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Archiv - 4. Quartal 2014

 

<<< Neuere Meldungen im 1. Quartal 2015 

 

 

16.12.2014

Gedanken zur Zeit

klick drauf    Wümme Zeitung  16.12.2014, Seite 3

25.11.2014

Novum: No WUM: Dreibeine in Grasberg

klick drauf   Wümme-Zeitung, 25.11.2014, Seite 3

Zur aktuellen WildUnfallMeldungs-Karte 

 

21.11.2014
Fachmagazin "Der Postillion" berichtet:
Warnwestenpflicht für Rehe und Hirsche soll Zahl der Wildunfälle reduzieren 

 
 

Berlin (dpo) - In vielen Teilen Deutschlands gelten sie immer noch als notorisch rücksichtslose Fußgänger: Rehe. Doch schon bald könnte sich das schlechte Image der Tiere bei Autofahrern zum Besseren wandeln. Auf Initiative von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sollen ab kommendem Jahr sämtliche Hirscharten - darunter Rehe sowie Rot- und Damwild - zum Tragen von Warnwesten verpflichtet werden.

Mit seinem Vorschlag will der Minister die Zahl der Wildunfälle drastisch senken. Unterstützt wird er dabei vom Deutschen Jagdverband, der sich schon seit Langem besser gekennzeichnetes Wild wünscht.
 

Greift durch: Dobrindt

"Leider sind die meisten Hirscharten äußerst unzuverlässig", erklärt der Forstbeamte Andreas Range, der immer wieder angefahrenen Rehen den Gnadenschuss geben muss. "Seit Jahren hängen wir kostenlose Reflektoren an den Rändern von Waldstraßen auf – meinen Sie, auch nur ein Reh hätte sich einmal einen davon umgehängt, um nachts besser gesehen zu werden? Fehlanzeige!"


Um wirksame Anreize zum Tragen der Westen zu setzen, sieht Dobrindts Gesetzentwurf empfindliche Bußgelder für Mehrfachverstöße gegen die Regelung vor; im Extremfall droht Sündern ein dreimonatiges Straßenüberquerungsverbot. "Auch der Wald darf kein rechtsfreier Raum sein", so Dobrindt.


Doch auch für den Fall, dass sein Entwurf nicht angenommen werden sollte, hat der Minister bereits einen Ausweichplan parat: Eine neue Maut für ausländisches Wild soll Einnahmen für den Infrastrukturausbau im Wald generieren, damit Rehe künftig ihre eigenen Straßen benutzen können, ohne sich und andere zu gefährden.

dan, ssi; Idee: ara, ssi2; Foto oben [M]: © Eleden/playstuff - Fotolia.com, Foto rechts: Harald Bischoff, CC BY-SA 3.0
Quelle;
http://www.der-postillon.com/2014/11/warnwestenpflicht-fur-rehe-und-hirsche.html#more  [21.11.2014]

 

 

03.11.2014

Mehrere Fälle von Hasenpest in Niedersachsen und NRW


In Südniedersachsen und Ostwestfalen sind in den letzten Wochen mehrere Fälle der seltenen Krankheit Tularämie (Hasenpest, Nagerpest) bei Feldhasen und Wildkaninchen festgestellt worden.


Die Hasenpest ist eine Infektionskrankheit, die vorwiegend Nagetiere betrifft, aber auch auf den Menschen und andere Haus- und Nutztiere übertragen werden kann.

Die Erkrankung beim Menschen und beim Tier unterliegt der Meldepflicht.


Die Übertragung des bakteriellen Erregers (Francisella tularensis) erfolgt direkt über Kontakt von Tier zu Tier, über das Fressen infizierter Beute oder auch über blutsaugende Insekten.
 

 Foto: Wikipedia
Wer unterwegs sein Mikroskop mit hat, kann den Erreger Francisella tularensis in freier Natur beobachten


Die erkrankten Tiere zeigen Schwäche, gesträubtes Fell, Fieber, sind apathisch, das Flucht-verhalten bleibt aus. Meistens verenden die Tiere innerhalb von wenigen Tagen. Bei chronischen Verläufen kommt es zu hochgradiger Abmagerung, zunehmender Entkräftung, geschwürigen Hautveränderungen, Schwellungen von Lymphknoten und Tod nach zwei bis sechs Wochen.


Die Inkubationszeit beträgt meist zwei bis drei Tage (maximal zehn Tage).

Eine Infektion beim Menschen kann durch Abbalgen, Zerlegen oder auch beim Transport des Wildes durch Kontakt mit Haut und Schleimhaut auftreten. Auch nach Einatmen erreger-haltiger Stäube oder Flüssigkeiten oder nach Verzehr unzureichend erhitzten Fleisches kann es zu einer Infektion kommen. Je nach Eintrittspforte des Erregers resultieren unterschiedliche Symptome, häufig Fieber und Lymphknotenschwellungen.

 

 Foto: Wikipedia

Läsion bei humaner Tularämie. Nicht schön.


Jäger sollten beim Umgang mit erlegtem und verendetem Wild Einmalhandschuhe anziehen und staubdichte Atemmasken tragen.
Wildbret sollte vor dem Verzehr vollständig durcherhitzt werden.


Im Verdachtsfall sollte das Veterinäramt informiert werden. Fallwild oder erlegte verdächtige Tiere können dann zur Untersuchung eingeschickt werden.
Gebühren für die Untersuchung werden nicht erhoben.
 

Dr. Simone Lütkes, Kreisveterinärin

Hier gibt es die PDF-Version zum Ausdrucken

Siehe hierzu auch den Wikipedia-Artikel "Tularämie". Klick drauf.
 

 

28.10.2014

GVZ - Gehörnvorzeiger

 

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bittet unter Aktenzeichen 406-65001-309 um Bekanntgabe:

"Mit Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des Niedersächsischen Jagdgesetzes vom 23. September 2014 (Nds. GVBI. S. 271) ist u. a. die Jagdzeit für den Rehbock um dreieinhalb Monate auf den 31. Januar verlängert worden.

 

Nach § 25 Abs. 7 Satz 1 NJagdG kann die Jagdbehörde anordnen, dass die

Jagdausübungsberechtigten den Kopfschmuck und den Unterkiefer bestimmter oder aller Arten des erlegten Schalenwildes einmal jährlich auf einer Hegeschau vorlegen.


Ordnet die Jagdbehörde nach§ 25 Abs. 7 NJagdG eine Hegeschau an, sind die

Jagdtrophäen des abgelaufenen Jagdjahres vorzuzeigen (s. AB 25.7 zu § 25). Von der bestehenden Möglichkeit, Trophäen von der Vorzeigung auszunehmen, wird schon jetzt von einigen Landkreisen Gebrauch gemacht.


Da erlegte Rehböcke, die ihr Gehörn bereits abgeworfen haben oder bei denen sich das im Bast befindende Gehörn neu bildet, keine bzw. keine aussagekräftige Trophäe vorweisen, sind sie auf Hegeschauen nicht vorzulegen."

Wie wir in Osterholz verfahren, klären wir auf den kommenden Hegeringversammlungen und lesen den vorstehenden Text noch einmal ganz langsam vor.
 

 

 

20.10.2014

Der geborene Jäger

"Spektrum der Wissenschaft" berichtet in der November 2014-Ausgabe über den Fleischesser Mensch. Erfreulicherweiser ist der Artikel auch frei im Internet lesbar. Und die Hinweise auf frühe Formen bleifreier Munition.

Klick hier.

 

 

19.10.2014

BlattZeit-Druckausgabe

ist fertig gesetzt, wird jetzt gedruckt und dann verschickt.
Die Vorschau gibt es hier. Klick drauf:

 

 

11.10.2014

Jägerinnenschießen in Waakhausen

Annie got your gun

Auf die Einladung zum jagdlichen Durchgang für Jägerinnen gab es eine erstaunlich große Resonanz. Von ca. 50  angeschriebenen Personen gab es zehn Rückmeldungen.  Leider war der Termin nicht für alle passend und so folgten sechs Jägerinnen der  Einladung von Petra Esser und Nicole Köpke und kamen am 11.10. nach Waakhausen.

Der Schießobmann der Jägerschaft Osterholz, Uwe Denker, unterstützte die komplette Veranstaltung mit Rat und Tat. Zunächst konnten sich alle bei einem tollen Frühstück im Jägertreff stärken. Dann ging es auf den Kugelstand. Uwe Denker erklärte, wie eine Büchse eingeschossen wird. Das wurde dann in der Praxis gleich umgesetzt. Es folgten die drei Wildscheiben mit Erläuterungen und Tipps. Der laufende Keiler war im Anschluss daran zu beschießen.

Auf dem Trapstand gab es zunächst Regelerläuterungen, bevor der Durchgang diszipliniert und zum Teil sogar mit großem Erfolg gemeistert wurde. Den Abschluss fand das Schießen auf dem Skeetstand. Hier wurde Platte für Platte besprochen und geschossen.
 

Am Ende gab es sehr positives Feedback für das gemeinsame Schießen mit den Erläuterungen und Tipps für jede Einzelne.
Im März 2015 wird es eine Folgeveranstaltung geben.

Nicole Köpke

 

 

01.10.2014

Jagdzeiten im Landkreis Osterholz

 

Die Jagdzeiten in Niedersachsen sind neu festgelegt worden.
Eine Liste mit Besonderheiten für den Landkreis Osterholz
und die Naturschutzgebiete findet sich hier.  

 

 

Ältere Berichte im 3. Quartal 2014 >>> 

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de