blattzeit-ohz.de

Ausbildung - Saison 2013/2014

 

<<< zur späteren Saison

 

04.05.2014

Bunte Hochsitzreife

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 04.05.2014, Seite 3

 

25.04.2014

Verstärkung in den Reihen der Jägerschaft

 

Was lange währt, wird endlich gut: die Monate voller harter Arbeit haben sich gelohnt. Am Freitag konnten nach bestandener Jägerprüfung zehn Jungjäger ihre Prüfungszeugnisse in Empfang nehmen.

 


 

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen allzeit Waidmannsheil.
Willkommen in der Jägerschaft... und immer dran denken: das (Weiter-)Lernen hört niemals auf.

 

Text: Harald Schmidt, Fotos: Heiko Ehing

 

 

08.01.2014

Ansitz und Treibjagd im Düngel

Am 04.01.2014 trafen sich die Jagdscheinanwärter der Jägerschaft Osterholz, um bei bestem Wetter und guter Laune an der Ansitz und Drückjagd im Düngel teilzunehmen

Anschließend wurde unter fachlicher Anleitung von Dagmar Kunze und Heiner Klemmer die Theorie in die Praxis umgesetzt und das Wild aufgebrochen.

Dabei konnten die angehenden Jungjäger ihr erlerntes Fachwissen in Wildbrethygiene und Wildtierkrankheiten weiter ausbauen.

 

Zum Abschluss konnten sich die Teilnehmer noch mit einer leckeren Erbsensuppe stärken.

Matthias Rowold

 

 

22.12.2013

Entkusseln vor dem Fest

 

Sonst wurde immer nach dem Fest entkusselt - diesmal schon am vierten Advent.bei 9° C.
Das schafft Platz.

 


 

Die Jagdscheinanwärter der Jägerschaft Osterholz trafen sich am Sonntag, den 22.12.2013, im Jagdrevier Heilsmoor zum traditionellen "Entkusseln". Wie ihre Vorgänger aus den vergangenen Jahrgängen trat auch der Lehrgang 2013/14 wieder morgens früh an, um unter der Anleitung von Revierpächter Roger Varrelmann junge Gehölze aus den Moorflächen im Heilsmoor zu entfernen. Dadurch soll verhindert werden, dass langfristig ein erhöhter Nährstoffeintrag ins Moor erfolgt und die auf karge Moorböden spezialisierte typische Moorvegetation durch andere Gewächse verdrängt wird.

 

Zuvor gab es eine Revierführung und eine Erläuterung der Besonderheiten, die sich aus dem Jagdbetrieb in einem Naturschutzgebiet ergeben. Auch in die Anlage von Kirrungen wurden die Teilnehmer am praktischen Beispiel eingewiesen. Anschließend ging es an die schweißtreibende Arbeit. Hierbei konnten die Lehrgangsteilnehmer am eigenen Leib erfahren, dass Jagd nicht in erster Linie aus dem eigentlichen Abschuss, sondern vielmehr zu einem nicht geringen Teil aus körperlicher Arbeit an der frischen Luft besteht. Nach einigen Stunden war das Arbeitspensum bewältigt und als Lohn der Mühen winkten Würstchen vom Grill.

 

Text: Harald Schmidt, Fotos: Gerhard Schulze

 

 

01.12.2013

Hilferuf aus den Scheibenwelten - Bitte rettet mich und mein Rudel!

 

Ich bin eine Wurfscheibe, 104 g schwer und bei 11 cm Hüftumfang nur 2,5 cm hoch.
Ich lebe im Rudel in Waakhausen und tue keiner Seele was zu Leide.

Dennoch werde ich seit Samstag, 30.11.2013, von einer Rotte Jungjägeranwärtern bedroht, die unter fachkundiger Anleitung ihres Ausbilders Jens Schmitt uns nach dem Leben trachten.

 

 

In unvorstellbarer Brutalität werden einzelne Mitglieder meines Rudels aus unserem Bau ins Freie katapultiert, wo sie dann mit eigens dafür gekauften Flinten der Jungjägeranwärterinnen und -anwärtern beschossen werden.

 

 

Jetzt überlebt noch die Hälfte meiner Art dieses Martyrium. Als ich sie belauschte, hörte ich, dass sie fest  entschlossen sind, uns alle zu erwischen. Ich fürchte, sie werden Recht behalten.

Im Moment sind sie weg. Bitte nutzt die Winterpause, um uns zu befreien.

 

Herzlichst - Eure Wurfscheibe
 

Gerhard Schulze

 

 

26.11.2013 

Geschafft: Die ersten beiden Lehrdrückjagden

 

Am Freitag, den 23.11., und am Samstag danach wurden im Revier Hallah zwei Lehrdrückjagden durchgeführt. Dies war nicht nur für die Jäger, sondern natürlich auch für die zwei Jungjägeranwärterinnen und die elf Jungjägeranwärter des Jahrgangs 2013 das Ereignis im Monat November.
 


Der kundige Jäger erkennt sofort ...

 

Auf dem Lehrplan standen neben dem Sammeln von allgemeinen Eindrücken zum Ablauf einer solchen Jagd auch das Treiben und das Versorgen des Wildes nach der Jagd.
 

Eindrücke gab es jeder Menge; man brauchte nur die Augen offen zu halten und die routinierten Akteure zu beobachten. Vieles erschloss sich von selber, was nicht, wurde hinterfragt und nicht nur vom Ausbildungsleiter, Heiner Klemmer, ausführlich und anschaulich erklärt.
 

Der Lerngewinn beim Treiben brachte vor allem die Erkenntnis, Treiben macht auch bei niedrigen Temperaturen richtig warm und stellt so eine Art Power-Aerobic im Freien dar. Vor allem lernt man das Unterholz auch mal aus der Sicht des Wildes kennen und kann später einschätzen, was die Tiere so alles sehen, wenn sie dort hinausgucken. (Geht noch besser beim Robben durchs Unterholz.  -Red.)


 

Am spannendsten war jedoch der vorletzte Akt der Jagd, bei dem den Anwärtern gezeigt werden sollte, wo beim Wild Innen ist; das Aufbrechen des Wildes. Das ungute Gefühl vor dem ersten Mal schwand aber bei den meisten schnell und wich der Erkenntnis, dass auch das Aufbrechen unter fachkundiger Anleitung von Heiner und vielen anderen Jägern kein Teufelswerk ist. Ruhig und sachkundig wurde Schnitt für Schnitt besprochen und von den Anwärtern durchgeführt.
Es macht weiterhin Spaß und wir freuen uns auf das, was da noch kommt.

 

Text: Gerhard Schulze, Fotos: Malte Sabrowske, Gerhard Schulze

 

 

29.09.2013

Nah am Wald, nah am Wild

 

Am Sonntag, den 29. September, trafen sich die 13 Jungjäger des Jahrgangs 2013 in Vollersode am Forsthaus des Försters Olaf Müller zu ihrer ersten Revierbegehung. Gleichzeitig stellte das für die Neuen die erste Veranstaltung außerhalb des Lehrsaales dar und war somit natürlich mit Spannung erwartet worden. Endlich raus in den Wald!

 


Bei strahlendem Sonnenschein erklärte Olaf bei der dreistündigen Begehung verschiedene Baum- und Straucharten und schilderte ausgiebig deren Nutzen sowie vor allem die Merkmale, wie sie zu erkennen und zu unterscheiden sind.
 

 

Aber auch eine Fährte wurde nicht übergangen, sondern diente als interessante Bereicherung des Vormittags. Insgesamt streiften vielen Antworten auf Fragen thematisch andere Bereiche der Jagd und machten neugierig auf die Folgeveranstaltungen.


Gerhard Schulze
 

 

12.09.2013

Mit 56 noch Jungjäger? Jägerausbildung als Jungbrunnen


Der Jungjägerkurs 2013/2014 hat in dieser Woche begonnen. Dieses Jahr haben sich wieder hoffnungsvolle zwei Damen und zwölf Herren im Alter zwischen 17 und 56 Jahren eingefunden, um die Jägerprüfung in der Jägerschaft Osterholz erfolgreich abzulegen.

 

 

Noch sind die neugierigen Mienen nicht grimmiger Entschlossenheit im Angesicht der überwältigenden Lernstoffberge* gewichen, aber das dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein. Wir wünschen den "Neuen" viel Erfolg, ausreichend Sitzfleisch und ein glückliches Händchen auf dem Schießstand... und natürlich den nötigen Spaß an der ganzen Angelegenheit, ohne den ein solches Unterfangen nicht durchzustehen ist.

Und natürlich wünschen wir dem Lehrgangsleiter Heiner Klemmer, dass er den Trick vom letzten Mal mit null Durchfallern wiederholt...

 

Harald Schmidt

 

* hier gewährt uns unser neu bestellter Öffentlichkeitsarbeiter einen kleinen Einblick in seine gut gefüllte Sprach-Munitionstasche. Zum ersten Mal ist er als rasender Reporter - ohne selbst "Betroffener" zu sein - in seinem Jagdrevier tätig.
Wir sind gespannt auf kommende Berichte
. -red 

 

zur früheren Saison >>> 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de