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Ausbildung - Saison 2014/2015

 

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27.04.2015

Setzzeit: Die neuen Jäger

 

21 Jungjägerinnen und Jungjäger konnten am Wochenende ihr Prüfungszeugnis zur Erlangung des ersten Jagdscheines in Empfang nehmen. Kreisjägermeister Heiko Ehing überreichte den erfolgreichen Prüfungsteilnehmern auf dem Schießstand in Waakhausen die Urkunde und bestätigte den erfolgreichen Teilnehmer/innen ein umfangreiches jagdliches Wissen in Theorie und Praxis.
 

Leider konnten zwei Kandidaten die geforderte Leistung nicht erbringen. Die Durchfallquote liegt somit bei 8,7 % - weit unter dem Landesdurchschnitt. Unter den Prüflingen befanden sich fünf Frauen, die alle leistungsmäßig im vorderen Drittel lagen. Erfreulich ist auch, dass fünf Landwirte die Jägerprüfung erfolgreich abgelegt haben.

 

Acht Monate hatten die Lehrgangsteilnehmer auf dieses Ziel hingearbeitet und wöchentlich zwei Unterrichtsabende sowie an den Wochenenden den Schießstand besucht und sonntags Reviergänge absolviert.

Auf dem Schießstand musste neben dem Rehbock stehend angestrichen und einem Skeet-Durchgang auch der laufende Keiler mit ausreichend Treffern abgeschlossen werden.

Bei der schriftlichen Prüfung waren in den fünf Fachgebieten jeweils 20 Fragen mit max. zwei Punkten zu beantworten. Die mündlich-praktische Prüfung begann mit dem Erkennen von fünf Jagdleitsignalen, danach ging es auf fünf verschiedene Stationen, an denen die Praxis in den fünf Fachgebieten nachgewiesen werden musste.
 

Die Jägerbriefe werden den 21 neuen Jungjäger/innen auf den herbstlichen Hegeringversammlungen überreicht. Dann hat auch schon wieder der Vorbereitungskurs der Saison 2015/2016 begonnen.


Heiko Ehing
 

 

Wir gratulieren

 

 

11.02.2015

Schonzeit vorbei - Wurftauben haben wieder Jagdzeit


Die Schonzeit für Wurftauben ist nun endlich wieder vorbei.
Nach der Winterpause der Schießsportanlage in Waakhausen geht es nun für Jagdscheinanwärter endlich wieder los.
 

Bei frostigen Temperaturen - leicht unter dem Gefrierpunkt - ging es auf dem Skeetstand heiß her und volle Konzentration war gefragt.
 


Wie man sieht, geht der Trend ganz klar zur Zweitflinte:

Kurssprecher Björn Plate hält freundlicherweise auch kurz die Flinte des Fotografen, damit der ein paar Bilder machen kann ("Selfie-Flinte").


Jens Schmidt erklärt und demonstriert nochmal in aller Ruhe, wobei es beim Anschlag der Flinte ankommt.
 

Die Wurftaubenstrecke nach der Winterpause war vereinzelt schon recht ordentlich, lässt sich aber insgesamt sicher noch optimieren.
Wir halten Euch auf dem laufenden. Also dran bleiben.


Marcel Skoruppa 11.02.2015 

 

11.01.2015

Entkusseln im Heilsmoor - alle Jahre wieder

Sonntag, 11. Januar 2015, 9:00 Uhr - die Einwohner des Landkreises Osterholz sitzen noch gemütlich am Frühstückstisch. Alle Einwohner? - Nein, ein paar unermüdliche Jagdscheinanwärter nebst Partnern und Kindern trafen sich bereits in der Gemarkung Naturschutzgebiet Heilsmoor, um dort gut gelaunt dem unbeständigen Wetter zu trotzen und voller Tatendrang praktischen Naturschutz auszuüben.

Aber halt - bevor es mit dem Entkusseln losgehen konnte haben sie mit dem Revierpächter Roger Varrelmann erst einmal eine ausführliche Begehung des Revieres unternommen.

Hierbei erklärte Roger ihnen die besonderen Gegebenheiten bei der Jagdausübung in einem Naturschutzgebiet und lenkte ihren Blick auf die einzigartige und besondere Gestaltung des Heilsmoores.

Roger zeigte ihnen typische Wildwechsel und nutzte jede Gelegenheit, um ihre Sinne und Aufmerksamkeit dafür zu schärfen. Sie erfuhren viel über das waidmännische Anlegen von Kirrungen und sie konnten einige Malbäume anschauen. Auch hier ließ Roger nicht davon ab, ihre Aufmerksamkeit auf die Details zu lenken und zeigte ihnen Fährten, fragte nach Trittsiegeln und typischen Merkmalen und Verhaltensweisen z.B. von Schwarzwild. Am Ende des Revierganges hatten sie noch die Gelegenheit, sich eine Ansitzeinrichtung näher anzuschauen und sie bekamen auch hier noch einige hilfreiche Tipps und auch Sicherheitshinweise für das zukünftige Jägerdasein mit auf den Weg.
 

 


Während sie durch das Revier pirschten, war Frank Jäger - ein Name mit Verpflichtung , der einzige Begehungsscheininhaber in diesem Revier - schon sehr fleißig und legte einige Bäume, die sie nun in den angrenzenden Wald schaffen konnten. Allen wurde dabei ordentlich warm, denn was zunächst einfach aussah wurde durch das unwegsame Gelände deutlich erschwert.
 

 


Nach ca. 1,5 Stunden fleißiger Arbeit beendeten sie die Aktion und verständigten sich darauf, das anschließend geplante Grillen wegen des unbeständigen Wetters auf wärmere Tage zu verschieben.

 

Marcel Skoruppa 24.01.2015 / -red

Vor lauter Entkusseln haben sie diesen Bericht erst nach 13 Tagen eingereicht. Beinahe wäre er weggekusselt worden ... 
 

 

 

 

22.12.2014
Jahreswechsel = Halbzeit


Nach einiger Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von uns Jagdscheinanwärtern - ja wir leben noch.

Und es sind bis heute auch alle wieder aus dem Dickicht nach nun diversen Drück- und Treibjagden aufgetaucht. Den Jagdherren sei an dieser Stelle nochmals unser Dank für die Einladungen ausgesprochen - ohne Sie wäre es nicht möglich die Theorie schon so früh in der Praxis zu erleben. Herzlichen Dank.


Die letzten drei Monate vergingen wie im Flug: 

  1. Zwei Mal wöchentlicher Unterricht
     
  2. Durchschnittlich drei Samstage im Monat Zusatzangebote, wie Drück- und Treibjagden, Reviergänge oder Jagdliches Schießen
     
  3. Vor- und Nachbereitung des vermittelten Stoffs

Die Zeit ist knapp geworden - der Spaß und das Interesse an der Jagd ungebrochen.


Aus einer bunten Mischung von jagdinteressierten (vielleicht auch schon begeisterten) Teilnehmern aus dem gesamten Landkreis Osterholz und sogar aus dem angrenzenden Landkreis Verden ist in den vergangenen drei Monaten eine richtige tolle Truppe geworden, die sich gegenseitig unterstützt und bei denen auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Es haben sich Fahrgemeinschaften und Lerngruppen gebildet und man schwört sich gegenseitig, trotz der Fülle an Lernstoff nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Abgerundet wird das ganze nun auch schon durch verschieden Fachsimpeleien wie: Welche Kleidung ist wo günstig zu bekommen, welches Messer verwendest Du, welche Zeitschrift liest Du zum Thema Jagd, wo bekommt man einen brauchbaren Waffenschrank her und so weiter.


Unsere letzte praktische Aktivität des Jahres war das Flintenschießen.
Nach einer sehr umfangreichen und gelungenen theoretischen Einführung in das Flintenschießen durch Jens Schmidt, die bereits am 8. November 2014 in Waakhausen stattfand, bekamen wir nun auch am 13. Dezember endlich die Möglichkeit diese in die Tat umzusetzen.

Im Gegensatz zum Schießen mit der Büchse, welches uns im übrigen unser Schießobmann Uwe Denker mit einer Engelsgeduld sehr nahe bringt, wird beim Flintenschießen nicht direkt gezielt, sondern es handelt sich vielmehr um eine Art intuitive Zeigebewegung mit der Flinte. Auch hierbei scheint es einige Naturtalente zu geben, denen schon bei den ersten "Zeigeversuchen" eine Trefferquote von 50% und mehr gelungen ist. Leider stimmt das nicht für jeden und so wird der eine oder andere von uns wohl die "obligatorische" Schubkarre voll Flintenmunition verschießen müssen.

 

 

Wir freuen uns auf die verbleibende Zeit sowie die kommenden Erfahrungen und wünschen allen Ausbildern eine schöne, gemütliche und besinnliche Weihnachtszeit. Kommt gut ins neue Jahr und seid herzlich bedankt für Eure Unterstützung. 

 

Marcel Skoruppa 

 

 

01.11.2014

Endlich - unser erster Jagdtag

Nach einigen theoretischen Stunden und bereits stattgefundenen Reviergängen sind am 01. November zehn Jagscheinanwärter der Einladung von Revierförster Olaf Müller nach Kuhstedt in den Staatsforst als Treiber gefolgt.
 

 

Es schien, als freute sich das Wetter genauso wie wir und die Sonne lachte uns bereits am Morgen entgegen. Nur was anziehen?


Für die meisten von uns war es die erste Teilnahme an einer Treibjagd und da wir ja ahnten, dass wir durch alles Dickicht durch müssen, entschied sich die Mehrzahl von uns für die warme Winterkleidung - denn was gut gegen Kälte ist, ist sicher auch gut gegen Dornen! Nun gut - das ist teilweise richtig! Stellte sich aber schon nach dem ersten Durchdrücken des Abschnitts als unpraktikabel auf Grund der entstehenden Wärme heraus ;-) Daher legten wir für die zweite Runde die "warmen Wintersachen" ab. Einigen ist so warm geworden, dass sie nicht mehr viel am Körper trugen - was sie hätten noch ablegen können.
 


Nach dem Durchdrücken trafen wir uns zum gemeinsamen Aufbrechen der Strecke.  Unter der sehr fachkundigen und freundlichen Anleitung von Forstamtsleiter Herrn Dr. Otto Fricke durften wir auch hierbei selbst Hand anlegen.
Anschließend wurde die Strecke gelegt, verblasen und die Erleger-Brüche sowie die Brüche für die Hunde übergeben. Die Strecke des Tages belief sich auf: 5 Damwild, 2 Rehe und 1 Fuchs. Auch dieser Moment war ehren- und eindrucksvoll zugleich.
 


Abschließendes Schüsseltreiben in großer Runde und bei köstlicher Erbsensuppe fand im Gasthaus Ahrens statt. Hier hatten wir auch nochmals die Gelegenheit, uns über die Eindrücke des Tages mit erfahrenen Jägern auszutauschen.

 


Ein aus unserer Sicht gelungener und schöner Tag. An dieser Stelle vielen Dank für die Einladung und die Möglichkeit neues zu lernen.


Marcel Skoruppa

 

26.10.2014

Passend zur Zeitumstellung

Weil 8 Uhr gefühlt noch 9 Uhr war ...


Am Sonntag, 26.10.2014, traf sich der Jungjägerlehrgang bereits zum zweiten Mal im Revier Hallah, um unter der Leitung von Revierförster Olaf Müller einen interessanten und lehrreichen Vormittag im Wald zu verbringen.


Nachfolgend ein paar Eckpunkte (deswegen auch keine Aufzählungskuller -Red.):

  • Wir trafen uns bereits um 8 Uhr, letztes Mal erst um 10 Uhr. Dieses Mal jedoch früher, um die Damhirschbrunft zu belauschen.
  • Leider nur einen starken zweier Hirsch gesehen und ein junges Damtier.
  • In der Ferne einige Brunftrufe gehört.

  • Großen Dachs-/Fuchsbau gesehen.

  • Fährten von Damwild und Rehwild gesehen.

  • Bäume und Nadelgehölz wiederholt sowie gelernt. Douglasie einfach von anderen Nadelbäumen zu unterscheiden.

  • Viele nützliche Tipps für die jagdliche Praxis erfahren, wie z.B. worauf zu achten ist beim Ansitzleiter- bzw. Kanzelbau sowie den geeigneten Standorten dafür. Sicherheit und Sicherheitsabstände.

  • Etwas zur Praxis von Treib- bzw. Drückjagden besprochen.

  • Kurs war fast vollzählig erschienen (bis auf 2, die leider verhindert waren)

  • Einige der Teilnehmer fiebern nun schon der ersten Teilnahme an einer
    Drückjagd entgegen. Erste Möglichkeit hierzu am 01.11.2014.


Marcel Skoruppa

 

 

16.09.2014
Ausbildungsbeginn der Saison 2014/2015

 

Der Rektor der Hochsitzschule eröffnet das Semester.

 

Der Dekan prüft die Teilnehmerliste

 

Drei Damen, vier Landwirte und zwölf Herren im Alter von 15 bis 59 Jahren aus dem gesamten Landkreis Osterholz - das ist unser Wintersemester 2014/2015 zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Jagd-Bachelor.
Späterer Wald-Master nicht ausgeschlossen.

 

Rotwild nur mit Rotfilter?

 


Gibt's auch Exkursionen?

 

Waidmannsheil und viel Erfolg.


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