte, die bei der Aufstellung der Geräte an den Straßen bedacht werden müssen z.B. 
 

  • Abstand zur Straße mind. 1,50 m,
  • keine Aufstellung zwischen Straße und Fuß- bzw. Radweg,
  • Transport und die sichere Standfestigkeit des Gerätes. 
     


Im Anschluss führte Rolf Meyer von der Kreisstraßenmeisterei die Technik und Bedienung des Gerätes vor.  Dabei wurde auch diskutiert, wie die Geräte am besten gegen Diebstahl gesichert werden können. Sobald die "Diebstahlsicherung" nachgerüstet ist, sollen die Geräte an den Wildunfall-Schwerpunkten in den Hegeringen jeweils für zwölf Tage von den Hegeringen selbstständig aufgestellt und nach dem Einsatz an den Schwerpunkten an den nächsten Hegering weiter gegeben werden.
 


Damit alle Hegeringe bzw. Reviere das Gerät zum Einsatz bringen können, werden die beiden Geräte unabhängig voneinander weitergegeben.
 


Heiko Ehing

 

 

 

 


Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied


Paul Noculak

aus unserem Hegering 5
gestorben ist.

Noch am diesjährigen Kreisjägertag konnten wir ihn zu seiner
50-jährigen Mitgliedschaft auszeichnen.

Wir Jäger verlieren mit ihm einen Menschen, der sich
jahrzehntelang für Jagd und Natur eingesetzt hat.

         Wir danken ihm für seine langjährige Treue zu unserem Verband          
und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.


Jägerschaft Osterholz e.V. - Hegering 5 


 

 

Hinweis auf internationales Schwarzwild-Symposium 02.-06.09.2012 in Hannover: 

http://www.wildboarsymposium2012.de (in englisch).
U.a. mit Vortrag über das Schwarzwildprojekt bei uns.

 

 

Ältere Meldungen im 2. Quartal 2012 >>>

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de