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Ausbildung - Saison 2012/2013 

 

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19.08.2013

Man lernt nie aus: Kurzwaffenseminar

 

Zwei Mitglieder der Jägerschaft Osterholz nutzten die Gelegenheit, am 10. August an einem Seminar zum Thema “Fangschuss mit der Kurzwaffe” des Verbandes der Jagdaufseher Niedersachsen e.V. (VJN) auf dem LJV-Schießstand in Liebenau teilzunehmen. Referent Axel Erbut begann das Seminar mit einer ausführlichen und detailreichen Einweisung in die Besonderheiten und Risiken des jagdlichen Kurzwaffeneinsatzes und die entsprechenden Sicherheitsvorschriften.

 

Anschließend konnten zunächst die weniger erfahrenen Teilnehmer mit einer Leihwaffe den grundlegenden Umgang mit Pistole und Revolver unter individueller Anleitung üben, bevor das gemeinsame Training begann. Die Ausbildung fand vollständig auf Entfernungen von fünf bis zehn Metern statt und orientierte sich damit an einem realistischen Einsatzbereich der Kurzwaffe.

 

Im weiteren Verlauf des Seminars konnten die Teilnehmer die Möglichkeit nutzen, auf eine Keilerscheibe zu trainieren, die sich auf den Schützen zu bewegte und damit ein annehmendes Stück simulieren sollte. Dabei konnten insbesondere die weniger erfahrenen Teilnehmer die Erfahrung machen, dass der Beschuss eines beweglichen, sich nähernden Ziels unter Zeitdruck auf kurze Entfernung deutlich andere Erfordernisse mit sich bringt als das herkömmliche Kurzwaffenschießen auf der 25m-Bahn.

 

Zum Ende des Seminars herrschte Einigkeit unter den Teilnehmern, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit (Kurz-)Waffen im Jagdbetrieb am besten durch regelmäßiges Üben unter realitätsnahen Bedingungen gefördert wird.

  

 

Text: Harald Schmidt, Foto: Britta Bauer
 

 

 

26.04.2013

Jägerprüfung bestanden

 

Alle Teilnehmer des Vorbereitungskurses für Jagdscheinanwärter der Jägerschaft Osterholz e.V. haben die Jägerprüfung 2013 erfolgreich bestanden. Am 26. April 2013 wurde den neuen Jungjägerinnen und Jungjägern (das ist altersunabhängig für Frischlinge) auf dem Schießstand in Waakhausen das Prüfungszeugnis ausgehändigt.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung. Waidmannsheil. Willkommen in der Jägerschaft.

 

klick drauf   Hamme Report, 28.04.2013, Seite 3

 

klick drauf    Mein Verein WUM  05.05.2013, Seite 2 

 

 

17.03.2013

Fallenlehrgang
  

Nachdem die Jungjägeranwärter am vergangenen Sonntag den theoretischen Teil des Fallenlehrgangs absolviert hatten, ging es an diesem Wochenende, bei immer noch frostigen Temperaturen und beißendem Wind, hinaus ins Revier zur praktischen Ausbildung.

 

 

Ausbilder Jörg Behrens stellte diverse Fanggeräte vor und erläuterte die

Besonderheiten ihres jeweiligen Einsatzes.

 

 


Die Einweisung reichte von Kasten- und Betonröhrenfallen über Wippbrettfallen, Jungfuchsfallen, Schwanenhälse und Eiabzugeisen bis hin zu Rasenfallen, sodass die vielfältigen Möglichkeiten der Raubwildbejagung mit der Falle deutlich wurden.

 

 

 

Auch die jagd- und tierschutzrechtlichen Vorschriften sowie die praktischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fallenjagd wurden umfangreich behandelt. Jörg Behrens erläuterte überdies die ökologische Notwendigkeit einer konsequenten Raubwildbejagung und ihre Wichtigkeit für stabile Niederwildbesätze anhand von praktischen Beispielen aus der Revierbewirtschaftung.

Nach einer abschließenden Lernzielkontrolle vor Ort konnten dann alle Teilnehmer ihre Lehrgangsbescheinigung in Empfang nehmen.
 

Text und Bilder: Harald Schmidt

 

 

16.03.2013

So kann er aussehen

 

in A3 als Panorambild für's Jagdzimmer und zum Ausmalen für die Brut.
Man hört den Hirsch schon über dem Brokatkissen röhren.

Ob dies das richtige Landschaftsbild in Osterholz ist? 

Kommentar der Redaktion: Zurück zu den 50ern

 

 

25.02.2013

Otter-Zentrum Hankensbüttel gibt neue Impulse

 

Am 25.02.13 besuchten einige Teilnehmer des Jungjägerkurses das Otter-Zentrum des Vereins Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel im Landkreis Gifhorn. Das in idyllischer Lage am Ufer des Isenhagener Sees gelegene Otter-Zentrum besteht seit 1988 und beherbergt auf 60.000 m² neben dem namensgebenden Fischotter auch diverse andere heimische Marderarten in etlichen großzügig angelegten Freigehegen.

 

 

Fischotter, Baum- und Steinmarder, Hermelin, Iltis, Nerz, Mink und Dachs leben hier einzeln und in Gruppen in großen, möglichst naturgetreu gestalteten Gehegen, in denen mit viel Aufwand und Liebe zum Detail die natürlichen Habitate der einzelnen Marderarten wiedergegeben werden. Weiterhin werden im Otter-Zentrum auch etliche bedrohte Nutztierrassen wie z.B. der Otterhund und das Deutsche Lachshuhn gehalten.

 

 

Die Besucher haben die Möglichkeit, die Pfleger in regelmäßigen Abständen auf ihrer Fütterrunde durch das Zentrum zu begleiten, die ansonsten überwiegend nachtaktiven Tiere bei der Fütterung zu beobachten und sich dabei umfangreiche und sehr informative Erläuterungen zu den Lebensgewohnheiten der einzelnen Arten anzuhören.

 

 

Der Besuch des Otter-Zentrums stellte sich insgesamt als äußerst spannend heraus und ließ das ungemütliche naßkalte Wetter schnell vergessen (spätestens beim anschließenden Aufwärmen in der gemütlichen Gastronomie). Viele theoretische Lehrinhalte des Fachs Wildtierkunde wurden - nicht zuletzt durch die engagierten und fachkundigen Erläuterungen der Tierpfleger - auf einmal deutlich anschaulicher. Diese in Europa einzigartige Anlage ist den Besuch wirklich wert.

 

Text und Bilder: Harald Schmidt

 

 

26.01.2013

Neues Jahr, neues Glück


Pünktlich zur Wiedereröffnung des Schießstandes Waakhausen nach der Weihnachtspause stand für den Jungjägerkurs am 26.01.2013 das erste Schießen des neuen Jahres auf dem Programm. Bei frostigen -8°C im verschneiten Moor durften auf dem Skeet- und Büchsenstand alte Lektionen vertieft, neue gelernt und die eine oder andere erste eigene Flinte vorgezeigt werden.

 

 

Die winterlichen Temperaturen sorgten für viele unförmige Kleiderschichten, einige Flüche und eifriges Fußstampfen, vermittelten aber unmissverständlich die Einsicht, dass Jagd eben keine Schönwetterveranstaltung ist, und dass die Unbilden des Wetters zwangsläufig zur Jagdausübung und zum jagdlichen Schießen dazugehören.

 

 

 

Neben Skeet, laufendem Keiler und Rehbock begann nun auch die Ausbildung der praktischen Waffenhandhabung an den diversen prüfungsrelevanten Jagdwaffen. Ausbilder Lothar Woitaschik erläuterte mit viel Geduld die komplexen technischen Abläufe bei der Handhabung der verschiedenen Waffen und bedachte die Teilnehmer mit vielfältigen Ratschlägen aus seinem reichhaltigen jagdlichen und schießtechnischen Erfahrungsschatz.

 

 

 

 

Text und Bilder: Harald Schmidt

 

 

24.01.2013

Schwarzwild ist immer ein Thema

 

Am 24.01.2013 durfte der Jungjägerkurs eine externe Referentin im Unterricht begrüßen: Diplom-Biologin Coralie Herbst, Absolventin des JJ-Kurses 2011/12 der Jägerschaft Osterholz, vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover kam der Einladung des Kurses nach und hielt einen Vortrag über das derzeit von ihr u.a. im Landkreis Osterholz durchgeführte Schwarzwild-Forschungsprojekt.


Coralie Herbst stellte zunächst einige grundlegende Fakten über das Vorkommen des Schwarzwildes in Niedersachsen vor. Anschließend erläuterte sie die Aufgabenstellung und technische Durchführung ihres Projekts, vom Einfangen und Besendern der einzelnen Sauen über die mühsame und arbeitsintensive tägliche Aufzeichnung der Standorte mittels VHF-Funkpeilung bis hin zur Auswertung und Darstellung der gesammelten Daten.

 

Die Jungjägeranwärter konnten dabei interessante Einblicke in aktuellste Forschungsergebnisse zu dieser faszinierenden Wildart gewinnen. Überraschend war vor allem die Feststellung, dass im Zuge der zunehmenden Ausbreitung des Schwarzwildes in Niedersachsen selbst scheinbar deckungsarme Landschaftsteile ohne nennenswerte Waldanteile in etlichen Fällen durch Sauen als Standwild besiedelt worden sind.

 

Harald Schmidt

 

 

01.12.2012

Arbeitseinsatz im Heilsmoor - heute schon entkusselt?

 

Pünktlich zum ersten sichtbaren Wintereinbruch erschien der Jungjägerkurs an diesem Sonntagmorgen zum Arbeitseinsatz im Heilsmoor. Die Jagsdscheinanwärter ließen sich auch durch den ersten Schneefall und die zugeschneite B74 nicht davon abhalten, einen handfesten Beitrag zum Naturschutz zu leisten.
 

 


Zuerst gab es einen Reviergang mit dem Revierpächter Roger Varrelmann, der den Teilnehmern einen Überblick in die Gestaltung des Heilsmoor gab und über die Besonderheiten der Jagdausübung in dem Naturschutzgebiet informierte.
 


Weiterhin wurden die angetretenen Jungjägeranwärter in diverse jagdliche Einrichtungen, u.a. in die fachgerechte Anlegung von Kirrungen eingewiesen.
 

 Vom Hochsitz aus konnten die Teilnehmer den Blick über die rauhe Landschaft des nebelverhangenen Moorsschweifen lassen. Aber auch das ganze Ausmaß der zu erledigenden Arbeit war von hier aus zu erkennen.
Eine Vielzahl an bereits gefällten Birken und Kiefern sollte aus dem Moor entfernt und im angrenzenden Waldstück zur weiteren Entsorgung abgelegt werden.

 


Dadurch soll die Ablagerung von zusätzlichen Nährstoffen im Moorboden und damit die Ansiedlung von nichtmoorbewohnenden Arten verhindert werden, um die typische Pflanzenwelt und den einzigartigen Charakter dieser Landschaftsform zu bewahren. Also wurde zwei Stunden lang ordentlich zugepackt und mit vereinten Kräften ein Baum nach dem anderen abtransportiert.
 

 

 

 

 Anschließend durfte natürlich eine angemessene Stärkung nicht fehlen. Etliche Teller warme Suppe aus der Gulaschkanone weckten die Lebensgeister der Teilnehmer wieder und ließen die Schufterei im kalten, nassen Moor vergessen.

 

 

 

Text und Bilder: Harald Schmidt

 

 

 

20.11.2012

Jungjägeranwärter auf Drückjagd

 

Nachdem wir in einer schnellen Lehrplanänderung noch fix das Thema Wildbrethygiene
im Unterricht bearbeitet hatten, durften wir am 16. und 17.11. endlich als Treiber
mit auf die Drückjagden des Forstamts in Hallah und Steden.
Nach frühem Aufstehen und Begrüßung durch den Forstamtsleiter ging es los. Wir wurden
auf die einzelnen Treibergruppen verteilt und eingewiesen. Im Treiben hatten wir etliche Male

Anblick, rund um uns her knallte es regelmäßig, und am Ende konnte eine ordentliche Strecke

gelegt werden.
 


Für viele von uns war es der erste richtige Kontakt mit jagdlichem Brauchtum, und so
verfolgten wir aufmerksam das Streckelegen, das Verblasen der Strecke und das Überreichen
der Erlegerbrüche.
 


 


Natürlich nutzten wir auch die günstige Gelegenheit, um uns in das Aufbrechen der
erlegten Stücke einweisen zu lassen. Die erfahrenen Jagdteilnehmer gaben sich große Mühe damit,
uns Neulingen die Feinheiten des Aufbrechens zunächst vorzumachen und zu erklären.
Anschließend durften wir uns unter Anleitung selbst am nächsten Stück versuchen.


Das war erste Mal zunächst etwas ungewohnt und forderte anfänglich eine gewisse Überwindung
für diejenigen, die so etwas noch nie ausprobiert hatten. Beherztes Zupacken und vor allem
beherztes Schneiden war gefordert, und mancher Jungjägeranwärter musste sich erst einmal mit der Tatsache
anfreunden, mit beiden Händen bis zu den Unterarmen in der Sau zu stecken. Dank der geduldigen Anleitung
unserer diversen Ausbilder ging es aber Schritt für Schritt immer weiter, bis das Stück ordnungsgemäß versorgt war.

 

Überraschenderweise stellte sich die ganze Prozedur wesentlich besser überschaubar und weniger unappetitlich heraus als wir erwartet hatten, was sicherlich auch der guten Ausstattung und Organisation geschuldet war.
Nach einigen Anfängerfehlern, die uns freundlich aufgezeigt wurden, klappte es langsam etwas besser.
Wie nicht anders zu erwarten war, macht wohl auch hier nur Übung den Meister, und wir nahmen uns vor, bei
der nächsten Jagd fleißig weiter zu üben.
 


Den krönenden Abschluß bildete das schmackhafte Schüsseltreiben, bei dem wir das Gelernte
nochmal Revue passieren ließen und von den gestandenen Jägern am Tisch mit guten Ratschlägen bedacht wurden.
Insgesamt waren es zwei sehr schöne Jagdtage, die viele neue Erfahrungen für uns mit sich brachten.

 

Text und Bilder: Harald Schmidt

 

 

20.11.2012 

Zwischenstand von den Jungjägeranwärtern

 

Seit dem ersten Info-Abend sind inzwischen zwei Monate vergangen... und die Teilnehmer
zeigen durch grimmige Gesichter, Schwielen an der Hand vom Mitschreiben und fortwährend
gemurmelte Zauberformeln wie „Incisivi, Canini, Prämolare...“, dass ihnen der Ernst der Lage
nunmehr vollständig aufgegangen ist.

 

Der Eine rätselt über die Mysterien des Ansprechens, der Andere sucht angestrengt nach der Logik im Waffenrecht, während der Nächste ratlos Nadelbaumzweige jongliert. Inzwischen hat man sich im Kurs beschnuppern und kennenlernen können... es ist eine bunte Mischung geworden. Von 16 bis 61 Jahren ist alles dabei, und die Jungjägeranwärter kommen aus (fast) allen möglichen Berufen und Branchen von A wie Architekt bis Z wie Zahnarzt.


Schlussendlich umfasst der Kurs drei Damen und elf Herren, die sich trotz Vorwarnung den vielfältigen
Herausforderungen der Jägerprüfung stellen wollen.Dabei kommt trotz Stofffülle und Lernaufwand der Spaß nicht zu kurz.
 

Die gemeinsamen Reviergänge im Düngel unter der Leitung von Förster Bernd Wiedenroth vermitteln immer
wieder überraschende Einblicke in den Lebensraum Wald und machen die Theorie aus den Abendveranstaltungen begreifbarer.
 



Per Zufall haben wir sogar die Gelegenheit, uns vor Ort im Revier anhand einer echten Wundfährte durch
die Schweißhundeführerin Sibylle Erbut über das Nachsuchenwesen informieren zu lassen
(und dabei etliche Jungjäger-Praxistipps vom erfahrenen Nachsuchenprofi mitzunehmen).
 


Auch die Schießausbildung hat bereits begonnen. Während der Eine oder Andere auf sportliche oder dienstliche
Vorkenntnisse zurückgreifen kann, ist es für etliche Teilnehmer das erste Mal, dass sie mit Schußwaffen umgehen. 

 

 

 

 


Die Ausbilder Uwe Denker und Jens Schmidt haben aber Geduld mit uns - und wir sind offensichtlich nicht allzu talentfrei), sodass schon bei den ersten beiden Terminen die eine oder andere Tontaube und etliche Bock- und Keilerscheiben dran glauben müssen. Die Aussage, dass es da schon ganz andere Kandidaten gegeben habe, nehmen wir natürlich als lautere Wahrheit hin.


Text und Bilder: Harald Schmidt
 

 

 

Jungjägerausbildung 2012

Unsere Jungjäger und deren Ausbildung werden seit 2012 betreut von:
Heinz-Herbert Klemmer, Schulstr. 18, 27729 Hambergen, Tel.: 04793  95 75 95
E-Mail: hh.klemmer@yahoo.de

  

Interessierte für unseren nun begonnenen Vorbereitungslehrgang
für die Jägerprüfung fanden hier ein Infoblatt.

 

Der Kurs für das Jahr 2012/2013 hat begonnen. Starttermin war am Dienstag, 11. September 2012 um 19:00 Uhr in „Arps Gaststätte“


11.09.2012 um 19:45 Uhr: Zwei Damen und zwölf Herren  gewöhnen sich langsam an die Dämmerung und erkennen alterunabhängig als Jungjägeranwärterinnen und -anwärter den Kreisjägermeister nur schemenhaft auf der Lichtung. Bereits bei dieser ersten Informationsveranstaltung wird Grundlegendes vermittelt: Geduldig am Ansitz ausharren.

Es werden harte Zeiten.
Weidmannsheil Waidmannsheil - kannste schreiben wie Du willst.
 

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Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de