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Ausbildung - Saison 2017/2018 

 

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15.04.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 30 & 31

 

Die 30. Ausbildungswoche stand ganz im Zeichen der Wildtierkunde. Roger Varrelmann fasste am Dienstag den 03.04. noch einmal das Themengebiet Wildtierkunde zusammen und fühlte den angehenden Jungjägern auf den Zahn.

Am Donnerstag den 05.04. besuchte der Lehrgang zusammen mit Roger Varrelmann noch einmal das Vogelmuseum und schaute sich alle Präparate zur Prüfungsvorbereitung genaustens an.

 

Die angehenden Jungjäger konnten sich dabei frei durch das Museum bewegen und dabei gezielt die Präparate ansehen, die noch Probleme bereiteten. Roger Varrelmann unterstützte die Lehrgangsteilnehmer mit allerhand wertvoller Fragen, die unter Umständen auch in der mündlich/praktischen Prüfung vorkommen könnten.

Am Samstag den 07.04. fand dann wieder wie gewohnt die Schießausbildung in Waakhausen statt.


Die 31. und letzte Ausbildungswoche begann am 10.04. mit dem Lehrgang zur kundigen Person. Dagmar Kunze vermittelte den Kursteilnehmern die nötigen Inhalte und rundete den Abend mit allerhand interessanten Informationen zum Thema Wildbrethygiene ab.

 

Am Donnerstag den 12.04. fand der letzte Ausbildungsabend statt. Nicole Köpke bereitete die angehenden Jungjäger noch einmal auf die bei der mündlich/praktischen Prüfung zu erkennenden Jagdleitsignale vor.

 

Am Samstag den 14.04. fand das letzte Schießen auf dem Schießstand in Waakhausen statt. Die Lehrgangsteilnehmer trainierten das letzte Mal das Trapschießen, das Schießen auf den laufenden Keiler und das Schießen auf den Bock auf 100m angestrichen. Außerdem wurde noch einmal kräftig die Handhabung geübt, damit bei der Prüfung nichts schief geht.

 


Der gesamte Lehrgang möchte sich an dieser Stelle mit einem kräftigen Waidmannsheil bei allen Ausbildern und beteiligten Personen bedanken, die sich die Mühe gemacht und ihre Freizeit geopfert haben um den Lehrgang so optimal auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten.

 

Nun liegt es in der Hand der Kursteilnehmer ihr grünes Abitur zu bestehen.

Timo Kahrs 

 

 

10.04.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 28 & 29

 

Die Jungjägerausbildung 2017/2018 neigt sich langsam dem Ende. Die Ausbilder haben den angehenden Jungjägern alle Lerninhalte vermittelt und die Prüfung rückt in großen Schritten näher.


Damit es mit dem grünen Abitur auch klappt, bereitete Roger Varrelmann am Donnerstag den 22.03. die Kursteilnehmer auf die mündlich/praktische Prüfung vor. An diesem Abend war auch Torsten Wischhusen anwesend, der in der mündlich/praktischen Prüfung die Wildtierkunde prüfen wird.


Die Lehrgangsteilnehmer konnten so ihr bisher erlangtes Wissen auf die Probe stellen. Diese Vorbereitungsabende sind besonders wertvoll, da so jeder seinen Lernstand überprüfen kann und feststellen kann, wo noch Lücken vorhanden sind.

Am Dienstag den 27.03. bereitete Dagmar Kunze die Lehrgangsteilnehmer einmal mehr auf die mündlich/praktische Prüfung vor. Die Kursteilnehmer mussten sich durch sieben Seiten mit Fragen arbeiten, die schriftlich in freier Form zu beantworten waren. Auch dieser Abend diente der Lernstandkontrolle, damit die angehenden Jungjäger optimal für die bevorstehenden Prüfungen vorbereitet sind.
 

Die Samstage verbrachten die Lehrgangsteilnehmer wieder auf dem Schießstand in Waakhausen. Die Schießdisziplinen wurden dabei genauso intensiv trainiert wie die sichere Handhabung der Waffen, damit auch hier bei der Prüfung nichts schief geht.

 

Timo Kahrs 

 

10.04.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 26 & 27

 

Die 26. Ausbildungswoche startete für die angehenden Jungjäger mit einer Unterrichtseinheit zum Thema Federwild. Um den Inhalt der Unterrichtsabende zu festigen gingen die Lehrgangsteilnehmer gemeinsam mit Roger Varrelmann ins Vogelmuseum.

 

Dank der zahlreichen anschaulichen Präperate konnten sich die Kursteilnehmer die Erscheinung der Tiere gut einprägen. Roger Varrelmann führte die Lehrgangsteilnehmer durch das Vogelmuseum und stellte zur Einstimmung auf die mündlich/praktische Prüfung allerhand Fragen zu den einzelnen Tieren.

 

Am Donnerstag den 08.03. wiederholte Dagmar Kunze mit den angehenden Jungjägern zur Vorbereitung auf die Prüfung die Ausbildungsinhalte zum Thema Jagdpraxis und Jagdhunde.

Vor Ende der 26. Ausbildungswoche ging es für die Kursteilnehmer wie jeden Samstag auf den Schießstand in Waakhausen. Am Sonntag den 11.03. fand der Praxisteil des Fallenlehrganges statt. Jörg Behrens führte die Teilnehmer durch das Ausbildungsrevier und präsentierte verschiedene Fallenformen ausführlich und praxisnah. Mit Abschluss des Praxisteils bekamen alle Teilnehmer ihre Teilnahmebescheinigung ausgestellt, mit der sie in Zukunft die Fallenjagd betreiben dürfen.


Die 27. Ausbildungswoche stand im Zeichen der Prüfungsvorbereitung. Am Dienstag den 13.03. versammelten sich die Lehrgangsteilnehmer im Vogelmuseum zur Generalprobe der mündlich/praktischen Prüfung. Dagmar Kunze hatte für die Kursteilnehmer die Gabentische reich gedeckt und so konnten die angehenden Jungjäger einen Eindruck gewinnen, was bei der Prüfung auf sie warten wird.

Am Donnerstag den 15.03. fand der Lehrgang zur Trichinenentnahme statt. Die Kursteilnehmer erwarben an diesem Abend die nötigen Kenntnisse, um später selbstständig bei gestreckten Stücken die Gewebeproben für die bei manchen Wildarten notwendige Trichinenuntersuchung entnehmen zu dürfen. Die Ausbildungswoche endete wie gewohnt auf dem Schießstand in Waakhausen.
 

Timo Kahrs 

 

 

08.03.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 – Wochen 24 & 25

Die 24. Ausbildungswoche umfasste neben einer weiteren Unterrichtseinheit zum Thema Naturschutz bei Fred Fuchs eine weitere Unterrichtseinheit zum Thema Federwild bei Roger Varrelmann.

Dieses Mal beschäftigten sich die angehenden Jungjäger mit Enten, Gänsen, Schwäne, Sägern und Rallen. Die Kursteilnehmer lernten allerhand über die typischen Vertreter der grauen Feldgänse (Graugans, Saatgans & Blessgans), sowie der schwarz/weißen Meergänse (Kanadagans, Ringelgans & Nonnengans) und wie sie am Besten zu bejagen sind.

 

Außerdem befasste sich der Kurs mit den typischen Vertretern der Schwimmenten (Stockente, Pfeifente, Kräckente, Krickente, Schnatterente, Spießente, Löffelente & Brandente/Brandgans) und den typischen Vertretern der Tauchenten (Moorente, Reiherente, Schellente, Kolbenente, Tafelente, Bergente, Samtente, Trauerente, Eisente & Eiderente). Auch die Vertreter der Säger wie z.B. der Gänsesäger, der Mittelsäger und der Zwergsäger wurden behandelt.

 

Zum Abschluss des Unterrichtsabends lernten die angehenden Jungjäger noch allerhand über den Höcker-, Zwerg-, und Singschwan, sowie über die Blessralle und über das grünfüßige Teichhuhn. Der Abend wurde wieder wie gewohnt mit zahlreichen Präparaten von Roger Varrelmann ergänzt.


Die 25. Ausbildungswoche befasste sich langsam aber sicher mit der Vorbereitung auf die Prüfung ende April. Am Dienstag den 27.02. wiederholte Dagmar Kunze mit den angehenden Jungjägern die Lerninhalte aus dem Fachgebiet Jagdbetrieb anhand von mündlichen Fragen.

Am Donnerstag den 01.03. wiederholte Fred Fuchs in seiner letzten Unterrichtseinheit zum Thema Naturschutz die geforderten Lerninhalte. Hierzu hat Fred Fuchs für die Lehrgangsteilnehmer einige Fragen vorbereitet, die im Vorfeld zu Hause versucht werden sollten zu beantworten. Im Unterricht ging der Kurs die Fragen nochmal gemeinsam durch.

Der Lehrgang bedankt sich an dieser Stelle bei Fred Fuchs mit einem kräftigen Waidmannsheil für seine Unterrichtsabende.


Am Samstag den 03.03. ging es wieder nach Waakhausen zur Schießausbildung, bevor sich der gesamte Lehrgang am Sonntag den 04.03. im Bürgerhaus Oslebshausen zum theoretischen Teil des Fallenlehrgangs einfand.

Im Rahmen des Fallenlehrgangs erwerben die angehenden Jungjäger die nötigen Kenntnisse, um später mit verschiedenen Fallen sicher Wild fangen zu können. Nach einem Überblick über die rechtlichen Aspekte und einem stärkenden Mittagessen lernten die Kursteilnehmer noch allerhand über die verschiedenen Fallenarten, deren Mindestmaße und deren Anwendung.

 

 

Timo Kahrs 

 

 

08.03.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 22 & 23

 

Den Start in die 22. Ausbildungswoche übernahm Roger Varrelmann mit einer weiteren Unterrichtseinheit zum Thema Federwild. Dieses Mal standen die Raben- und Singvögel im Fokus. Die angehenden Jungjäger lernten alles Nötige über Kolkraben, Saatkrähen, Rabenkrähen, Dohlen, Eichelhäher und unsere einheimischen Singvögel wie Rotkehlchen, Meisen usw.

 

Am Donnerstag den 08.02. unterrichtete Fred Fuchs zum Thema Naturschutz. Auf der Agenda standen einheimische Amphibien, Schlangen, Eidechsen und Fledermäuse.

 

Die 23. Ausbildungswoche unterrichtete Dagmar Kunze zum Thema Jagdbetrieb und Jagdhunde. Die Kursteilnehmer lernten allerhand über die verschiedenen Ansitzarten, Hochsitzformen, welche Holzarten am Besten für Hochsitze geeignet sind, wie die Stufen befestigt werden sollten und wie man Pirschsteige anlegt und säubert um möglichst lautlos und unentdeckt auf den Hochsitz zu kommen.

 

Außerdem informierte Dagmar Kunze die Lehrgangsteilnehmer über Jagddruck, Bejagungsstrategien, Intervalljagd, Fuchsjagd, Dachsjagd, Hasenansitz, Suchjagd mit dem Hund, das Buschieren, das Stöbern, das Brackieren, die Feldsuche, die Wasserjagd und die Lockjagd.

 

Bei den Jagdhunden standen die Maße der Hunde, das Gebiss, die Merkmale der einzelnen Rassen, die Rasseneinteilungen, die korrekte Unterbringung der Hunde und die richtige Fütterung auf dem Lehrplan.

 

Der Samstag stand wie jede Woche ganz im Zeichen der praktischen Schießausbildung. Neben dem Trapschießen, dem laufenden Keiler und dem Bock auf 100m angestrichen lag der Fokus auf der Handhabung, damit die angehenden Jungjäger in Zukunft sicher mit ihren Waffen umgehen können.

 

Jens Schmidt brachte dazu wieder einmal ein paar Lang- und Kurzwaffen mit, mit denen die Kursteilnehmer die Handhabung üben konnten.

 

Timo Kahrs 

 

 

08.03.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 20 & 21

 

Zum Beginn der 20. Ausbildungswoche besuchten Kreisjägermeister Heiko Ehing und Kirsten Wellmann von der Jagdbehörde den Jungjägerkurs um die angehenden Jungjäger über den Ablauf der Prüfungen zu informieren.
 
Es wurden ausführlich alle drei Prüfungen vorgestellt (jagdliches Schießen, schriftliche Prüfung und mündlich/praktische Prüfung) und die Wertungskriterien besprochen. Die offenen Fragen der Kursteilnehmer wurden beantwortet und im Anschluss wurden noch von Heiko Ehing persönlich ein paar mündliche Prüfungsfragen gestellt.
 

Am Donnerstag den 25.01. unterrichtete Roger Varrelmann im Bereich Federwild zum Thema Tag- und Nachtgreife. Nachdem Begriffe wie Biss- und Grifftöter geklärt und der Unterschied zwischen gerissenen und gerupften Federn erklärt wurde, wurden zuerst die Taggreife behandelt.
 
Die angehenden Jungjäger erhielten allerhand Informationen zum Seeadler, Steinadler, Fischadler, Wanderfalke, Baumfalke, Turmfalke, Habicht, Sperber, Mäusebussard, Raufußbussard, Wespenbussard, Rotmilan, Schwarzmilan und zur Wiesenweihe. Anschließend widmete sich der Lehrgang den Nachtgreifen. Es wurde ausführlich über Waldkauz, Schleiereule, Uhu, Waldohreule, Sumpfohreule und Steinkauz gesprochen. Der Unterrichtsabend wurde wieder einmal durch die anschaulichen Präparate von Roger Varrelmann perfekt ergänzt.
 


In der 21. Ausbildungswoche unterrichtete Ralf Jonas zum Thema Jagdrecht. Dabei wurde der Sinn und Zweck eines Abschussplanes besprochen, welche Ausnahmen es bei Rehwild gibt, für welche Wildarten ein Abschussplan erstellt wird und wer ihn erstellt.
 
Außerdem wurde über die Jagdzeiten der einzelnen Tierarten gesprochen und welche Arten in Niedersachsen ganzjährig geschützt sind und welche Arten keine Schonzeit haben. Es wurde auch über die Grundsätze der Wildfolge und über die Wildfolgevereinbarung, sowie über den Jagdschutz gesprochen.
 
Zum Abschluss informierte Ralf Jonas die angehenden Jungjäger noch über die Unterschiede zwischen Jagd- und Wildschaden und was bei der Anmeldung von Wildschäden zu beachten ist. Abgerundet wurde der Abend durch einige Praxisbeispiele, damit die Kursteilnehmer ihr gerade erlerntes Wissen anwenden und verinnerlichen konnten.
 
Die Samstage verbrachten die Lehrgangsteilnehmer in gewohnter Weise beim jagdlichen Schießen in Waakhausen.

 

Timo Kahrs 

 

29.01.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 18 & 19

 

Ausbildungswoche 18 begann für die angehenden Jungjäger mit einer Unterrichtseinheit zum Thema Naturschutz. Fred Fuchs wiederholte dabei noch einmal grob die bisher behandelten Themen und gab den Kursteilnehmern eine gute Zusammenfassung.

 

Am Donnerstag den 11.01. fand eine Unterrichtseinheit zum Thema Jagdbetrieb mit Dagmar Kunze statt. Dabei lernten die angehenden Jungjäger, wie man die verschiedenen Wildarten am besten abfangen sollte, wie Fangschüsse anzutragen sind und wie die verschiedenen Tierarten nach einem Treffer zeichnen.


Die 19. Ausbildungswoche begann zur Vorbereitung auf die letzte Lehrdrückjagd des Jahres mit einer weiteren Unterrichtseinheit zum Thema Wildbrethygiene. Am Donnerstag den 18.01. unterrichtete Ralf Jonas den Jungjägerkurs wieder zum Thema Jagdrecht.

 

Dieses Themengebiet ist sehr umfangreich und so lernten die angehenden Jungjäger wie Jagdrecht und Jagdausübungsrecht vom Gesetzgeber definiert ist, was Hege bedeutet und was die Ziele der Hege sind, wie Deutschland in ein Reviersystem aufgeteilt ist, was der Begriff "Wild" eigentlich umfasst, wer das Recht zur Aneignung von Wild besitzt, wem freilebendes Wild gehört, welche Wildarten zum Schalenwild, Hochwild und Niederwild zählen, was Prädatoren sind, welche Tiere dem Jagdrecht unterliegen und welche ganzjährig geschont sind, was befriedete Bezirke sind, was eine Hegegemeinschaft (Hegering) ist und welche Aufgaben sie besitzt, und was man bei der Pacht beachten muss.

 

Am Samstag den 20.01. fand die letzte Lehrdrückjagd des Jahres und des gesamten Kurses statt. Dieses Mal wurde der Abschnitt Langes Holz der Elm bejagt. Das Wetter war den angehenden Jungjägern auch an diesem Tag wieder hold und so konnten die Kursteilnehmer bei kühlen Temperaturen, trockenem Wetter und leichtem Schnee und Sonnenschein ein letztes Mal ihr Geschick beim Treiben zeigen.

 

Anschließend durften die angehenden Jungjäger noch einmal praktisch tätig werden und beim Aufbrechen und Versorgen der Stücke ihr gelerntes Wissen in die Praxis umsetzen.

 

 

 

 

 

Nachdem die Strecke verblasen wurde versammelten sich alle bei köstlichem Wild-Chili zum Schüsseltreiben. Die Lehrdrückjagden haben deutlich gezeigt, dass es wichtig ist das gelernte Wissen auch praktisch anwenden zu können. Allen Lehrgangsteilnehmern haben diese Jagden viel Spaß gemacht und alle werden sie lange in Erinnerung behalten.

Der Jungjägerkurs möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, dass sie diese Gelegenheit zur praktischen Ausbildung genießen durften.

 

Timo Kahrs

 

 

11.01.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 16 & 17

 

Die letzte Ausbildungswoche im Jahr 2017 begann mit der ersten Unterrichtseinheit zum Thema Federwild bei Roger Varrelmann. Thema waren die unterschiedlichen Taubenarten, der große Brachvogel, die Waldschnepfe, die große Bekassine, Hühnervögel, Birkwild und Feldhühner wie Fasan, Rebhuhn und die Wachtel.

Die angehenden Jungjäger konnten an diesem Abend sehr viel Wissen erlangen und es zeigte sich, dass mit dem Vogelmuseum Osterholz-Scharmbeck ein ausgezeichneter Standort für die Jungjägerausbildung 2017/2018 gewählt wurde.

 

 


Nach der letzten Unterrichtseinheit im Jahr 2017 zum Thema Jagdbetrieb freuten sich alle angehenden Jungjäger auf die Feiertage und auf ein wenig unterrichtsfreie Zeit, auch wenn die informativen Unterrichtsabende inzwischen dem ein oder anderen dank der tollen Kameradschaft innerhalb des Kurses ans Herz gewachsen sind.


Das neue Jahr begann für die Lehrgangsteilnehmer am Samstag den 06.01.2018 mit einer weiteren Lehrdrückjagd in Düngel. Die Besonderheit bei dieser Jagd war, dass die angehenden Jungjäger das erste Mal mit einem erfahrenen Jäger zusammen auf den Hochsitz durften.

 

 

Noch vor Tagesanbruch wurden die Gruppen eingeteilt und die Hochsitze bestiegen. Das Wetter war wieder einmal auf der Seite der Kursteilnehmer und so fand der Ansitz bei zwar etwas kühleren Temperaturen und bedecktem Himmel, aber dennoch im Trockenen statt. Die angehenden Jungjäger nutzten die Gelegenheit und stellten den erfahrenen Jägern einige Fragen und manche hatten das Glück dabei zu sein, wie ein Stück Wild gestreckt wurde. Nach dem Ansitz ging es gemeinsam zurück zum Aufbruchplatz, wo die gestreckten Stücke durch die Lehrgangsteilnehmer versorgt wurden.


Anschließend durften die angehenden Jungjäger noch einmal ihr Geschick als Treiber unter Beweis stellen. Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche und lehrreiche Lehrjagd und so lagen am Ende des Tages 14 Stücke auf der Strecke. Für das leibliche Wohl wurde mit warmer Suppe und Bockwürsten gesorgt.

Das Fazit zur Halbzeit der Jungjägerausbildung 2017/2018 ist bei allen angehenden Jungjägern positiv. Die Ausbildung verlangt den Kursteilnehmern und deren Liebsten zwar viel Zeit ab, aber jeder opfert sie gerne. Die Ausbildung durch jeden einzelnen Ausbilder ist vorbildlich, so dass die Fülle an Informationen in dieser kurzen Zeit optimal vermittelt wurde.

 

Die Kameradschaft und der Zusammenhalt des Lehrgangs trägt dazu bei, dass die Unterrichtsabende und die zahlreichen Aktivitäten an den Wochenenden zu einem Besonderen Erlebnis werden, die jeder gerne besucht.

Der gesamte Jungjägerkurs möchte sich an dieser Stelle mit einem kräftigen Waidmannsheil bei allen Ausbildern bedanken, die sich bisher die Mühe gemacht haben, ihr Wissen an die angehenden Jungjäger weiter zu geben.

 

Timo Kahrs

 

 

11.01.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 14 & 15

 

In der 14. Ausbildungswoche befassten sich die angehenden Jungjäger mit dem Naturschutz und dem Brauchtum. Besonders dem Naturschutz liegt eine hohe B edeutung bei, da die Lehrgangsteilnehmer in ihrem künftigen Jägerleben die Zusammenhänge in der Natur verstehen müssen. Hierzu zeigte Fred Fuchs anschaulich, welche Arten von Biotope in unserer Region häufig vorkommen und ging in Hinblick auf die bevorstehende Entkusselungsaktion auf das Hochmoor ein.


Am Sonntag den 10.12. trafen sich die angehenden Jungjäger in Sandhausen um das dort gelegene Hochmoor von überflüssigem und unerwünschtem Gehölz zu befreien. Durch dieses Entkusseln, bei dem Sträucher und Bäumen entfernt wurden, wurde wieder Platz für Pflanzen und Tiere geschaffen, die typisch für das Hochmoor sind. Die Lehrgangsteilnehmer hatten viel Spaß und lernten so praktisch, dass man als angehender Jäger seine Zeit nicht nur auf dem Hochsitz verbringen wird.

 

Die 15. Ausbildungswoche stand voll und ganz im Zeichen des Waffenrechts. Ralf Jonas unterrichtete den Kurs wieder einmal vorbildlich mit perfekt aufbereitetem Unterrichtsmaterial. Die Themen waren u.a. die jagdbezogene Anwendung des Waffenrechts, wie Waffen und Munition geführt und transportiert werden dürfen, wie Waffen und Munition aufbewahrt werden müssen und welche Pflichten Waffenbesitzer haben.

 

Dank der Tests, die Ralf Jonas ausarbeitete, konnten die Lehrgangsteilnehmer direkt testen, wie viel Wissen der letzten Unterrichtsstunden im Themengebiet Waffenrecht im Gedächtnis geblieben ist. An dieser Stelle möchte sich der gesamte Jungjägerkurs bei Ralf Jonas für den tollen Unterricht mit einem kräftigen Waidmannsheil bedanken.

 

Timo Kahrs

 

 

 

11.01.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 12 & 13

 

Die 12. Ausbildungswoche startete mit einer Unterrichtseinheit zum Thema Wiltierkunde. Roger Varrelmann vermittelte den angehenden Jungjägern sein Wissen über Baummarder, Steinmarder, Iltis und Wiesel kurzum über marderartige Wildtiere, sowie Dachs und Fuchs. Das äußere Erscheinungsbild wurde anhand von einigen interessanten Präparaten verinnerlicht.


Die Lehrgangsteilnehmer lernten außerdem eine Menge über die unterschiedlichen Lebensweisen der einzelnen Tierarten und über die Anatomie. Auch hier konnte Roger Varrelmann seinen Unterricht durch tolle Präparate ergänzen und anschaulich anatomische Unterschiede aufzeigen.

Ausbildungswoche 13 begann mit einem Unterrichtsabend zum Thema Naturschutz. Fred Fuchs konnte den angehenden Jungjägern anschaulich präsentieren, was Jäger mit Naturschutz zu tun haben und wie bestimmte Abläufe in der Natur zu verstehen und zu interpretieren sind. In ihrem späteren Jägerleben werden die Lehrgangsteilnehmer später nämlich einen Teil zum Naturschutz beitragen. Hierzu ist es äußerst wichtig die Zusammenhänge in der Natur zu verstehen um entsprechend unterstützend und regulierend eingreifen zu können.
Das Highlight der 13. Ausbildungswoche waren jedoch die beiden Lehrdrückjagden in Heidhof und Düngel. Die angehenden Jungjäger durften wieder ihr Geschick als Treiber unter Beweis ihr erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen.


Alle Lehrgangsteilnehmer genossen die praktische Erfahrung und entwickelten inzwischen eine gewisse Routine beim Aufbrechen der Stücke. Am Ende wurde eine ordentliche Strecke verblasen und die Jagdtage konnten im gemütlichen Beisammensein beim Schüsseltreiben ausklingen.

 

Timo Kahrs 

 

 

11.01.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 10 & 11

 

Am Dienstag, den 07.11.2017, startete die 10. Ausbildungswoche mit einer weiteren Unterrichtseinheit zum Thema Wildkrankheiten. Nachdem in der ersten Unterrichtseinheit ein grober Überblick über dieses interessante und wichtige Themengebiet gegeben wurde, ging es diesmal näher um die einzelnen Krankheiten.

Dabei wurde ausführlich darüber gesprochen, wie man als Jäger Krankheiten bereits vor dem Schuss am äußeren Erscheinungsbild und am Verhalten des Wildes erkennen kann und welche Auffälligkeiten beim Aufbrechen des Wildes zu finden sind.


Der Donnerstagabend stand wieder einmal im Zeichen der Wildtierkunde. Roger Varrelmann brachte den angehenden Jungjägern alles Wichtige über das Schwarzwild, sowie über das Gams- und Muffelwild bei. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Schwarzwild gelegt. Die Lehrgangsteilnehmer lernten, wie ausgeprägt und besonders das Sozialverhalten von Schwarzkitteln ist und welche tragende Rolle die Leitbache innerhalb der Rotte einnimmt.


Der Unterricht wurde wieder durch zahlreiche interessante Präparate von Roger Varrelmann ergänzt und so konnten sich die angehenden Jungjäger ein Bild davon machen, wie die Läufe von Wildschweinen aussehen, wie Keilerwaffen aussehen und wie gefährlich sie sind. Außerdem gab es einige interessante Objekte, wie ein von Mäusen angenagter Knochen, der verludert gefunden wurde oder einem deformierten Lauf eines Stück Muffelwildes.


Abgerundet wurde die 10. Ausbildungswoche durch einen weiteren Besuch des Schießstandes in Waakhausen. Durch die vorbildliche Unterweisung der Ausbilder konnten beim letzten Schießen des Jahres wieder gute Ergebnisse erzielt werden.

Ausbildungswoche 11 stand vollkommen im Zeichen der Wildbrethygiene. Die angehenden Jungjäger wurden ausführlich sensibilisiert, worauf beim Versorgen der Stücke zu achten ist, wie man korrekt aufbricht und das Wild anschließend zerwirkt um eine optimale Qualität des Wildbrets zu gewährleisten. Des Weiteren wurde über die Präparation von Geweihen gesprochen.

 

Am Freitag den 17.11. war es für die Lehrgangsteilnehmer soweit, die erste Lehrdrückjagd im Revierforst Hallah stand auf dem Lehrplan. Schnell lernten die angehenden Jungjäger, worauf man als Treiber achten muss und das es nicht so einfach ist die Formation beim Treiben einzuhalten.

Bedingt durch das regnerische Wetter der letzen Wochen war das Gebiet sehr nass und so mussten einige Lehrgangsteilnehmer Erfahrung mit Schwimmgras machen. Durch die Geschlossenheit und Kameradschaft in der Gruppe, die sich über die Zeit entwickelt hat wurde diese missliche Erfahrung jedoch mit viel Humor aufgenommen und so konnten sich alle am Ende des Tages über eine schöne Strecke freuen. Abschließend durften die angehenden Jungjäger noch ihr gelerntes Wissen in die Praxis umsetzen und das erste Mal Wild aufbrechen.

 

 


Abgerundet wurde der erste Jagdtag der Lehrgangsteilnehmer durch das Strecke legen und dem Verblasen der Strecke. Anschließend ging es zum wohlverdienten und aufwärmenden Schüsseltreiben. Die Eindrücke dieses ersten Jagdtages werden den angehenden Jungjägern noch lange im Gedächtnis bleiben.
 

 

Timo Kahrs

 

 

10.01.2018

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 8 & 9

 

Ausbildungswoche acht begann mit einer einer weiteren Unterrichtseinheit im Waffenrecht mit Ralf Jonas. Neben einer Auffrischung der letzten Unterrichtseinheit mittels eines kleinen Tests lernten die angehenden Jungjäger die rechtlichen Grundlagen zum Erwerb, Verkauf, dem Führen und dem Überlassen von Schusswaffen. Außerdem wurde geklärt, für welche Waffen man welchen Waffenschein benötigt und welche Angaben auf Munition und welche Beschusszeichen auf Feuerwaffen zu finden sind.

 

Am zweiten Ausbildungsabend der Ausbildungswoche acht lernten die angehenden Jungjäger allerhand über Wildkrankheiten. Es wurde ausführlich besprochen, welche Krankheitserreger es gibt und welche Wildkrankheiten anzeigepflichtig und welche gefährlich für den Menschen sind und wie man sich schützen kann.

 

Im Hinblick auf die bevorstehenden Lehrjagden waren dies wertvolle Informationen, da die angehenden Jungjäger auf den Lehrjagden das Aufbrechen des Wildes üben sollten.

 

Am Samstag, den 28.10.2017 ging es für die Lehrgangsteilnehmer das erste Mal auf den Schießstand in Waakhausen. Für einige war es das erste Mal überhaupt, dass sie mit einer Schusswaffe schießen durften und entsprechen war die Luft erfüllt von Vorfreude und Aufregung.

 

Der Lehrgang teilte sich in vier Rotten auf, um alle Ausbildungseinheiten in dem engen Zeitplan absolvieren zu können. Jens Schmidt unterrichtete Waffenhandhabung und präsentierte den angehenden Jungjägern eine große Auswahl an Munition in verschiedenen Kalibern und diverse Geschosse.

 

Uwe Denker betreute die Lehrgangsteilnehmer beim laufenden Keiler. Hier mussten fünf Schuss im Kaliber .308 Win. aus einer Blaser R8 abgeben werden, wobei mindestens 2 Treffer zu erzielen waren.

 

Matthias Puckhaber übernahm die Unterweisung in der Disziplin Bock auf 100m angestrichen. Hierbei mussten ebenfalls fünf Schuss aus einer Sauer 202 im Kaliber .308 Win. auf die Bockscheibe abgegeben werden, wobei 25 von 50 möglichen Punkten zu erzielen waren.

 

Rolf Nienaber führte die angehenden Jungjäger ans Trapschießen heran.
Nachdem die Wurfanlage inspiziert und erklärt wurde, konnten die Lehrgangsteilnehmer die ersten Schrotschüsse abgeben.

 

Dank der professionellen Unterweisung der Ausbilder konnten für das erste Mal durchaus gute Ergebnisse erzielt werden.

 

Die neunte Ausbildungswoche startete mit einer Unterrichtseinheit Landschaftsbau bei Miriam Kunze. Die angehenden Jungjäger lernten einiges über diverse Agrargerätschaften und wozu sie benutzt werden, welche Feldfrüchte und Getreidesorten wann angebaut und geerntet werden und wann sie für das Wild Nahrung darstellen.

 

Außerdem wurden diverse Wildpflanzen und Blumen behandelt und darüber gesprochen, wie man als Jäger mit den Landwirten idealerweise zusammenarbeiten sollte.

 

Am Donnerstag den 02.11.2017 stand eine weitere Unterrichtseinheit Haarwild an. Das Thema war Rot- und Damwild. Roger Varrelmann vermittelte wieder einmal in der kurzen Zeit ein enormes Wissen über das Verhalten der verschiedenen Wildarten und peppte den Unterricht mit allerhand Anschauungsmaterial von Geweihen über Schädelpräperate bis hin zu Losungen auf.


Die neunte Ausbildungswoche endete mit einem weiteren Besuch des Schießstandes in Waakhausen. Auf dem Plan stand diesmal lediglich das Trapschießen. Motiviert versammelten sich die angehenden Jungjäger in Rotten aufgeteil am Schießstand. Dank der Unterweisung von Rolf Nienaber fiel an diesem diesigen Tag die ein oder andere Wurfscheibe in zahlreichen Splittern vom Himmel.

 

Timo Kahrs

 

 24.10.2017 

Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 6 & 7

 

Ausbildungswoche sechs begann mit einer Einführung in das Waffenrecht durch Ralf Jonas. Es wurde ausführlich geklärt, was Waffen im Sinne des Waffengesetzes sind, welche Gegenstände vom Waffengesetz erfasst werden, was Schusswaffen sind, aus welchen wesentlichen Teilen eine Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes besteht, welche Gegenstände lauf Waffengesetz verboten sind und welche Munitionsarten vom Waffengesetz erfasst werden.

 

Am zweiten Ausbildungsabend der Ausbildungswoche sechs übernahm Dagmar Kunze mit einer Einführung in den Themenbereich Jagdhunde. Mit Hilfe eines anschaulichen Lehrfilmes wurde den angehenden Jungjägern vermittelt, welche Aufgabenbereiche es für die Hunde im jagdlichen Betrieb gibt, welche Rassen für welche Bereiche geeignet sind, welche Prüfungsformen es gibt und was in den einzelnen Prüfungen bei den Hunden geprüft wird.

 

Am Sonntag den 15.10. ging es mit Fred Fuchs bei bestem Wetter wieder in die Natur. Der Lehrgang traf sich in Ohlenstedt und Fred Fuchs vertiefte noch einmal anschaulich, welche Bäume, Sträucher und Pflanzen in der Natur für Jäger relevant sind.

 

An einem kleinen Teich veranschaulichte Fred Fuchs, wie man sinnvoll ein kleines Gewässer in einem Revier anlegen kann und welche Pflanzen in Gewässernähe gedeihen.

 

Abschließend ging es noch ins Moor nach Vollersode. Die angehenden Jungjäger lernten, wie ein Moor aufgebaut ist, wie langsam Torf wächst und welche Pflanzen und Tiere im Moor leben. Fred Fuchs erklärte, welche Moos- und Heidearten im Moor wachsen, welche Leitpflanzen es gibt und warum es wichtig ist regelmäßig die Moorflächen von jungen Birken freizuhalten (Entkusseln  hehe, ist zum Jahreswechsel dran, -red).

Der gesamte Lehrgang bedankt sich bei Fred Fuchs den Sonntagvormittag für die Ausbildung der angehenden Jungjäger geopfert zu haben.


Die siebte Ausbildungswoche begann mit einer weiteren Unterrichtseinheit im Thema Waffenrecht. Während ein paar Lehrgangsteilnehmer ihre Waffensachkundeprüfung nachholten, präsentierten zwei Mitarbeiter von Hansa Jagd dem Lehrgang verschiedene Bockflinten, die im Rahmen eines Jungjägerprogrammes der Firma Hansa Jagd zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden.

Anschließend überprüfte Ralf Jonas mit einem kleinen Test, wie viel vom letzten Unterrichtsabend im Bereich Waffenrecht bei den Lehrgangsteilnehmern hängengeblieben ist.

 

Außerdem wurden einige Begriffe wie erwerben, führen und überlassen von Waffen im Sinne des Waffengesetzes geklärt. Die angehenden Jungjäger lernten, welche Voraussetzungen jemand mitbringen muss, um im Sinne des Waffengesetzes zuverlässig zu sein, wozu ein kleiner Waffenschein und großer Waffenschein berechtigt, innerhalb welcher Frist der Kauf einer Waffe bei der zuständigen Behörde angezeigt werden muss und welche Angaben auf Munition und welche Beschusszeichen auf Waffen zu finden sind.

 

Am zweiten Ausbildungsabend der siebten Ausbildungswoche unterrichtete Roger Varrelmann im Themenbereich Haarwild. Die angehenden Jungjäger lernten alle notwendigen Informationen über das Rehwild.

 

Neben den Jagd- und Tragzeiten konnten sich die Lehrgangsteilnehmer dank zahlreichem Anschauungsmaterial von Roger Varrelmann ein gutes Bild davon machen, wie der Zahnwechsel bei Rehwild aussieht, welche Gehörnformen es gibt, wie sich Sommer- von Winterdecke unterscheiden und welche Böcke absolute Abschussböcke sind.

 

Ist das vom Kohlkönig? 

 

Am Samstag den 21.10. bekamen die angehenden Jungjäger die Gelegenheit bei einer Hundeprüfung zu sehen, wie so eine Prüfung aufgebaut ist und was geprüft wird.

 

Trotz leicht regnerischem Wetter beobachteten die Lehrgangsteilnehmer gespannt, was die zu prüfenden Hunde leisten mussten. Alle Beteiligten ließen anschließend den Tag mit einem gemütlichen Grillen ausklingen.

 

Am Sonntag den 22.10. trafen sich die Lehrgangsteilnehmer im frühen Morgengrauen im Revierforst Hallah um den brunfenden Damhirschen zu lauschen. Revierförster Gunnar Kanzenbach nahm die angehenden Jungjäger auf einen kleinen Spaziergang in seinem Revier mit.

 

Anschließend bauten die Lehrgangsteilnehmer bei zunehmenden Regenwetter zwei Hochsitze unter der Leitung von Gunnar Kanzenbach. Ein Hochsitz mit einer Bodenhöhe von ca. 5 Meter wurde fest aufgestellt, währen parallel dazu ein weiterer Hochsitz mit einer Bodenhöhe von ca. 3 Meter mobil gebaut wurde.

Es gibt immer was zu tun ... auch ohne Baumarkt

 

Zwischendurch stärkten sich alle mit heißem Kaffee und einer heißen Suppe, bevor der Bau der Hochsitze weiter ging.

 

Der Lehrgang bedankt sich bei Gunnar Kanzenbach seinen wohlverdienten Sonntag geopfert zu haben, um den angehenden Jungjägern praktisch zu zeigen, wie man relativ einfach und schnell einen stabilen und auch noch optisch ansprechenden Hochsitz bauen kann.

 


Timo Kahrs

  


Jungjägerausbildung 2017/2018 - Wochen 4 & 5

 

Die vierte Ausbildungswoche begann mit einem weiteren Abend zum Thema Waffenkunde. Jens Schmidt vermittelte den Lehrgangsteilnehmern alle nötigen Inhalte zum Thema Munition und lockerte seinen Unterricht durch allerhand Anschauungsmaterial und Praxistipps auf.

 

Nicole Köpke vermittelte den Lehrgangsteilnehmern am zweiten Unterrichtsabend im Rahmen des Brauchtumsunterrichts den kompletten Ablauf einer Treibjagd. Gespannt durften die angehenden Jungjäger dabei den Jagdsignalen lauschen, die Nicole Köpke auf ihrem Jagdhorn präsentierte.

 

Als kleine Aktivität puzzelten die Lehrgangsteilnehmer in Gruppen den korrekten Aufbau einer Strecke bei einer Treibjagd und lernten so, wer wo aufgestellt wird und in welcher Reihenfolge die Stücke auf die Strecke gelegt werden.

 

Am Tag der deutschen Einheit opferte Jens Schmidt seinen wohlverdienten Nachmittag und bereitete die Lehrgangsteilnehmer auf die bevorstehende Waffensachkundeprüfung vor. Es wurden noch einmal alle relevanten Themen aufgearbeitet und vertieft.

Abschließend konnten die Lehrgangsteilnehmer noch einer Präsentation zum Thema Flintenschießen lauschen. Der gesamte Lehrgang bedankt sich noch einmal mit einem kräftigen Waidmannsheil bei Jens Schmidt für seine Bereitschaft an diesem Feiertag den Lehrgang auf die Prüfung vorzubereiten.

 

Am 05.10. war es soweit. Die angehenden Jungjäger legten ihre Waffensachkundeprüfung im Vogelmuseum Osterholz-Scharmbeck unter den wachsamen Augen von Jens Schmidt ab.

Dank des vorbildlichen Unterrichts von Jens Schmidt konnten alle Lehrgangsteilnehmer die erste Hürde auf dem Weg zum Jungjäger meistern.

  

Timo Kahrs 

 

 

 

24.09.2017

Mein Jungjägertagebuch: Wochen 2 und 3
 
Die Jungjägerausbildung 2017/2018 setzte sich in der zweiten und dritten Ausbildungswoche mit einer Einführung in den Naturschutz durch Fred Fuchs fort. Den angehenden Jungjägern wurde ein Überblick über die Abläufe innerhalb eines Ökosystems vermittelt und veranschaulicht, wie die Natur durch Mutationen mit der Zeit die Artenvielfalt geschaffen hat, die wir heute kennen.


Nachdem Ralf Jonas in seiner Funktion als Lehrgangsleiter einiges organisatorisches klärte, vermittelte Jens Schmidt den Lehrgangsteilnehmern wieder allerhand Wissen im Bereich der Waffenkunde. Die angehenden Jungjäger erhielten ausführliche Informationen zu den verschiedenen Aufbauten von Büchsen- und Flintenläufen, deren Kombinationen, Verschluss- und Schlosssystemen, Abzugsvorrichtungen, Sicherungen, Ladesysteme, Magazine, und kaliberverändernde Einrichtungen. Das immer noch bei Jagdwaffen beliebte 98er-System wurde anhand einer Übungsbüchse veranschaulicht. Jens Schmidt ging ausführlich auf den Aufbau der Kammer, die Flügelsicherung und den bei der Übungsbüchse vorhandenen Stecher ein.
 
Die Thematik der Kurzwaffen wurde ebenso abgehandelt, wie die Thematik der festen Visiereinrichtungen. Dabei wurden die trockenen Theoriestunden immer wieder mit allerhand nützlichen Praxistipps aufgelockert. Da bis zur Waffensachkundeprüfung nicht mehr viel Zeit bleibt, bot Jens Schmidt an die Unterrichtsabende ein wenig auszudehnen, was von den angehenden Jungjägern gerne angenommen wurde. Der Lehrgang dankt Jens Schmidt für seine Bereitschaft über die eigentlich geplante Zeit hinaus sein Wissen weiter zu geben.


Am Sonntag den 24.09.2017 traf sich der Lehrgang in Ohlenstedt um zusammen mit Fred Fuchs die Natur zu erkunden. Bei bedecktem aber trockenem Wetter und warmen Temperaturen veranschaulichte Fred Fuchs den angehenden Jungjägern, welche Bäume und Sträucher in unserer heimischen Flora vorkommen.


Der Lehrgang lauschte den Worten von Fred Fuchs gespannt, der die einzelnen Besonderheiten der unterschiedlichen Bäume und Stäucher wunderbar mit allerhand wertvollen Informationen veranschaulichte.


Die Wichtigkeit einer Heckenlandschaft für das Wild wurde anhand einiger Beispiele eindrucksvoll vermittelt. Eine Benjeshecke diente als Beispiel, wie man mit einfachen Mitteln der Natur eine effektive Wachstumshilfe bereitstellen kann.


Der Lehrgang bedankt sich bei Fred Fuchs an diesem Sonntag sein umfangreiches Wissen über die Natur an die angehenden Jungjäger weitergegeben zu haben.

 

Timo Kahrs

 

 

 

10.09.2017 

Beginn der Jungjägerausbildung 2017/2018

Die erste Woche


Der Startschuss für die Jungjägerausbildung 2017/2018 ist gefallen. Am 31.08.2017 war es soweit. Bei einem gemütlichen Einführungsabend machten sich alle miteinander bekannt und die Jungjägeranwerter konnten erste Informationen über die Ausbildung und Prüfung aufsaugen.

 

Auch in diesem Jahr ist der Lehrgang gut besucht und so wollen 30 Teilnehmer im April 2018 ihre Jägerprüfung ablegen. Bis dahin warten auf die angehenden Jungjäger acht Monate Ausbildung, die von allen viel Lernbereitschaft und Freizeit abverlangen, um die zahlreichen Themen und Prüfungsfragen zu verinnerlichen.

Die erste Ausbildungswoche stand im Zeichen der Waffenkunde. An zwei Abenden versammelte sich der Lehrgang im Vogelmuseum Osterholz-Scharmbeck um den Vorträgen von Jens Schmidt zu lauschen, der den trockenen Unterricht mit allerhand Anschauungsmaterial und wertvollen Praxistipps auflockerte.


Nachdem die angehenden Jungjäger am ersten Abend in die Thematik der „kalten Wafen“ eingeführt wurden, widmete Jens Schmidt sich am zweiten Abend den „heißen Waffen“. Die Unterschiede zwischen Büchse und Flinte, gezogenen und glatten Läufen, sowie die diversen Schaftformen wurden anschaulich präsentiert und vermittelt.

 

Am Sonntag, den 10.09.2017, stand der erste Reviergang im Revierforst Hallah in Vollersode an. Nach einigen Tagen mit Regenwetter begrüßte Petrus die angehenden Jungjäger mit bestem Wetter.

Revierförster Gunnar Kanzenbach begrüßte den Lehrgang und das Eis war schnell gebrochen. Bei lockerer Stimmung und bester Laune aller Teilnehmer ging es in den Wald.

 

Gunnar Kanzenbach zeigte den Lehrgangsteilnehmern anschaulich, welche Bäume, Pflanzen und Stäucher in unseren heimischen Wäldern wachsen und.


Der Einfluss des Wildes auf die Flora des Waldes wurde eindrucksvoll an Wildwechseln und Fegestellen veranschaulicht. Die angehenden Jungjäger saugten jede Information von Gunnar Kanzenbach wie ein Schwamm auf. In der Praxis lernt es sich doch deutlich angenehmer, als in der trockenen Theorie.

 

Bei sommerlichen 20 Grad ging es immer tiefer in den Wald hinein. Die angehenden Jungjäger erhielten zahlreiche Informationen über die Flora und Fauna im Revierforst Hallah und zur jagdlichen Praxis.

 

Die Unterschiede zwischen verschiedenen Hochsitzformen wurden ebenso anschaulich vermittelt, wie der Sinn und Zweck einer Salzlecke.

 

Als kleine Besonderheit zeigte Gunnar Kanzenbach den Teilnehmern noch eine Dachsburg mitten im Wald und veranschaulichte, wie sich Bauten von Dachsen und Füchsen unterscheiden lassen.

 

Nach knapp vier Stunden war die Führung vorüber und die Lehrgangsteilnehmer fuhren mit allerhand neuen Eindrücken und Informationen nach Hause. Der gesamte Lehrgang dankt Gunnar Kanzenbach für seine Bereitschaft an einem Sonntagmorgen den angehenden Jungjägern die Flora und Fauna des Waldes näher zu bringen.

 

Timo Kahrs

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de