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Archiv - 3. Quartal 2015

 

<<< Neuere Meldungen im 4. Quartal 2015 

 

21.09.2015

 Verendete Rehe im Raum Worpswede

In den vergangenen Monaten wurden über zehn verendete Rehe in einem Revier östlich von Worpswede gefunden. Zumeist waren die verendeten Rehe schon stark verwest, so dass kein Rückschluss auf die Todesursache gezogen werden konnte.

Nun konnte jedoch einem Reh der Fangschuss angetragen werden, das kurz vor dem Verenden war. Das gesamte Reh wurde vom Veterinäramt zum Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gebracht.

Die Untersuchung brachte folgendes Ergebnis:          
Die Erkrankungsursache des Rehs ist eine vollständige körperliche Auszehrung und es lagen typische morphologische Befunde des Verhungerns vor.
Ursache ist ein hochgradiger Endoparasitenbefall mit Magen-Darm-Strongyliden. Dabei handelt es sich um haar- oder fadenförmige Würmer, die beim Wild stark verbreitet sind und durch deren Befall es zu schweren Erkrankungen kommen kann.

Bei stärkerem Befall kann es zu Durchfällen kommen. Bei chronischen Krankheitsverläufen können betroffene Tiere an Erschöpfung und Auszehrung verenden. Die Bekämpfung von Endoparasitosen beschränkt sich auf den Abschuss sichtbar kranker und schwacher Tiere sowie die Besatzregulierung, weil hiermit am wirksamsten die Ausscheidung von Parasitenstadien eingedämmt werden kann.

Da die verendeten Rehe alle aus einem Revier gemeldet wurden wäre es wichtig, dass verendete Rehe aus weiteren Revieren unbedingt gemeldet werden, damit das von Magen-Darm-Strongyliden befallene Gebiet ggf. näher eingegrenzt werden kann.

Meldungen über verendetes Rehwild im Landkreis Osterholz bitte direkt an Kreisjägermeister Heiko Ehing, 0170 330 09 16

KJM Heiko Ehing

 

21.09.2015

Wildschweinjagd als UNESCO-Weltkulturerbe

als Bodenmosaik in der Villa Romana del Casale auf Sizilien - ca. 1700 Jahre alt

Foto: Saezzer

Urlaubsgrüße vom Saezzer.                                                   Lies mehr bei Wikipedia

 

 

18.08.2015

Jagen will gelernt sein 

klick drauf   Die Norddeutsche 18.08.2015, Seite 5

 

 

07.08.2015

Tankleitzahl 2

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt 07.08.2015, Seite 3 
Zisternen sind keine Zysten - wer den Tippfehler findet darf ihn behalten.

 

Waldbrandgefahrenindex und Grasland-Feuerindex des Deutschen Wetterdienstes finden sich bei uns ständig aktuell hier

 

 

 

Sommerzeit - Zeit für die beliebten Ferienprogramme

Ein Wort in eigener Sache ...

Während der Ferienprogramme werden tolle Fotos gemacht mit fröhlichen Kindern bei uns Jägern. Aber nicht alle Bilder werden wir veröffentlichen, auch wenn sie noch so schön sind. Zum einen benötigen wir hierzu die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten, zum anderen wollen wir vermeiden, dass Kinder mit dem Wissen über die Teilnahme ("Kontextwissen") angesprochen werden können.

Wir zeigen daher nur solche Fotos, auf denen die Kinder kaum identifizierbar sind.
Auf Namensnennungen verzichten wir ganz.

Wir bitten um und hoffen auf Verständnis.

 

29.08.2015

Immer weniger Fasane im Landkreis

lies Artikel in der "Norddeutschen" vom 29.08.2015, Seite 5 - klick hier

 

01.08.2015

Was macht der Storch dort auf der Wiese in Schwanewede?

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Samstag, den 01. August um 9:00 Uhr 17 Kinder aus Schwanewede auf dem Hof Köpke in der Wölpsche ein.
Im Rahmen des Ferienprogramms ging es auch dieses Jahr wieder um das Motto: "Wir erkunden unser Revier".
Nach der Begrüßung durch Hegeringleiter Martin Kai Köpke ging es dann ans Werk. Mit Hilfe des Info-Mobiles und ausgesuchter Exponate wurde den Kindern die heimische Flora und Fauna erklärt. Hierbei wurde heftig über verschiedene Pflanzen und Bäume gefachsimpelt und wie sich z.B. Hase und Kaninchen oder Stein- und Baummarder unterscheiden.

Aber trocken ist alle Theorie: In Begleitung von Labradorhündin Baileys, Deutsch Drahthaarhündin Kira und Rauhaardackel Bonifatius ging es in Kleigruppen hinaus ins Revier. Bewaffnet mit Aufgabenzetteln sollte das Gelernte umgesetzt werden. Über allerhand Fragen, sowie Such- und Schätzaufgaben mussten die Kinder das Lösungswort "Ferien" erarbeitet. Neben Fuchs- und Dachsbau, Rehwild und einer Reihe von Trittsiegeln entpuppte sich ein Storch als weiterer Höhepunkt auf dem Reviergang. Er ließ die Kinder bis auf ca. 20 Meter an sich herankommen und setzte dabei unbeirrt seine Nahrungssuche fort.

Nach gut eineinhalbstündiger "Pirsch" fand man sich dann wieder auf dem Hof Köpke ein.

Hier warteten kühle Getränke und Grillwurst auf die jungen Waidgesellen.
Veranstalter und Teilnehmer waren sich einig:
Ein wirklich gelungener Vormittag und viel Spaß.
 

Manfred Sobotta

 

31.07.2015

Feuchtes Jagdrevier Osterholz-Scharmbeck

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 31.07.2015, Seite 2

 

 

29.07.2015
Schwaneweder Ferienprogramm: Frühmorgens im Revier


Mein Wecker klingelt um 4:00 Uhr. Ich tappe in meine Jägerklamotten und fahre los nach Neuenkirchen. Dort warten  im Dunkeln im Regen bei 13 Grad bereits 12 andere Jäger, auf die der Hegeringleiter des Hegerings 3, Herbert Poppe, 25 mehr oder weniger muntere Kinder verteilt. Pünktlich um 5:05 Uhr steigen die Kinder, immer zu zweit, mit dem ihnen zugewiesenen Jäger in dessen Fahrzeug - manche Kinder haben Glück und dürfen in richtigen Jagdautos mitfahren. Mit mir begeben sich Janina und Annika, elf und zehn Jahre alt, auf ins Abenteuer Jagdrevier und sie beschweren sich nicht, dass die Karre ein alter Golf ist.

 


Herbert Poppe fährt voraus, weist uns im Aschwardener Feld einen Hochsitz zu und wir stiefeln im nassen, fast kniehohen Gras dorthin. Die Tür der neuen Heimat für die nächsten Stunden wird knarrend geöffnet, der Hochsitz bestiegen, die Sichtluken geöffnet und das Sitzbrett installiert, auf dem wir drei Platz nehmen.


Das erste Tier, das sich uns zeigt, ist für meine Mädchen sichtlich furchterregend: eine dicke schwarze Spinne baumelt vor dem Fenster und wird kreischend verwünscht. Sie wird von mir ins Gras umgeleitet und ich ermahne meine beiden Mädchen zur Ruhe, da wir ja dem Wild bei seinem morgendlichen Alltagsleben zusehen wollen.


Es dauert gar nicht lange, da hoppelt der erste Feldhase auf der Weide herum. Völlig "chillig", wie Janina meint. In angemessener Entfernung, mit dem bloßen Auge gerade noch sichtbar. Dieses spannende Ereignis wird fachmännisch durch das mitgebrachte Fernglas beäugt und kommentiert. Es bleibt nicht bei dem einen Hasen, im Laufe der nächsten zwei Stunden zählen wir 13 Exemplare, die wir gern mit verschiedenen Farbklecksen markiert hätten um zu sehen, ob es wirklich immer neue Hasen waren.

Gegen sechs Uhr erblicken wir das erste Reh. Ohne Gehörn, eine Ricke, aha. Und, als auf meine Frage "Wie heißt denn das männliche Gegenstück zur Ricke" geantwortet wird: "Hirsch", fühle ich mich bemüßigt, einen kleinen, leisen Vortrag über das Rehwild zu halten. Und den Unterschied zum Hirschen haben wir auch noch geklärt…
Die Zeit vergeht wie im Fluge. Wir haben reichhaltigen Anblick von Rehen, Hasen, Wildgänsen, Krähen, Schwänen,  zwei Fasanen und natürlich Krähen.
Janina und Annika sind interessiert, reden auch mal als Freundinnen miteinander und haben keine Langeweile.

 


Als ihnen nach zwei Stunden auf dem Hochsitz jedoch kalt wird, beschließe ich, sie mit dem Auto wie auf einer Safari herumzufahren. Sie werden wieder warm und erblicken aus dem Auto heraus auch noch etliche Kreaturen.


Da uns noch etwas Zeit bleibt, chauffiere ich sie zum Meyenburger Mühlenteich, dort werden Enten und Gänse gefüttert, bis es nichts mehr zum Füttern gibt.
Wir besuchen noch den Bombentrichter Meyenburg, ein Denkmal aus dem 2. Weltkrieg, das einen schönen Spaziergang im Gras erfordert und fahren dann langsam zur Aschwardener Mühle.


Dort gibt es zum Abschied für alle Kinder, die nicht erfroren sind, ein Eis, für alle jedoch Getränke und außerdem werden Bratwürste gegrillt.
 

Ich habe dort ein besonderes Erlebnis:                                                                          Bereits 19 Mal hat der Hegering am Ferienprogramm teilgenommen. Vor neun Jahren habe auch ich Kinder ins Revier mitgenommen und eines dieser Kinder, Julius Husser, hat später seinen Jagdschein gemacht und ist am heutigen Tage selbst dabei, Kinder ins Revier zu führen. Ich bilde mir natürlich ein, ihn durch den damaligen Reviergang  auf den Geschmack gebracht zu haben…


Um 9 Uhr versammeln sich die Jagdhornbläser zum Halali, die Kinder, Jäger und Eltern werden von Herbert Poppe verabschiedet, indem er sich bei allen Mitwirkenden - auch den fleißigen Helfern/innen in der Mühle - bedankt und den Kindern noch eine Tasche mit Malbuch, Buntstiften, einem Fährten- und einem Spurenheft mitgibt.
Ich finde, das frühe Aufstehen hat sich extrem gelohnt, die Kinder waren superbrav, nett und auch sehr interessiert.
Klar, wer in den Ferien bei kaltem Regenwetter freiwillig um 4:15 Uhr aufsteht, der meint es ernst


Christiane Müller, 04.08.2015
Namen der Kinder sind geändert, zwei identifizierende Fotos wurden weggelassen  -red

 

 

25.07.2015 
Ferienspaß Grasberg 2015

Es sind Sommerferien und der Hegering 8 lud am 25. Juli 2015 bei Horst Schröder in Worphausen zum alljährlichen Ferienspaß ein. Dieser Einladung folgten 16 Jungs und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren und elf Mitglieder des Hegerings.

Um den Kindern einen unvergesslichen Nachmittag zu bieten, wurden unter Berücksichtigung der regnerischen Wetterprognose, fünf Stationen errichtet, an denen unterschiedliche Themenbereichen nähergebracht wurden.  Pünktlich um 14:00 Uhr wurden die naturinteressierten Jüngstjäger von ihren Eltern abgegeben und konnten umgehend mit der Befragung des waidmännischen Fachpersonals beginnen. 
 

Nach Aufteilung der Meute in einzelne Rotten konnte der Ferienspaß beginnen. Mit einigem Zweifel und Respekt wurden die ausgelegten Bälge und Präparate begutachtet. Gerade die Verarbeitung zum Endpräparat wurde immer wieder erfragt.

Sehr gut angenommen wurden aber auch das Infomobil, der Fühlkasten und die Schaukästen. Selbst der Hegeringsleiter konnte sich von der Richtigkeit der zu erfühlenden Objekte überzeugen. 
 

Horst Schröder hat mit seiner großen Münsterländerdame schön den Kindern demonstriert, was ein Jagdhund kann und können muss. 
Auf einem fahrbaren Hochsitz gab es weiter die Möglichkeit die heimische Flora und Fauna etwas schärfer in Augenschein zu nehmen. 

Zwei junge Damen haben sich auch direkt vor Ort davon überzeugt , dass es sich bei dem entdeckten Bock um einen geraden Sechser handelt. Die Jäger können ja schließlich viel erzählen.
 

An der letzten Station wurde den Kindern anhand von Schaubildern unter anderem die Unterschiede und Eigenschaften der Jagdhunde vermittelt. Zudem wurde die heimischen Gehölze und deren Merkmale erklärt. 

Zum Ende des Ferienspaßes wurde auch noch der Grill angeworfen und alle konnten sich bei Bratwurst und Apfelschorle von den Anstrengungen erholen.
Als Abschluss gab es für jeden Teilnehmer eine prall gefüllte Tasche mit tollen Utensilien wie Malbuch und einem Bausatz für ein Vogelhaus und die heißbegehrte Naturkenner-Urkunde.
 

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die so fleißig geholfen haben, diesen schönen Nachmittag zu verwirklichen.

Peter Schaardt

Drei Fotos waren zu detailliert und werden daher nicht veröffentlicht. -red
 

 

28.07.2015

Beginn der Ferienprogramme in Grasberg
Es sind Sommerferien und der Hegering 8 lud am 25. Juli 2015 bei Horst Schröder in Worphausen zum alljährlichen Ferienspaß ein. Dieser Einladung folgten 16 Jungs und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren und elf Mitglieder des Hegerings.

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klick drauf 
  Wümme-Zeitung, 28.07.2015, Seite 2



01.07.2015

Bitte auch melden,
wenn es keine Wildunfälle im ersten Halbjahr gab

Dann muss niemand nachfragen, ob eine Meldung vergessen wurde oder tatsächlich Null Unfälle zu verzeichnen waren.

Bitte hierzu die NoWUM-Meldung benutzen: klick hier.

Die Eintragungen sind dann bei den Revieren zu finden, guck selbst.

 

 

Ältere Berichte im 2. Quartal 2015 >>>  

 

 

 

 

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