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Jungjägerausbildung in den Vorjahren

 

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28.04.2012

Jägerprüfung 2012 im Landkreis Osterholz: Alle haben bestanden

 

Seit September 2011 hatten 16 Jagdscheinanwärter und vier Jagdscheinanwärterinnen auf diesen stolzen Moment hingearbeitet. Am 28. April 2012 konnten sie endlich das Prüfungszeugnis für das "Grüne Abitur" in einer kleinen Feierstunde auf dem Schießstand in Waakhausen entgegennehmen.

Bereits bei der Schießprüfung zeigten die Teilnehmer, was sie in den vergangenen sieben Monaten gelernt hatten. Im ersten Anlauf erfüllten alle die Anforderungen von fünf Treffern beim Skeet-Schießen. Lediglich beim Büchsenschießen verlor ein Teilnehmer die Nerven und musste nochmals fünf Schuss stehend angestrichen auf den Rehbock abgeben, verbuchte dann aber deutlich mehr als die geforderten 25 Ringe.
 

Bei der schriftlichen Prüfung hatten die Kandidaten für jedes der fünf Fachgebiete 30 Minuten Zeit. Alle gingen sehr gut vorbereitet in die Prüfung, denn bereits nach zehn Minuten wurden die ersten Bögen bereits wieder abgegeben. So legten alle entsprechend gute Noten vor und niemand wollte mit den Durchfallfächern Wildtierkunde und Waffenkunde in Konflikt geraten. In diesen beiden Fächern muss das Gesamtergebnis aus schriftlicher und mündlich-praktischer Prüfung besser als 4,5 sein - ansonsten wäre die Jägerprüfung nicht bestanden.
 

 

Bei der mündlich-praktischen Prüfung wurden dann alle nochmals stark gefordert und jeder merkte deutlich den Prüfungsstress. Die Prüflinge mussten in jedem Fachgebiet den Prüfern Rede und Antwort stehen und das Erlernte zeigen. Es wurde kein reine Theorie mehr gefragt, sondern das theoretische Wissen musste auf praktische Situationen umgesetzt werden.

Erleichtert vernahmen die Teilnehmer nach Zusammenführung aller Noten durch die Prüfungskommission die erlösenden Worte: "Alle Teilnehmer haben die Jägerprüfung 2012 bestanden". Erfolgreichster Prüfungsteilnehmer mit der Gesamtnote 1,8 wurde Florian Zwernemann aus Schwanewede.

Lehrgangssprecher Florian Lucas ließ zum Abschluss die gesamte Ausbildung nochmals Revue passieren und bedankte sich bei den Ausbildern für den umfangreichen und sehr guten Unterricht.

Heiko Ehing
 

04. und 11.03.2012 Fallenlehrgang Jungjägeranwärter
Fallenjagd: Wichtig für die Raubwildbejagung


Für die Jungjägeranwärter stand an den beiden Terminen am 04.03. und 11.03.2012 ein weiterer interessanter Schritt zum Jagdschein auf dem Plan, der Fallenlehrgang. Die Fallenjagd ist keine Jagd für Anfänger. Diese Jagdart erfordert große Erfahrung und insbesondere Kenntnis der zu fangenden Tierarten und deren Lebensgewohnheiten. Der Fallenausbilder Jörg Behrens hat diese Eigenschaften bereits seit Jahren verinnerlicht und realisiert diesen Lehrgang bereits zum 72. Mal.

Als Veranstaltungsort standen die Räumlichkeiten der Bremer Schützengilde e.V. zur Verfügung und wie immer startete der erste Teil des Lehrganges mit dem theoretischen Abschnitt. Hier wurden die rechtlichen Bestimmungen und Gesetze aus dem BJagdG und den NJagdG näher erläutert.
 


Die Fallenjagd ist ein wichtiger Bestandteil zur Reduzierung der heimischen Raubwildbestände. Die Einteilung, der aktuell verwendeten Tierfallen, erfolgt in lebend fangende Fallen und Totschlagfallen. Lebendfallen müssen gewährleisten, dass die Tiere unverletzt bleiben, um Schmerzen zu vermeiden (Kastenfalle, Wippbrettfalle, Betonröhrenfalle). Totfangfallen hingegen müssen aus demselben Grund sofort töten (Eiabzugeisen, Rasenfalle). Schlagfallen dürfen nur auf Zug auslösen. Fallen, die auf Tritt auslösen, sind in Deutschland verboten.

Der praktische Teil stand für den 11.03. auf dem Programm. Aus Rücksicht auf die "Grüne Nacht" startete der Kurs am Vormittag erst um 10:00 Uhr. Nach einer kurzen Autofahrt in das Revier rund um Bramstedt wurden die einzelnen Fallen an ihrem Einbauort von Schulungsleiter erklärt und vom Kurs eingehend getestet.
 

Betonröhrenfallen: System Wildmeister Arthur Amann


Drahtkastenfalle mit Zwangspass

 

Jörg Behrens erläutert die Funktion der Kastenfalle.

 

Die Eberswalder-Jungfuchsfalle ist ein wichtiger Bestandteil der Fuchsbejagung. Von Ausbilder Jörg Behrens werden die verschiedenen Modellen für die Jagd anschaulich erklärt.


Die Spannung steigt: Nur mit dem richtigen Werkzeug kann das Eiabzugseisen sicher gespannt werden.


Mit sehr viel Sorgfalt wird das Eiabzugseisen vom Lehrgangsleiter in dem Fangbunker eingebracht. Das Fangeisen wird immer so in den Bunker einbracht, dass das Raubwild nur über den losen Bügel in die Falle gelangen kann.  Das Auslösen des Abzugseisens überraschte die Kursteilnehmer nachhaltig.


Abschluss des Rundganges an einem Kunstbau mit dem System Ahrenhorster Falle und Abzugseisen.


Nach einer kurzen Rückfahrt zum Treffpunkt standen noch einige Fragen auf dem Programm. Diese konnten durch die hervorragende Schulung zügig von allen Teilnehmern beantwortet werden. Der Aushändigung der Bescheinigungen stand nun nichts mehr im Wege.

Eine sehr gelungene Veranstaltung. Danke Jörg.
Wir empfehlen Dich weiter. (Was hiermit öffentlich geschieht - Red)


Text: Florian Lucas, Bilder: Coralie Herbst; 16.03.2012

 

 

18.02.2012 Kohlfahrt Jungjägeranwärter

Wer hart arbeitet, darf auch (kurz) mal feiern!


Da der Jungjägerkurs in diesem Jahr das Glück hatte, den Wirt des Jägertreffs vom Schießstand in ihren Reihen zu haben, lag es sehr nahe eine Kohlfahrt in Waakhausen zu organisieren. Die Terminfindung startete bereits in 2011 und nach dreimaliger Terminverschiebung, konnte man sich auf den 18.02. einigen.

Bevor es mit der angenehmen Kohlfahrt losgehen konnte, musste aber noch das Vormittagsprogramm von dem Kurs bewältigt werden. Hier standen die Stationen Skeetstand, Waffenhandhabung und Kugelschießstand auf dem Programm. Bei der Waffenhandhabung führte die sehr gute und intensive Schulung durch den Ausbilder (L. Woitaschik) fast zu einer weiteren Verschiebung der Kohlfahrt. Ein Bollerwagen in der klassischen Farbe racing green war vorbereitet und so ging es dann spät und bei mehr feuchten als frostigen Wetter mit einem Truppe von 15 Jungjägeranwärtern auf den Weg durch Feld und Flur.

 

Und da jeder weiß, Jagd ohne Hund ist Schund, war auch ein Vierbeiner mit von der Partie. Die Wegstrecke gestaltet sich alternativlos und es wurde an jeder vorhandenen oder gedachten Kreuzung eine kleine Rast eingelegt.

Es muss nicht extra erwähnt werden, dass ein Jägermeister im Bollerwagen mitreiste, allerdings wird heute in diesen modernen Zeiten das traditionelle Getränk mit Energydrinks gemischt und nennt sich dann Flying Hirsch. Aber der Kräuterlikör hält noch eine weitere Überraschung parat. Und wer kennt es nicht das Gedicht von Oskar von Riesenthals (1830-1898)?! Es sei hier nur der Vollständigkeit kurz dargestellt:

 

Das ist des Jägers Ehrenschild,

dass er beschützt und hegt sein Wild,

weidmännisch jagt, wie sich's gehört,

den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

 

Auch Brakelmann konnte sein Fachwissen in interessanten Gesprächen an den Mann bringen. Und er hatte immer nur den Nennwert im Hinterkopf. Und Adsche?

Nach diesem spannenden Ausflug in die Natur wurde es nun höchste Zeit sich in den Jägertreff zu begeben. Hier war durch die hervorragende Organisation des Wirtes eine große Tafel vorbereitet.

 

Das Grünkohlessen war ein wirklicher Genuss mit allem was dazu gehört.

Der krönende Abschluss des Essens wurde mit etwas Süßem abgerundet. Und auch der Bremer konnte mit einer Extraportion zufrieden gestellt werden.

 

Eine gelungene Veranstaltung. Dank an alle.

 

Text: Florian Lucas; Bilder: Coralie Herbst, Florian Lucas  23.02.2012

 

 

16.02.2012 Jungjägerkurs 2011/2012

Sondervortrag Teil II: Schwarzwild

Nachdem wir vor kurzem einen Extra-Vortrag zum Thema Wolf hatten, ging es diesmal um eine weitaus geläufigere Wildart: den Sauen. (07.02.2012 ab 19.00 Uhr)

Hierzu genügt ein Blick direkt vor die Haustür. Und so könnte man meine Arbeit beschreiben, einen Blick vor die Haustür werfen. So stellte ich an diesem Abend den Gasthörern, Kreisjägermeister Heiko Ehing, Ausbildungsobfrau Dagmar Kunze und meinen interessierten Kollegen vom Kurs das Projekt „Schwarzwild Management in Niedersachsen“ vom Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover vor (seit Anfang des Jahres ist es umbenannt in das Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung, kurz ITAF).

Das Projekt läuft seit 2011 im Raum Bremervörde und Gnarrenburg. Im Vortrag ging es nicht nur um die Gründe und die Fragestellungen im Projekt, sondern vor allem auch um die vorläufigen Ergebnisse des letzten Jahres. Denn von den ersten gefangenen und besenderten Sauen liegen die Daten vor. So lassen sich Aussagen zu den genutzten Streifgebieten, aber auch zur Habitatsnutzung machen.

 

Mit diesem Einblick in die Welt der Wissenschaft beenden wir auch schon wieder unsere außer Kurs-Vortragsreihe.

Hier wären Fotos vom Schwarzwild nicht schlecht. -Red 

 

Coralie Herbst  22.02.2012

 

 

06.02.2012

Extra-Portion Wolf

Vor einigen Wochen hatte unser Jungjägerkurs die Idee Britta Habbe von der Landesjägerschaft Niedersachsen einzuladen, um über ihr Spezialgebiet "Wolf" zu referieren und uns einen Überblick über die aktuelle Lage zu geben. Kaum war die Idee gefasst, wurde eine Einladung ausgesprochen, der Britta Habbe gerne und mit Freude nach kam.

 


So traf sich der Kurs am 2. Februar eine halbe Stunde eher als üblich. Durch die aktuellen Sichtungen eines Wolfs in der Region war das Interesse der Zuhörer endgültig geweckt. Der Vortrag, der eine halbe Stunde dauerte, umfasste alles: von der Biologie, den Erkennungsmerkmalen, der Ausbreitung und den aktuellen bestätigten Sichtungen von Wölfen.

 

Wofür eine "Trage"? Radio Bremen ist schlampig geworden

Nachdem all unsere Fragen beantwortet und unsere Neugier gestillt wurde, wendeten wir uns nach einer kurzen Pause mit neuem Elan den Wildkrankheiten, dem eigentlichen Thema des Abends zu.
Frau Habbe sei an dieser Stelle noch mal für ihren interessanten Vortrag herzlich gedankt.


Coralie Herbst

 

 

31.01.2012

Winterpause endlich vorbei - Praxis mit Büchse und Flinte

Samstag, 28. Januar 2012: Auf diesen Termin hat der gesamte Jungjägerkurs lange gewartet. Endlich wieder Praxis mit Büchse und Flinte. Leider waren die Umbauarbeiten an den Schießständen noch nicht komplett abgeschlossen, so dass nur zwei Rotten gebildet werden konnten. Aber für den nächsten Samstag, beim nächsten Praxisteil, wurde die Fertigstellung der Baumaßnahmen zugesagt.


Die erste Gruppe (Rotte) begab sich dann umgehend ab 9:00 Uhr auf den Skeet - Schießstand. Dort wurden sie bereits von dem Ausbilder J. Schmidt erwartet. Die Arbeitsgeräte, sprich Flinten, wurden entweder von der Jägerschaft gestellt oder kamen aus dem eigenem Besitz der Jungjägeranwärter. Das mit ausreichend Munition auf die Stände gegangen wird, war noch aus der Routine vom letzten Jahr hängen geblieben. Der Plan für diesen Übungstag sollte an den Ständen 1 und 7 stattfinden. Auf Stand 1 wurden jeweils drei Wurfscheiben von Hochhoch und Niederhaus beschossen. Danach wechselte die Rotte an das Niederhaus. Dort stellte der Ausbilder sechs Wurftontauben vom Niederhaus und drei vom Hochhaus bereit.

 

Parallel zur ersten Rotte arbeitet die zweite Gruppe an der Waffenhandhabung mit dem Ausbilder L. Woitaschik. Es standen zwei Büchsen bereit, Kaliber .308 und .222. Beide Büchse wurden vom Ausbilder intensiv erläutert und die Handhabung sehr anschaulich "rüber gebracht". Danach konnte jeder Teilnehmer die Arbeitsschritte (Laden, Stechen, Entstechen, Entladen, Öffnen) ausreichend üben. Dabei zeigt sich, dass sowohl Fingerspitzengefühl als auch ein sehr starker Daumen erforderlich ist, um jede Büchse in ihrem Betriebszustand sicher beherrschen zu können.



Ab ca. 11:00 Uhr konnten die Gruppen ihre Arbeitsbereiche tauschen und die Ausbilder starteten mit einem neuen Durchgang. Die Rotten trafen sich dann nach absolviertem Praxisteil kurz im Jägertreff. Dort wurde eine kleine Stärkung zu sich genommen und die nächsten Termine vereinbart.
Beide Ausbilder waren mit Ihrer Arbeit und der der Rotten sehr zufrieden und konnten ihren Feierabend im Jägertreff ausklingen lassen.

Florian Lucas, Lehrgangssprecher des Jungjägerkurses 2011/2012

 

 

19.01.2012

Jägerprüfung 2012

Der Landkreis Osterholz hat die Prüfungstermine bekannt gegeben.
Guck hier.

 

12.01.2012

Zum Begreifen: Lehrjagd Heidhof am 06.01.2012

Beginn für die Lehrjagd Heidhof war 8:00 Uhr. Nach einer ermunternden Begrüßung mit Hinweisen auf die Freigaben bezogen die Jäger, die Sitzfleisch und ruhige Nerven beweisen mussten, zuerst ihre Posten. In der Zeit wurden wir Jungjäger in verschiedene Treibergruppen verteilt. Dann ging es auch schon über Stock (oft genug auch drunter) und Stein daran das Wild auf die Läufe und im besten Fall vor die Büchse zu bringen.

Nach einer kleinen Mittagspause, die für einige sehr Glückliche ein kleines Kuchenstück bereit hielt, ging das Treiben weiter bis der Zeitpunkt erreicht war: 14 Uhr, Hahn in Ruh. Der ein oder andere konnte seinen Einsatz mit seinen feuchten Füßen beweisen. Nach und nach trafen alle auf dem Streckenplatz ein.
 

  Nicht zuletzt auch das erlegte Wild, womit die nächste Arbeit in Angriff genommen werden konnte: das Aufbrechen des Wildes. Gerade hier beginnt der spannendste Teil des Jagdgeschehens für den werdenden Jungjäger, kann er hier doch mit eigenen Händen "begreifen" was einem tausend Bücher nicht erklären können. So wurde auch von Allen die Gelegenheit genutzt und mitunter schon Routine entwickelt. Auch die Wissenschaft kreuzte in dem Trubel hin und her und holte sich ihre Proben vom Schwarzwild ein, ein kleines Stück Muskel für genetische Untersuchungen und die Trachten für Reproduktionsuntersuchungen der weiblichen Stücke.

Am Ende war dann das letzte Reh aufgebrochen, die Proben genommen, das Feuer angezündet und die Strecke vollständig. 12 Stück Damwild, worunter sich ein Knieper mit verhedderter Schnur befand, 8 Sauen, 17 Stück Rehwild und nicht zuletzt ein Fuchs, der von einem eifrigen Terrier und dem Einsatz von Schaufeln seinen Weg auf den Streckenplatz fand. So wurden beim Verblasen der Strecke auch die vier Signale geblasen.
 

 

Nach dem ereignisreichen Tag und der guten Portion an frischer Luft wurde dann in geselliger Runde beim Schüsseltreiben gut zugelangt. Nach der Kürung des Jagdkönigs wurde nicht zuletzt das Rätsel der kleinen Löffel gelüftet und der Abend mit einer guten Portion Eis beendet.



Coralie Herbst, Teilnehmerin des Jungjägerkurses 2011/2012

 

27.11.2011

Entkusseln im Heilsmoor

Aktiver Naturschutzeinsatz der Jagdscheinanwärter/innen

 


Am letzten Novemberwochenende wurden die Jagdscheinanwärter/innen der Jägerschaft Osterholz im Naturschutzgebiet Heilsmoor wieder praktisch unterrichtet.
Revierpächter Roger Varrelmann und Frank Jäger führten die 20 Teilnehmer ab 09:00 Uhr zunächst durch das Naturschutzgebiet, damit alle die Besonderheiten des Naturschutzgebietes kennen lernen. Hauptanliegen des Naturschutzes ist der Erhalt des Moores bzw. es wieder in den natürlichen Ursprung zu bringen. Der Wasserhaushalt spielt dabei eine entscheidende Rolle, daher werden u.a. Abflussgräben verschlossen sowie Bäume (Birken und Kiefern) entfernt, da diese dem Moor zusätzlich Wasser entziehen.    
Bei der Exkursion durch das Naturschutzgebiet konnten die Teilnehmer neben zahlreichen Wechseln, Fährten und Spuren auch Stellen ausmachen, an denen das Schwarzwild gebrochen bzw. der Dachs gewurzelt hat. Die vielfältigen Fragen der Teilnehmer wurden beantwortet und umfangreiche Informationen zur Jagd in einem Naturschutzgebiet vermittelt.


Im Anschluss packten alle Teilnehmer beim Entkusseln tatkräftig mit an, wobei Roger Varrelmann und Frank Jäger schon im Vorfeld zahlreiche Bäume umgesägt hatten. Schlagkräftig rückten so über 20 Personen mit Säge und Astschere den Birken, Kiefern und anderen Bäumen zu Leibe. Schnell wurde eine große Fläche von jeglichem Bewuchs freigelegt und das Material per Hand aus dem Moor zum Geestrand gezogen.
Nachdem das abgesteckte Ziel erreicht war stärkten sich die Teilnehmer mit Getränken und Bratwurst. Informationen über das Heilsmoor mit seinen Besonderheiten und Schönheiten wurden ausgetauscht und alle waren sich einig: Es hat allen viel Spaß gemacht und es war für den Naturschutz ein sehr sinnvoller Einsatz.

 

 

26.11.2011
Bekanntschaft mit der Flinte - jetzt die Praxis

Für manche war es wirklich das erste Mal. "Der Rückstoß ist doch gar nicht so schlimm."

 

Erfolg: Die ersten "Tauben" wurden schon getroffen.- 
Bei der Prüfung im April wird Skeet geschossen. 

 

Fotos: Kirsten Wellmann

 

29.10.2011
Der erste Schuss - guck hier

 

21.09.2011

Eingerostete Jungjäger

Am Samstag, 17.09.2011, fand erstmalig wieder ein lehrgangsübergreifender (was für ein Wort!) Stammtisch statt. Der Termin war mündlich und in der "Blattzeit" rechtzeitig bekannt gegeben worden, trotzdem waren nur 12 Leute gekommen. Einer vom Lehrgang 2008/2ß09, eine vom Lehrgang 2010/2011, der Rest vom Superlehrgang 2009/2010. Wir haben erst ein bisschen Skeet geschossen, wobei einige doch verwundert feststellten, dass ihre Fähigkeiten merklich eingerostet waren.

Anschließend gabs dann lecker Torte bei Zeki, wir haben noch ein bisschen über die Jägerschaft gelästert und haben beschlossen, die Jungjägerin vom Lehrgang 2010/2011 zu adoptieren. Gegen 17 Uhr war dann Schluss. Alles in allem eine nette Veranstaltung, ich hatte mir nur ein paar mehr Teilnehmer gewünscht, zumal von der Obrigkeit auch niemand da war.


Heinz-Herbert Klemmer

 

 

05.09.2011 

Neuer Jungjägerkursus beginnt am 13. September 2011

Die Jägerschaft Osterholz e.V. bietet auch in diesem Jahr einen Ausbildungskursus zum Jäger / zur Jägerin an. 

 

Beginn ist am 13.09.2011 um 20:00 Uhr. Der Unterricht findet zweimal die Woche abends von 19:30 bis 21:30 Uhr und teilweise am Wochenende statt. Ausbildungsort: Arps Gasthaus, Myhler Str. 27 (B74) in OHZ-Sandhausen. Die Teilnehmer/innen erwartet ein umfangreiches Programm rund um das "grüne Abitur".


Themen sind u.a. Wildtierkunde, Waffenkunde/-recht, Behandlung des erlegten Wildes, Infos über Jagdhunde, Unterricht in Naturschutz, allgemeinem und speziellen Jagdrecht, praktischem Jagdbetrieb und vieles mehr. Auch die praktische Ausbildung kommt nicht zu kurz.
 
Sieben Reviergänge und die Teilnahmemöglichkeit an diversen Jagden runden das Ganze ab.
Anmeldungen und Infos unter 04795-95 34 28

Dagmar Kunze

 

Hier gibt es ein Anmeldeformular: online ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, absenden.


 

13.08.2011

Lehrgangsübergreifender Jungjäger-Kaffeeklatsch
Einladung an
alle, die 2009, 2010 und 2011 die Jägerprüfung gemacht haben:
Erst Skeetschießen, dann Kaffee und Kuchen bei Zeki mit allgemeinem Kennenlernen und Beschnuppern. Natürlich im Schießstand Waakhauen am Samstag, 17.09.2011, 13:30 Uhr.

 


30.04.2011

Jägerprüfung 2011: Hätten Sie's gewusst?


Bericht im Osterholzer Kreisblatt
04.05.2011 S. 4

 

 

Bericht im Osterholzer Anzeiger 08.05.2011 S. 6

 

Die Jägerprüfung 2011 ist am 29.04.2011 zuende gegangen. Auch mit Bestimmungsaufgaben. Ganz schön knifflig. Guck selbst: 

 


 


 


 


 


 

 


18.03.2011

Warum es sich lohnt,
die Jungjägerausbildung in der Jägerschaft Osterholz e.V. zu machen

Ganz einfach, weil es hier das Rundumsorglospaket  gibt. Und das Meiste ist im Preis von 800 € enthalten.


Doch der Reihe nach.

Wir bieten eine umfassende theoretische und praktische Ausbildung zum Jungjäger/In. Der Kursus beginnt Mitte September und endet  Mitte -Ende April.

Der Unterricht  findet Dienstag und Donnerstag von 19:30-21:30/22::00 Uhr statt. Dazu kommen dann noch viele Samstage mit vier bis sechs Stunden Blockunterricht und ab Ende Januar das samstägliche Schießen. An acht Sonntagen gibt es Reviergänge, mit diversen Themen. Z.B. jagdliche Einrichtungen, Spurensuche, Brunftbeobachtung und mehr.

Zusätzlich haben die Teilnehmer die Möglichkeit an mehreren Jagden teilzunehmen und so die Theorie in die Praxis umzusetzen. Weitere Aktivitäten sind zum Beispiel Fallenlehrgang, Jägerball und ein Naturschutzprojekt. Dieses Jahr stand die Entkusselung des Heilsmoors auf dem Programm.

Im theoretischen Unterricht werden umfassende Kenntnisse  in Wildtierkunde, Waffenkunde , Handhabung, Jagdrecht und verwandtes Recht, Wildbrethygiene, Brauchtum, Jagdbetrieb, Naturschutz, Hege und Hundewesen vermittelt. Da kommen rund 120 Zeitstunden zusammen !


Im praktischen Schießen werden folgende Fächer unterrichtet und geprüft.
Skeetschießen auf Tontauben ,Büchsenschuss auf den stehenden Rehbock. Sichere Handhabung der vorhandenen Jägerschaftseigenen  Waffen, sowie Patronenkunde. Desweiteren werden Grundkenntnisse im Kurzwaffenschiessen vermittelt.


Bei Teilnahme an den Jagden haben alle Kursteilnehmer/Innen ausreichend Gelegenheit das fachkundige Aufbrechen und Versorgen des erlegten Wildes zu üben.

In der Kursgebühr enthalten sind  fast alle Lehrmaterialien.

Zusätzliche Kosten fallen für die Benutzung des Schießstandes, Patronen,
Verpflegung und die Prüfungsgebühr an.

Im aktuellen Kursus lassen sich 16 Männer und Frauen ausbilden.


Ich wünsche allen Waidmannheil für die bevorstehende Prüfung.


Dagmar Kunze- Lehrgangsleiterin

 

 

03.02.2011
"Die Angst vorm ersten Schuss"

"Sie ziehen los, wenn andere noch schlafen - und töten Tiere. Jenny Stolz, 25, und Daniel Kuhn, 19, sind Jungjäger, sie dürfen auf Tiere schießen, weil sie das 'Grüne Abitur' bestanden haben. Die Prüfung ist schwierig, manche behaupten: Kniffliger als jeder Schulabschluss. "

Beachte den Artikel und die aufgeregte Diskussion bei Spiegel-Online.

 

 

16.01.2011
Entkusseln im Heilsmoor  

 

Am Sonntag, den 16.01.2011, stand für die 17 Teilnehmer des laufenden Jungjäger-kurses eine sehr spannende Exkursion auf dem Lehrplan! Roger Varrelmann, seit April 2010 Jagdpächter im landkreiseigenen Jagdbezirk „Heilsmoor“, hatte gemeinsam mit dem Landkreis Osterholz und dem NABU Hambergen in sein Revier eingeladen.

 

Um 9:00 Uhr trafen sich vier Jungjägeranwärter (!) aus dem laufenden Kurs (von 17), 6 Jungjäger aus den letzten beiden Kursen sowie Heiko Ehing und Kirsten Wellmann am Wasserwerk in Wallhöfen. Nach der Begrüßung durch Roger Varrelmann ging es dann direkt ins Heilsmoor. Herbert Springer (vom Naturschutzamt des Landkreises Osterholz) erläuterte neben der Entstehung des Moores viele interessante Dinge rund um das Heilsmoor z.B. dass das Heilsmoor seit 1981 Naturschutzgebiet ist, dass dort seit einigen Jahren wieder Kraniche brüten und dass dort auch der seltene Ziegenmelker zuhause ist. Durch eine „Erdbohrung“ zeigte Herbert Springer, wie das Moor aufgebaut ist und aus welchen unterschiedlichen Schichten es sich zusammensetzt.

 

Jürgen Röper ergänzte diese Ausführungen. Er erläuterte, dass es nicht ausreicht, das Heilsmoor sich selbst zu überlassen. Da das Moor noch nicht wieder so nass ist und dort keine Bäume und Sträucher wachsen, ist es wichtig, die Moorflächen zu entkusseln. Woher dieser Begriff kommt, ist nicht genau bekannt, man versteht darunter, die Moorflächen von ungewollten Bewuchs zu befreien. [Siehe auch Wikipedia: Entkusselung]

 

Auch die Jäger haben sich an diesem Tag an der Entkusselung des Heilsmoores beteiligt. Es reicht nicht aus, Birken und Kiefern, die dem Moor Wasser entziehen, zu kappen. Es ist genauso wichtig, dass Pflanzenmaterial aus dem Moor zu entfernen, damit durch das Verrotten nicht unnötig viele Nährstoffe eingetragen werden.

 

Nachdem ein großer Haufen Sträucher, Büsche und Bäume zusammengekommen war, gab es zum Abschluss diesen informativen und arbeitsreichen Tages Bratwurst zu Stärkung. Frank Jäger zeigte, dass er auch am Grill eine gute Figur macht.

 

Kirsten Wellmann

 

 
Lies im Osterholzer Kreisblatt 19.01.2011 S 3 und im Hamme-Report vom 26.01.2011

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de