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Archiv - 4. Quartal 2011  

 

<< Zu den jüngeren Meldungen im 1. Quartal 2012

 

22.12.2011

Jäger-Adventskalender: 24 auf einen Streich

(HE) Die Sauen sind fest. Sie stecken alle in den kleinen Maisflächen von 200-300 m²

Daher die nächsten Tage nutzen und ordentlich Sauen schießen.
Und an die Trichinen-Proben denken.

 


16.12.2011

Günter Schulze erhält Niedersächsische Forstmedaille

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung (ML) würdigt im „Internationalen Jahr der Wälder 2011“ erstmalig Verdienste um den niedersächsischen Wald durch Vergabe einer „Niedersächsischen Forstmedaille“.


Preisträger mit Jury und Minister (v.l.n.r.): Frank Henrichvark (2. Preis), Siegfried Bünger-Lang (3. Preis), Prof. Dr. Hermann Spellmann (Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt), Minister Gert Lindemann, Reinhard Benhöfer (Arbeitsstelle Umweltschutz im Haus für kirchliche Dienste Hannover), Günter Schulze (1. Preis), Klaus Jänich (Vizepräsident Niedersächsische Landesforsten), Sigrid Maier-Knapp (Präsidentin der Klosterkammer Hannover i.R.)

 

 

Günter Schulze, seit über 30 Jahren Mitglied in der Jägerschaft Osterholz e.V., wurde am 16. Dezember von Herrn Minister Gert Lindemann mit der Niedersächsischen Forstmedaille geehrt. Im Festsaal der Burg Bederkesa und musikalischer Umrahmung durch die „Königshofer Jagdhornbläser“ hielt Minister Gert Lindemann die Laudatio zur Verleihung der Nds. Forstmedaille (1. Preis) an Günter Schulze. Dabei betonte der Minister, dass Günter Schulze bereits seit über 40 Jahren ehrenamtlich aktive Öffentlichkeitsarbeit für Forstamt und Jägerschaft gemacht und dabei ca. 40.000 Kindern und Erwachsenen den Wald, das Wild und die Jagd näher gebracht hat. Für Günter Schulze war es immer ganz wichtig, dass bereits den Kindern die Besonderheiten, Schönheiten und Zusammenhänge in der Natur verdeutlich werden und so das Umweltbewusstsein bei allen Teilnehmern ganz gezielt gefördert wird. Günter Schulze begründet seinen enormen Einsatz mit den Worten: „Die Kinder sind unsere Zukunft“.

 

 

An der Festveranstaltung in Bad Bederkesa haben  aus dem Landkreis Osterholz der 1. Vorsitzende Torsten Wischhusen, Kreisjägermeister Heiko Ehing, Hartmut Luhrmann (Jagdgebrauchshundverein Osterholz e.V.) und Jochen Lübow als langjähriger Jagdfreund teilgenommen. Von den Grundschulen in Heilshorn und Meyenburg machten sich 3 Lehrerinnen auf den Weg nach Bad Bederkesa. Das Forstamt Harsefeld war ebenfalls zahlreich vertreten, denn Günter Schulze war seit über 20 Jahren ein positives Verbindungsglied zwischen Forstamt und Jägerschaft.

 

Die Jägerschaft Osterholz e.V. gratuliert Günter Schulze ganz herzlich zur Verleihung der Niedersächsischen Forstmedaille.

Heiko Ehing

 

Benannt ist die Medaille nach Johann Georg von Langen, einem Pionier und Begründer der geregelten Forstwirtschaft. Damit legte er einen Grundstein für unseren heutigen Wohlstand und für eine verantwortungsvolle Wirtschaftsweise, die die Bedürfnisse unserer wie auch kommender Generationen im Blick hat.
Mehr Informationen zur
Niedersächsischen Forstmedaille und zum Namenspatron.
Siehe auch Pressemitteilung des Ministeriums.
Laudatio für Günter Schulze
 

 

 

 

 

14.12.2011
Kreisjägermeister teilt mit: 

Nach mehr als 25 Jahren wurden im Landkreis Göttingen
wieder Trichinen bei Wildschweinen entdeckt.

Daher ist es ganz wichtig, dass wirklich alle erlegten Wildschweine auf Trichinen untersucht werden! 
 Larve aus der Kapsel befreit  

10.12.2011

Karten in WUM detaillierter

Die von uns bei den Wildunfallmeldungen (WUM) genutzten Landkarten wurden von
Google-Maps aktualisiert. Die Karten sind insbesondere bei Gewässern und Parks
detaillierter - wie man im Nassen Dreieck prüfen kann. Die neuen Basis-Daten stammen
vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, heißt es im
Google Maps Blog.

 

02.12.2011

 

Und sie bewegt sich doch

Quelle: Radio Bremen buten un binnen 02.12.2011

 

Am 02.12.2011 wurde rechtzeitig vor der Dämmerung die Wildwechselwarnanlage in Waakhausen eingeschaltet . Die Kreisstraße 11 ist ein Wildunfallschwerpunkt im Landkreis Osterholz. "Hier geschahen 2011 bereits 35 Wildunfälle.", berichtet Kreisjägermeister Heiko Ehing.
"Die wechselnden Motive der Anzeigen sollen einer Gewöhnung der Autofahrer entgegen wirken." 

Die neuartigen Schilder werden in den nächsten zwei Wochen erprobt. Insbesondere muss auch die Erkennbarkeit bei hellem Sonnenlicht geprüft werden.
 

Sonne um 14:28 Uhr

 

Während der Erprobungszeit werden die Fahrzeuge gezählt und die Geschwindigkeiten aufzeichnet. In der Woche vor der Inbetriebnahme lag die Durchschnittsgeschwindigkeit um 90 km/h.

Auch nach Abbau der Schilder wird weiter gemessen um festzustellen, ob die Autofahrer auch ohne drastische Ermahnung aufmerksam fahren.  

 

Hamme & Wümme Report berichten am 04.12.2011. Klick drauf.

 

Und in der Wümme-Zeitung am 05.12.2011, S. 1  Klick drauf

 

zur "Kinovorschau" 

 

02.12.2011

Kreisjägermeister (wieder) bestellt

Kreisjägermeister Heiko Ehing und sein Stellvertreter Torsten Wischhusen erhielten am 02.12.2011 aus der Hand von Landrat Dr. Jörg Mielke ihre (Wieder-)Bestellungsurkunden. Alle Drei setzen auch in der neuen Legislaturperiode des Kreistages ihre erfolgreiche Arbeit fort.

 

Der Kreisjägermeister und sein Vertreter wurden auf dem Kreisjägertag 2011 von der Jägerschaft Osterholz dem Landkreis einstimmig zur (Wieder-)Wahl vorgeschlagen. Damals hieß es: "Wir haben nichts Besseres."

 

Die Kreisjägermeisterin oder der Kreisjägermeister berät den Landkreis in jagdlichen Belangen - und zwar ehrenamtlich gem. § 38 NJagdG.   

 

 

30.11.2011

Liebesbriefe aus Hannover: LJN-Newsletter kann abonniert werden

Der LJN verschickt ab 1.12.2011 einen Newsletter. Dazu muss man sich vorher allerdings
anmelden mit E-Mail-Adresse und LJN-Mitgliedsnummer. Das scheint besonders geheim zu sein.
Guckst Du:
http://www.ljn.de/ueber_uns/newsletter/

 

27.11.2011

Radio Wildschwein meldet: ..."Mitmachen!"

Die Biologen sind los. Sie stehen im Wald. Bei uns.

Mit ihrem Projekt "Drückjagd": Schwarzwildmanagement in Niedersachsen
Projektteil: Radiotelemetrische Beobachtung von Wildschweinrotten zur Ermittlung der Rolle der Leitbachen
bei Raumnutzungsverhalten, Wildschäden und Reproduktion

Sie helfen uns bei der Erkundung des Wildschweinbestandes. Dazu werden wir um Mithilfe gebeten.
Das machen wir gerne.

  

Hier gibt es eine dreiseitige Information als PDF inkl. Anleitungen/Zeichnungen zur Probenentnahme

 

Und hier eine Kurzfassung, was wir tun sollen:

Was tun, wenn eine Sau erlegt wurde?
Zunächst einmal wünschen wir: Waidmannsheil!


Notieren Sie bitte folgende Erlegungsdaten:

- Erleger (mit Telefonnummer für Rückfragen)
- Erlegungsort (möglichst genaue Angaben, Revier + Abteil)
- Erlegungsdatum und –uhrzeit
- Aufbruchgewicht
- Alter der Sau (Einteilung: Frischling, Überläufer, grobe Sau. Ausnahme: Trachtenentnahme,
Zahnalterbestimmung notwendig)
- Ggf. Ohrmarken-Nummer

Neben den Erlegungsdaten entnehmen Sie bitte Proben für weitergehende Untersuchungen von JEDEM erlegten Stück Schwarzwild:


- 1 Stück Muskelfleisch (ca. 2 cm) oder Zungenspitze (einfrieren, Tüte)
Gilt sowohl für männliche wie weibliche Tiere, da die Proben für genetische Untersuchungen benötigt werden.
- die gesamte Tracht (Gebärmutter und Eierstöcke) von JEDEM weiblichen Stück
(einfrieren, Tüte)
Diese Proben werden von allen (tragenden oder nicht tragenden) weiblichen Sauen für
Reproduktionsuntersuchungen benötigt.

 


Mit Hilfe der Radiotelemetrie werden im Bereich des Forstamtes Harsefeld und angrenzender Reviere
Untersuchungen zu Raum- und Habitatnutzung sowie Wanderverhalten des Schwarzwildes unternommen. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Rolle der Leitbachen innerhalb der Rotten. Die Daten sollen helfen, die Gründe für Ausbreitung und Populationswachstum besser zu verstehen und effektive, aber auch tierschutz- und artgerechte Managementmaßnahmen zu entwickeln. Hierzu wird das Schwarzwild gefangen und mit Ohrmarken und –sendern versehen, so dass diese dann von den Projektbearbeitern verfolgt werden können.

 

 


Das Projekt ist so ausgelegt, dass gerade auch markierte und besenderte Sauen erlegt werden können und sogar sollen (Auswirkungen der Bejagung). Um hieraus aber auch Erkenntnisse gewinnen zu können sind die Rückmeldungen notwendig.

 

Bericht von Dipl.-Biologin Coralie Herbst beim Hegering 11: Holste am 21.11.2011:

"Schwarzwild-Management - Wie das erste Jahr gelaufen ist - Projektstand November 2011
 

Mit Beginn dieses Jahres startete im Raum Bremervörde ein Schwarzwildprojekt des Instituts für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Im Rahmen des Projektes werden Sauen gefangen, markiert und mit Ohrmarkensendern besendert.

So wurden im Frühjahr 2011 zehn Drahtkastenfallen in den Staatsforsten Bevern und Hallah und eine im Revier Minstedt ausgebracht. Hiermit konnten insgesamt 13 Sauen gefangen sowie neun von ihnen auch besendert werden. Bei vier der gefangenen Tiere handelte es sich um Frischlinge, die zu jung zum Besendern waren. Diese wurden jedoch mit einer kleinen Ohrmarke mit Angabe einer Telefonnummer versehen, um im Falle einer Erlegung eine Rückmeldung bekommen zu können.
 

Bei den neun besenderten Sauen ["Funksauen"] wurden vier in der Els und Steden (Revierförsterei Hallah), eine Bache im Beverner Wald und vier Frischlinge gemeinsam in Minstedt gefangen. Die Sauen werden sowohl am Tage wie auch über einige Nächte telemetriert, um deren Streifgebiet, Aktivität und Raumnutzung zu ermitteln. Ab Anfang Mitte Juni 2012 zogen die Sauen vom Wald raus in die Raps- und später auch Maisschläge.

Es wird um Rückmeldung bei erlegten, besenderten und markierten Sauen gebeten.

So ist inzwischen von fünf besenderten Sauen und von zwei der markierten Frischlinge eine Rückmeldung gekommen. Hervor sticht hier ein Überläuferkeiler der im Frühjahr in der Els gefangen werden konnte. Die Rückmeldung kam im Oktober aus dem 40 km (Luftlinie) entfernten Hemmoor. Der junge Keiler, der alleine unterwegs war, hatte den Sommer gut gelebt und sein Lebendgewicht von 57 kg auf 93 kg gesteigert.

Das Projekt läuft über drei Jahre bis Ende 2013. In diesem Zeitraum werden weiterhin Sauen gefangen und besendert. Es werden aber auch Proben von erlegten unmarkierten / unbesenderten Stücken gesammelt. Hierbei handelt es sich zum einen um ein kleines Stück Muskelfleisch für genetische Verwandschaftsuntersuchungen und um die weiblichen Geschlechtsorgane (Gebärmutter und Eierstöcke mit und ohne Föten). Bitte melden Sie erlegte Sauen bei der Projektmitarbeiterin Coralie Herbst.
Nach Absprache werden die Proben schnellstmöglich selbstständig entnommen und abgeholt werden."

 

25.11.2011

Landesjagdbericht Niedersachsen 2010/2011

   

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung (Hrsg.) (2011):
Wild und Jagd - Landesjagdbericht 2010 / 2011.

Hannover.
Stand: Oktober 2011. 116 Seiten

 

gibt's als pdf hier [5 MB].

 

 

22.11.2011
Wildunfälle im Landkreis Osterholz 

Quelle: FAN 22.11.2011 

 

17.11.2011

Berichte der Hegeringversammlungen Herbst 2011: Guck hier

 

17.11.2011

Veterinäramt bittet um Unterstützung beim Wildvogelmonitoring
Für das Wildvogelmonitoring (Aviäre Influenza) im Landkreis Osterholz hat das LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) für das Kalenderjahr 2011 wieder um die Bereitstellung von 120 Proben gebeten. Diese Proben werden über das Veterinäramt Osterholz an das LAVES weitergeleitet. Ca. 90 Proben wurden inzwischen abgegeben.
Es fehlen somit noch ca. 30 Proben (Enddärme oder ganze Vögel) von Enten oder Gänsen aus der Hammeniederung (Termin 15. Dezember).
Ich bitte alle Reviere im Bereich der Hammeniederung (Hegeringe 2, 4,5, 6, 7, 8, 9, 10) bei der nächsten Entenjagd möglichst die Enddärme einzeln in Tüten zu verpacken und dem Veterinäramt zur Verfügung zu stellen. Danke.
Heiko Ehing, Kreisjägermeister
 

 

11.11.11

Martinsgans

Der Martinstag war auch der traditionelle Tag des Zehnten. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen, da die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der Tiere nur in einer eingeschränkten Zahl möglich machte. An diesem Tag begannen und endeten auch Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Quelle: Wikipedia

 

 

06.11.2011

Blick übern Gartenzaun: Hubertusmesse in Bremerhaven

  Am Sonntag, 6. November 2011, findet in der Großen Kirche in Bremerhaven um 10:00 Uhr eine Hubertusmesse statt. Organisiert wird sie von der Jägerschaft Wesermünde-Bremerhaven.
Unter der Leitung von Ute Marx spielen die Parforcehornbläser Nordheide sowie am Eingang die Jagdhornbläser aus Wesermünde. Alle Jägerinnen und Jäger aus Osterholz sind herzlich eingeladen.

 

 

 


03.11.2011

Fußbruch am Hubertustag

Unser Kreisjägermeister ist zwar nicht zum Fallwild geworden, aber wild gefallen. Die Folge: Fußbruch.
Statt Büchse nun Krücke - ohne "ü" fehlt Dir was. 
Wir wünschen baldige Genesung.

 

30.10.2011

Eau de loup statt Käsemauken: Hallo Sonja

 

: Hamme- & Wümme-Report 30.10.2011 S.1

Guck hier

 

29.10.2011

Schlange verschlingt ausgewachsenen Hirsch

Ein Python in Florida hat einen angeblich ausgewachsenen weiblichen Hirsch verschlungen, die Beute war 35 Kilogramm schwer - schreibt Spiegel Online. Guck da.

 

28.10.2011

Bundesweit 40 Prozent mehr Unfälle mit Wildschweinen

DJV: Ernte von Mais und Sudangras erhöht Kollisionsrisiko auch am Tage


Rund 25.800 Wildschweine ließen im vergangenen Jagdjahr ihr Leben auf der Straße – über 40 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies geht aus der heute veröffentlichten Wildunfall-Statistik des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) hervor. Wildschweine haben sich in den letzten Jahrzehnten stark vermehrt, weil sie vom Klimawandel mit milden Wintern profitieren und in unserer Kulturlandschaft wie im Schlaraffenland leben. Besonders Mais, dessen Anbaufläche sich in den vergangenen 30 Jahren fast verdreifacht hat, wirkt wie ein Magnet auf die anpassungsfähigen Allesfresser.
 
Mais und das für die Biogasproduktion immer beliebtere Sudangras werden derzeit geerntet. Die Folge: Beunruhigte Wildschweinrotten sind auch verstärkt am Tage unterwegs und suchen neue Lebensräume. Das Unfallrisiko für Autofahrer steigt. Wildschweine leben in Familienverbänden von bis zu 50 Tieren und legen insbesondere in der Dämmerung und nachts Strecken von bis zu 20 Kilometer zurück. Die Zahl der Wildunfälle mit Rehen ist laut DJV-Statistik um sechs Prozent auf 205.000 leicht zurückgegangen. Bei Rotwild und Damwild blieben die Wildunfallzahlen nahezu unverändert.
 
Der DJV empfiehlt, insbesondere entlang von Maisfeldern, aber auch am Übergang von Wald und Wiese besonders vorsichtig zu fahren. Wer beispielsweise mit Tempo 60 statt 80 fährt, verkürzt den Bremsweg um über 30 Meter. Ein 80 Kilogramm schweres Wildschwein entfaltet bei einem Aufprall mit Tempo 60 eine Gewichtskraft, die ungefähr einem Nashorn entspricht, das sich auf die Motorhaube setzt.
 
Verschärft wird das Wildunfallrisiko in den nächsten Wochen durch die Zeitumstellung am Sonntag. „Wild kennt keine Winterzeit“, so der DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald. Weil die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden, fällt der morgendliche Berufsverkehr für Wochen in die Dämmerung. War es kurz vor der Umstellung noch ungefährlich auf der Futtersuche Straßen zu überqueren, bilden diese im Morgengrauen plötzlich tödliche Barrieren für Reh, Hirsch und Wildschwein.

 


19.10.2011 Ergebnisse der Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde.
Guck hier.

 

18.10.2011

Die gedruckte Blattzeit wurde per Sackpost verschickt, ist bereits bei Dir im Briefkasten oder kommt die Tage an.  Elektroleser mit E-Mail-Adresse nehmen die papierlose Fassung - das schont die Natur: Guckst Du.

 

18.10.2011

SAT1 in OHZ über WU mit KJM
SAT1 berichtet aus Osterholz über Wildunfälle und Kreisjägermeister Heiko Ehing erklärt.
 

 

 

18.10.2011

Aufmacher im Osterholzer Kreisblatt


klick drauf:
Osterholzer Kreisblatt 18.10.2011, S. 1, auch in: Die Norddeutsche

Die Tages-aktuellen Wildunfalldaten gibt es hier.


Landkreis Osterholz: Wildunfälle 2011 und Meldung bei der Polizei

Wildart mit Polizei ohne Polizei Summen
Damwild 3 4 7
Rehwild 261 92 353
Schwarzwild 9 7 16
Sonstiges 13 21 34
Summen 286 124 410
Stand: 18.10.2011 18:29:31

Hinweis:
Die Meldungen der langsamen Immernoch-Offline-Papiermelder erfolgen halbjährlich.
Die Daten für das zweite Halbjahr 2011 werden erst im 1. Quartal 2012 vollständig sein können.

 

16.10.2011

NDR berichtet:
ADAC empfiehlt Socken zum Wildunfallschutz

 

Am besten geeignet seien einzelne Jägersocken, die das Wild nachhaltig abschrecken würden - berichtet NDR Info am 14.10.2011.

Hör selbst.

 

 

 

(dpa/cj) Mit dem Gestank alter Socken wollen ADAC und Jäger künftig Wildunfälle bei Schleswig verhindern. Wie der ADAC Schleswig-Holstein mitteilte, sollen Schaumdepots mit synthetischen Duftstoffen an Straßenrändern das Wild irritieren, sodass die Tiere erst mal stehenbleiben. Das soll Auto- und Motorradfahrern Zeit geben, ihr Tempo zu drosseln. Die "Duftzäune", die menschliche Nasen an den Geruch wochenlang ungewaschener Strümpfe erinnern, wurden an einem Unfallschwerpunkt auf der B 201 im Stadtgebiet von Schleswig errichtet. Weitere Projekte im nördlichsten Bundesland sind geplant. In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hätten sich die Zäune bereits bewährt, so ein ADAC-Sprecher.
 

Wie groß die Gefahr für Mensch und Tier ist, beweisen Zahlen vom ADAC und dem Deutschen Jagdschutzverband (DJV). Demnach sind vergangenen Jahr sind bei Wildunfällen 2669 Menschen verunglückt, 20 von ihnen starben. Laut DJV-Statistik verloren bundesweit 238.823 Wildtiere ihr Leben auf der Straße. Besonders groß ist die Gefahr eines Zusammenstoßes mit Reh, Hirsch oder Wildschwein nach Angaben des ADAC im Oktober und November. Der Grund: Wenn der Mais als letzte Getreideart abgeerntet ist, verlieren viele Tiere ihre Deckung auf den Feldern und wechseln über die Straßen in den Wald. Zudem geht das Wild meist in der Dämmerung, also zu Zeiten des Berufsverkehrs auf Futtersuche.
 

http://www.autobild.de/artikel/wildunfaelle-duftzaeune-zur-praevention-1944906.html

 

 

14.10.2010

Dohle - Vogel des Jahres 2012

  Dohlen stehen bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste.

 

 

07.10.2011

Umfrage zu Jagdmunition startet

DJV bittet Jäger bundesweit um Teilnahme


(djv) Blei oder bleifrei? Oder beides? Wie wird Jagdmunition in Deutschland künftig aussehen? Ihre Erfahrung und Meinung ist in der aktuellen DJV-Umfrage zum Thema „Jagdbüchsenmunition“ gefragt. „Ziel ist es, ein möglichst reales Abbild der Nutzung sowohl bleifreier aber auch bleihaltiger Munition in unserer Jägerschaft zu ermitteln“, sagt DJV-Präsident Hartwig Fischer. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, eine bisher emotional geführte Diskussion zu versachlichen und die Datengrundlage zu erweitern.
 
Studien haben gezeigt, dass Bleisplitter zur Vergiftung von Seeadlern führen können. Bleirückstände im Wildbret können laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Schwangere und Kleinkinder gefährden. Auch Vielverzehrer von Wildbret, das mit Bleimunition erlegt wurde, seien demnach eine Risikogruppe. Um die Datengrundlage zum Thema Jagdmunition zu verbessern, wendet sich der DJV mit dieser Umfrage an die Jägerschaft.
 
Das Vorhaben erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Rechtspsychologie der Universität Bremen und wird unter anderem vom BfR begleitet. Mit dem Institut plant der DJV eine weiterführende Studie zu möglichen Gesundheitsrisiken bei Vielverzehrern von Wildbret, das mit Bleimunition erlegt wurde.
 

 DJV-Fragebogen "Jagdmunition" als PDF zum Ausdrucken und Ausfüllen

kann ausgedruckt per Post (Deutscher Jagdschutzverband, Friedrichstr. 185/186, 10117 Berlin) oder per Fax (030/2091394-25) zurückgesendet werden – oder digital per E-Mail an pressestelle@jagdschutzverband.de. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2011.
 
Unter allen TeilnehmerInnen verlost der DJV Produkte aus dem DJV-Shop (1. Preis: LED-Taschenlampe Lenser P14 im Wert von 89,90 Euro; 2. Preis: Waffenfutteral im Wert von 59,90 Euro; 3. Preis: DJV-Jagdgürtel im Wert von 49,50 Euro; 4 –10. Preis: DJV-Gutscheine im Wert von 30,00 Euro). Ihre Angaben erfolgen anonym. Sollten Sie am Gewinnspiel teilnehmen, werden Ihre persönlichen Daten selbstverständlich streng vertraulich behandelt.

 
Der DJV dankt für Ihre Teilnahme.

 

06.10.2011

Rechnerausfall

Der Server zur interaktiven Eingabe der Wildunfallmeldungen und zur selbstständigen Eingabe von Terminen ist zur Zeit ausgefallen - ein Bauteil ist defekt und hat mehrere Sicherungen und FI-Schalter ausgelöst. Die Daten sind aber alle gesichert. In den nächsten Tagen wird versucht, den Fehler zu beheben.
Ein Reservesystem ist eingeschaltet. Das läuft über etwas langsamere Leitungen. Geduld. 
Nachtrag 09.10.2011: Die Termine können wieder selbst eingegeben werden und
die WUM-Erfassung läuft auch. Allerdings werden die Eingaben erst nach ca.
10 Minuten für alle sichtbar. 

 

01.10.2011
Letztes Quartal 2011 hat begonnen ...

... und die druckfrische Blattzeit ist da. Im praktischen Taschenformat für unsere Freunde ohne Internet-Zugang und für den Ansitz.
Demnächst im Briefkasten, per E-Mail oder hier zum Herunterladen. Klick drauf.

 

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01.10.2011

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01.10.2011

Die Wölfin als Jägerin

lies mehr im Select-Magazin 10/2011, S. 4-7 

 

 

Zu den älteren Meldungen im 3. Quartal 2011 >>

 

 

 

 

 

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de