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Die Halle war voll.

 


Unsere 60er Jubilare

 

 

Unsere 40er Jubilare

 

Ehrungen mit Verdienstnadeln in verschiedenen Farben

 

Unsere Gäste: MdL, Gemeinde, Landkreis, LJN, Festredner

 

Die einzelnen Gebietskörperschaften brachten ihre Standpunkte in erfrischend kurzen, aber  prononcierten Ansprachen zum Ausdruck:

  • Landrat Bernd Lütjen betonte bei seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit zwischen der Jägerschaft und dem Landkreis, insbesondere bei der Wildunfallprävention und dem
    Veterinärwesen. Zu den Naturschutzplanungen sagte er konsultative Beratungen zu. 
  • Annette von Wilcke-Brumund überbrachte Grüße der Gemeinde Schwanewede und
    thematisierte den Wolf.
  • MdL Axel Miesner fokussierte die Planungen zum Landesjagdgesetz.

Dietrich Fricke stellte (zu) ausführlich die ablehnende Haltung des LJN zum Landesjagdgesetz vor.   

 

Festredner Martin Meyer-Lührmann berichtete über erfolgreiche Fasanen-Wiederansiedlung.
Ein spannender Vortrag: informativ und knackig - kam allgemein gut an.

Sehr kurzes Fazit: Man kann sinnvoll nur autochtone (einheimisch lebende) Fasanen aussetzen. Mit Tieren aus Farmen klappt das nicht. Die Eier stammen z.B. aus Sammlungen bei der Mahd. Sie wurden tlw. Zwerghühnern zum Ausbrüten untergeschoben oder im Wärmeschrank ausgebrütet. Anleitung durch erwachsene (Hühner-)Vögel ist erforderlich, weil geschlüpfte Fasanen alles lernen müssen (im Gegensatz zu Bienen, die schlupf-schlau sind/sein sollen - es mit den Genen mitbekommen haben).

Die hohen Verluste bei Fasanen wurden durch normale Prädation herbeigeführt - in strukturierten Randbereichen zu mehr als 80%, im Feld bei ca. 42%. Krankheiten oder Monokulturen waren als Gründe für Rückgänge nicht festzustellen.

Aussetzen von Fasanen sollte für einen längeren Zeitraum geplant werden - es ist also keine kurzfristige Angelegenheit. 

Solche Vorträge machen Spaß.  Begleitmaterial gibt's hier [PDF] und da [PDF].

 

Vorsitzender Hans-Jürgen Gieschens Jahresbericht: kurz und prägnant. Horrido.

 

Schatzmeister Ulrich Messerschmidt vermeldete einen kleinen Vermögenszuwachs,
die Revisoren bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und die Versammlung entlastete

Schatzmeister und den gesamten Vorstand. 

 

Schriftführer Jürgen Schindler bat um Zustimmung zu einer Satzungsänderung und bekam sie
bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen.

 

Kreisjägermeister Heiko Ehing belegte mit umfangreichem Datenmaterial den Jagdverlauf im vergangenen Jahr. Jede erwähnte Wildart wurde von den Jagdbläsern mit den entsprechenden
Jagdsignalen gewürdigt. Auch die Jagdhunde bekamen ihre Fanfare.

klick drauf für PDF  Wer den Tippfehler findet darf ihn behalten. "B"

 

Nach exakt drei Stunden war die Jahreshauptversammlung zu Ende. Blattschuss. 

 

Die Trophäenschau umrahmte den Versammlungssaal:


 

klick drauf   Die Norddeutsche, 23.03.2015, Seite 4

 

klick drauf   Niedersächsischer Jäger 8/2015 vom 14.04.2015, Seiten 48-49

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de