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Archiv - 4. Quartal 2016

 

<<< Neuere Meldungen im 1. Quartal 2017

 

30.12.2016

DaJaPa - Dagmars Jagd Panoptikum

Dagmar Kunzes Hasensilvester in Heilshorn 

 

 

17.12.2016

Die kleine Jagd zwischendurch

im Niedersandhausener Moor mit schöner Landschaft, guter Atmosphäre und aufmerksamen Hornträger.

Bei der Jagd im Birkenwald ist es draußen bitter kalt. 

 

Fotos: Dagmar Kunze

 

22.12.2016

Der Kreisjägermeister erzählt

 

klick drauf      Osterholzer Kreisblatt, 22.12.2016, Seite 1

 

08.12.2016

Osterholzer Jäger bei Pferd & Jagd in Hannover

 

aufgenommen von der automatischen Wildmonitorkamera 

 

08.12.2016

Heiko Ehing als Kreisjägermeister länger im Amt als die Kanzlerin
Fing eher an - hört später auf. Bereits zur vierten Wahlperiode wiedergewählt und ernannt. 

 

 

Landkreis Osterholz. Auf seiner konstituierenden Sitzung hat der Osterholzer Kreistag einstimmig Heiko Ehing
als Kreisjägermeister wiedergewählt.

 

Der Osterholz-Scharmbecker bleibt damit

bis zum 31. Oktober 2021 weiter im Amt.

 

Ehing bekleidet den Posten bereits zum vierten Mal -

genau seit 2001.

 

 

 

Landrat Bernd Lütjen überreichte dem Mittfünfziger jetzt die Bestellungsurkunde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, die in den kommenden Jahren weiter das Fundament bilden solle. "In vielen Bereichen der Kreisverwaltung ist Heiko Ehing seit Jahren ein geschätzter Ansprechpartner der Jägerschaft", resümierte Landrat Bernd Lütjen.

 

Sowohl im Kontakt mit der Jagdbehörde oder dem Veterinäramt, als auch bei der Mitarbeit in der Wildunfallkommission oder in naturschutzrechtlichen Belangen habe Heiko Ehing stets versiert seine Sicht eingebracht und damit für einen guten Umgang untereinander gesorgt. Er freue sich über die Wiederwahl, betonte Bernd Lütjen. Zum Stellvertreter des Kreisjägermeisters wurde Torsten Wischhusen aus Vollersode benannt.

 

Die Aufgabe von Kreisjägermeister und Stellvertreter ist es, die Jagdbehörde des Landkreises zu beraten, besondere Vorkommnisse zu melden und die Revier- und Jagdscheininhaber zu unterstützen. Zudem sitzt der Kreisjägermeister dem Jagdbeirat des Landkreises vor, dem sechs weitere Mitglieder aus der Jägerschaft, den Jagdgenossenschaften, der Land- und Forstwirtschaft, dem Naturschutz sowie aus den Niedersächsischen Landesforsten angehören.

 

Für Heiko Ehing keine Last, denn er ist nicht nur seit 15 Jahren Kreisjägermeister, sondern auchseit 1984 Funktionsbeamter für Waldökologie - man darf auch Förster sagen.

 

Korpustext: Bernhard Komesker, Osterholzer Kreisblatt,  08.12.2016, Seite 1; Foto: nach Volker Kölling

 

 

 

06.12.2016

Gruß vom Nikolaus

 

 

 

 

29.11.2016

Es wird kalt an der Hamme bei Tietjens Hütte

29.11.2016 9:25 Uhr Dagmar Kunze war unterwegs, mehr bei Schnappschuss

 

 

27.11.2016

Baumpflanzaktion

 

Am 1. Advent 2016 haben der Vorstand des Vereins zur Förderung des sportlichen Schießwesens Waakhausen e.V. gemeinsam mit Jägern der Jägerschaft Osterholz und deren Familienangehörigen 125 Bäume gepflanzt. Diese Ausgleichsmaßnahme wurde vom Landkreis Osterholz im Rahmen der Umbaugenehmigung für die Schießanlage angeordnet.

Unterstützt wurde diese Pflanzaktion auch durch 14 der derzeitigen JagdscheinanwärternInnen der Jägerschaft Osterholz. Es wurden Baumarten wie Stieleiche, Vogelkirsche, Schwarzerle, Moorbirke, Eberesche, Ohrweiden und Holundersträucher angepflanzt.

 

Alle tatkräftigen Helfer trafen sich um 10 Uhr am Schießstand in Waakhausen. Ausgerüstet mit Spaten und Schubkarren und natürlich den Pflanzen ging es dann auch schnell zur Sache.

 

Das Wetter spielte erfreulicherweise auch mit und die Sonne sorgte noch für zusätzliche Wärme.

 

Schon nach zwei Stunden waren alle Bäume eingepflanzt und Zeki Olgun vom "Jägertreff" konnte die fleißigen HelferInnen mit Kaffee, Bratwurst und Salaten zum Mittag belohnen.

 

Marcel Skoruppa 

 

 

24.11.2016

Rettung der Weihnachtsgans

H5N8 -  Informationsmerkblatt für Jäger zur aviären Influenza

 

Das Veterinäramt Osterholz bittet darum, dass die Jäger/innen die in dem Merkblatt (siehe unten oder hier als PDF) genannten Vorsichtsmaßnahmen sowie die beschriebenen Verhaltensregeln nach der Jagd auf Federwild unbedingt beachten, um das Risiko der Übertragung der Geflügelpest (hochpathogene Aviäre Influenza) aus der Wildvogelpopulation in Hausgeflügelbestände zu minimieren.

 

Das Seuchengeschehen hat sich in den vergangenen Tagen rasch entwickelt und auch das Merkblatt ist in seiner Einleitung schon wieder überholt. Der Erreger H5N8 wurde bereits in 11 Bundesländern nachgewiesen. Insbesondere sind Reiherenten betroffen (Indikatortiere), aber auch andere Entenarten, Wildgänse, Schwäne, Möwen, Haubentaucher sowie Bussard. In Niedersachsen wurde ein Schwan im Landkreis Peine und eine Wildente in Isternhagen positiv getestet. Mit dem Putenbestand in Cloppenburg ist in Niedersachsen der erste Hausgeflügelbestand infiziert.


Es ist davon auszugehen, dass der Erreger auch bei uns innerhalb der Wildvögel zirkuliert.

 

Insbesondere die Jäger/innen, die gleichzeitig Hausgeflügelhalter sind, sollten generell nach der Jagd die Hygieneregeln unbedingt beachten, da natürlich immer Ausscheidungen von Wildvögeln zum Beispiel über Gummistiefel nach einer Treibjagd oder über den Jagdhund verschleppt werden können.

 

Heiko Ehing, Kreisjägerrmeister

 

Merkblatt

 

Information für Jäger zur Vermeidung der Übertragung der hochpathogenen
aviären Influenza (HPAI) in Hausgeflügelbestände

Klick hier für PDF

 

Nach dem Auftreten der gefährlichen Form der aviären Influenza (Vogelgrippe) vom Subtyp H5N8 HPAI in einigen europäischen Ländern wurden auch in Deutschland seit Anfang November über 200 Fälle dieser Tierseuche bei Wildvögeln festgestellt. Betroffen sind vor allem die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern.

In Niedersachsen wurde das Virus im Landkreis Peine bei einer Reiherente ebenfalls
nachgewiesen.
Betroffen sind vor allem Wasservögel oder Vogelarten, die sich von Aas ernähren.

 

Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass weitere Vogelarten das Virus tragen, ohne jedoch zu erkranken oder zu sterben.
Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist auf Grund der aktuellen Verbreitung des Subtyps H5N8 HPAI in der Wildvogelpopulation in Europa von einem hohen Eintragsrisiko in Hausgeflügelbestände durch direkte oder indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel auszugehen. Sämtliche Teile von Wildvögeln sowie deren Ausscheidungen können den Erreger enthalten und zu Ansteckungen im Hausgeflügelbereich führen.
Dieses gilt es - auch für den Jäger - durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu verhindern.

  • Nach Berührung mit Federwild oder deren Ausscheidungen kein Kontakt zu
    Hausgeflügel.
  • Häger, die Hausgeflügel halten bzw. sich in Nutzgeflügelbeständen aufhalten, sollten derzeit nach Möglichkeit auf die Jagd auf Federwild verzichten.

    Nach der Jagd
    auf Federwild
  • Kein Kontakt der Jagdkleidung oder von mitgeführten Gegenständen mit Geflügel.
  • Kein Kontakt des Jagdhundes mit Geflügel.
  • Betreten des Stalles erst nach gründlicher Reinigung und ggf. Desinfektion (Dusche, Kleider- und Schuhwerkwechsel).
  • Erlegtes Federwild oder Totfunde nicht dorthin mitnehmen wo Hausgeflügel gehalten wird.
  • Bei der Verwertung von Federwild sind Federn und die Innereien so zu entsorgen, dass keine anderen Vögel oder Hausgeflügel damit in Kontakt kommen können.
  • Bergung toter oder kranker Tiere nur mit geeignetem Schutz (Einmalhandschuhe, Schutzkleidung, Mundschutz).
  • Meldung verendeter oder kranker Wildvögel – auch der nicht jagdbaren Arten - an die zuständige Veterinärbehörde.
Die Untersuchung von Wildvögeln im Rahmen des aktiven und passiven Monitorings in Niedersachsen wird fortgeführt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist eine Übertragung auf den Menschen als unwahrscheinlich anzusehen.

 

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)  22.11.2016

 

 

20.11.2016

Drücken im Forstamt Harsefeld

 

klick drauf   Osterholzer Kreisblatt, 23.11.2016, Seite 3

 

11.11.2016

Jagdschein vom 3. September 1869: Drei Thaler

 

Ohne Jagdschein geht und ging nichts. Und Geld gekostet hat er auch, nämlich drei Thaler.

Der Wert des damals im Hannöverschen geltenden Zoll-Vereins-Thalers mit einem Silbergehalt fein 16,666 g, rau 18,52 g bei 900/1000 lässt sich umrechnen:

Seit 2016 gibt es eine 20-Euro-Gedenkmünze mit denselben Maßen und demselben Silbergehalt. Der Silbergehalt der 20-Euro-Münze entspricht damit auch wieder fast exakt dem Silbergehalt des Vereinstalers. vgl. Wikipedia

 

Somit kostete 1869 der Jagdschein nominal 60 € so wie bei uns bis Ende 2015, heute sind es bei dreijähriger Lösung 63,33 €. 

 

auf dem Dachboden aus Uropas Nachlass gefunden von Heino Mahnken 

 

11.11.2016

Geändertes Jagdgesetz ist in Kraft

 

Das geänderte Jagdgesetz ist im Bundesgesetzblatt am 09.11.2016 veröffentlicht worden und nunmehr in Kraft. Somit besteht wieder Rechtssicherheit bei der Verwendung von halbautomatischen Langwaffen. Sie dürfen jetzt genutzt werden, wenn nicht mehr als drei Patronen geladen sind.

 

Auszug BGBl:

 

 

 

 

 

09.11.2016

Das Nachhaltigkeitsprogramm


Jäger machen alles anders: Wenn Andere anfangen sich Gedanken um ein Bäumchen zu machen, beginnen Jägersleut mit dem Setzen junger Bäume.

 

Aufgrund einer vom Landkreis angeordneten Ausgleichsmaßnahme für den Schießstand Waakhausen werden der Jungjägerkurs, der Naturschutzobamnn und der Schießobmann eine große Pflanzaktion durchführen.

 

Am Sonntag, 27.11.2016 um 10 Uhr geht's am Schießstand Waakhausen los.
Es wäre sehr schön, wenn weitere Helfer kämen.
Alle Jägersleute werden gebeten, mitzumachen und einen Spaten mitzubringen.

 

Weil 1. Advent ist, darf auch jeder einen Strohstern an sein Bäumchen hängen.
Da es hinterher für alle Hilfsförster von Zeki ein gegrilltes Würstchen gibt, wird um Anmeldung bei Dagmar Kunze unter 0173  216 95 89 gebeten.

 

 

 

09.11.2016

Diana schickt ein Zeichen

 

Am Tag des ersten Schnees hatte unser Kreisjägermeister Heiko Ehing eine Erscheinung: Auf dem Weg von Sandbostel nach Bevern schickte ihm Jagdgöttin Diana ein Zeichen. War es ein Überrest vom Hubertustag? War es schon der erste Auswanderer aus den USA hier Asyl suchend? Nein, es war keine Rothaut, sondern irgend etwas Weißes. Flucht aus dem Weißen Haus? Nein, Schnee war es auch nicht. Auch keine Fata Morgana.

 

Gut, wenn die Kamera dabei ist.
Siehe da, ein Reh mit beidseitig schneeweißen Keulen. Welch seltenes Glück. 

 

 

 


 

 

 

27.10.2016

 

Das Veterinäramt zieht in der 46. Kalenderwoche (14.11. - 20.11.2016) in das Kreishaus II. Umzugsbedingt können in dieser Woche keine Trichinenproben angenommen und untersucht werden. Weitere Infos hier.

 

 

seit 04.10.2016

Offline-BlattZeit zum Abruf bereit

 

Die komprimierte Fassung zum Ausdrucken ist fertig und kann geladen werden.

Der Ausdruck sollte in A4, Farbe und - wenn möglich - doppelseitig erfolgen.

Ein zentral gedrucktes Heft gibt es nun nicht mehr. Hier runterladen.  

 

 

12.10.2016

K11 Temporäres Tempolimit
 

Die Kreisstraße K 11 nach Worpswede gehört zu den unfallträchtigsten Strecken im Landkreis. Gegen die Raserei haben Anwohner jetzt "ein Etappenziel" erreicht: Wenigstens von 18 bis 8 Uhr gilt künftig ein Tempolimit.

 

Ortsvorsteher Wolfgang Wedelich präsentiert vorab die neue Schilderfolge an der Kreisstraße 11 in Waakhausen.

 

Worpswede  Viele Verkehrsunfälle, auch mit tragischer Todesfolge und der Spitzenplatz in der Wildunfallstatistik riefen in der Vergangenheit immer wieder die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung für die K 11 über Waakhausen nach Worpswede auf den Plan. Erlaubt sind 100 Stundenkilometer.


Ortsvorsteher Wolfgang Wedelich hält mittlerweile einen prallgefüllten Aktenordner in der Hand. Es gab Bürgerversammlungen, Unterschriftenaktionen, Hilferufe von Bürgern, Unterstützung durch den Worpsweder Bürgermeister Stefan Schwenke samt seiner Gemeindeverwaltung - und doch bislang immer nur die ernüchternde Antwort aus dem Kreishaus, dass man da so einfach nicht an den Parametern schrauben könne. Alle bisherigen Messungen lägen im Normalbereich und damit sei keine Tempodrosselung erforderlich.


Nun gab es aber die überraschende Wende: Der neue Kreisdezernent Dominik Vinbruck hatte sich der Sache "Kreisstraße 11" nach dem jüngsten tödlichen Unfall noch einmal angenommen. Seit Anfang 2010 bis heute wurden im Schnitt 7,2 Wildunfälle pro Kilometer und Jahr auf der rund sieben Kilometer langen Strecke verzeichnet (BlattZeit berichtete). Nun soll auf einem über fünf Kilometer langen Abschnitt eine temporäre Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70 eingerichtet werden, dieses zunächst über einen Testzeitraum von drei Jahren. Schon bald fordert die Beschilderung längst der Kreisstraße 11 Verkehrsteilnehmer auf, das Tempo zwischen 18 und 8 Uhr auf 70 Stundenkilometer zu drosseln.


Pascal Radon

 

siehe auch Hamme Report und Osterholzer Anzeiger, jeweils vom 12.10.2016, S. 3; Wümme Zeitung, 13.10.2016, S. 1; Osterholzer Kreisblatt, 14.10.2016, S. 5

 

Hierzu eine Statistik-Sonderauswertung für die Waakhauser Straße (K11) von 01.2010 bis 09.2016: 

Von insgesamt 137 Wildunfällen entfielen 21 auf den Zeitraum von 8 bis 18 Uhr.

Die Lichtverhältnisse: 23 hell, 25 Dämmerung, 73 dunkel, 16 unbekannt.

Bei 5 Wildunfällen war es (im Winter) bereits um 16:20 Uhr nicht mehr hell,
bei 9 Unfällen (im Sommer) war es bereits vor 8 Uhr schon oder nach 18 Uhr noch hell.
Sollte es von der Straßenverkehrsordnung zulässig sein, sollte die Geschwindigkeitsbegrenzung durch Zusatzschild "bei Dunkelheit" begrenzt werden.  


 

 

04.10.2016

Blauer Brief vom Veterinäramt

 

In diesem Jahr wurden im Veterinäramt erst 26 Blutproben von Wildschweinen zur Untersuchung auf KSP, AK abgegeben. Vorgabe sind 65. Bitte erinnern Sie doch die Jäger.

Auf ASP sollen vor allem Fallwild und krank erlegte Wildschweine untersucht werden.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Simone Lütkes
Landkreis Osterholz - Veterinäramt - Osterholzer Str. 23 - 27711 Osterholz-Scharmbeck

Tel.: 04791 / 930-450    Fax: 04791 / 930-456

 

 

 

 

 

Ältere Berichte im 3. Quartal 2016 >>>  

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de