blattzeit-ohz.de

Hegering 7: Lilienthal

Hegeringleitung:
Carsten Meierdirks
 

Oberende 1
28865 Lilienthal
 

Tel.: 04298 3 09 28
carsten.meierdirks@ewetel.net



   

 

DatumUhrzeit  
VeranstaltungOrt
    
    
    
    
    
    
 
 
27.02.2020

Hegeringversammlung am 20.02.2020 in Waakhausen

Hegeringleiter Carsten Meierdierks kann eine beeindruckende Anzahl von 31 Hegering-Mitgliedern und die Gäste Kirsten Wellmann, Martin Kai Köpke, Heiko Ehing und Jürgen Schindler begrüßen.


Die rege Teilnahme  ist sicherlich mit dem massiven Interesse am Schießstand Waakhausen und dessen Zukunft zu begründen.
Carsten geht noch auf die fast vollständige Trophäenwand, die nicht genutzte Fellwechsel-Wildtruhe und die noch ausstehenden Nutria-Fallen beim Landkreis ein. Auch die, noch nie im Hegering dagewesene Strecke von 12 Stück Schwarzwild erwähnt er.

Martin Kai Köpke berichtet von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei Wildwarn-Reflektoren und animiert für die nächste Wintersaison die noch zu optimierenden Fellwechsel-Angebote zu nutzen.
Dann kommt er zu dem heiklen Thema Schießstand Waakhausen und dem Betreiberverein. Sehr ausführlich werden die Vorgeschichte und die Vorgaben des Landkreises, die politische Situation um den angedachten Wall, die ehemalige Doppelfunktion von Florian Lukas und seine Amtsniederlegung und die Aufkündigung der Mitgliedschaft der Jägerschaft Osterholz im Betreiberverein erläutert. Daraus können die Hegering-Mitglieder entnehmen, dass es sehr wichtig ist, dass der Betreiberverein und die Jägerschaft wieder miteinander reden und konstruktive Vorschläge für den langfristigen Erhalt des Schießstandes erarbeiten. Ansätze hierfür scheint es zu geben. Ein Gesprächstermin soll Anfang März stattfinden.

Jürgen Schindler erläutert, dass die Wildtier-Erfassung ins 30ste Jahr geht und nichts an Aktualität verloren hat. Für die Erfassungsbögen, auch für die der Wildgänse sollen die Abgabetermine unbedingt eingehalten werden.
Die Niedersächsische Verordnung zur Jagd in Schutzgebieten birgt noch einige Problematiken bezüglich der Bejagung mit sich.

Heiko Ehing spricht über den Entwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes in 2020. Dann erwähnt er die Planung für einen digitalen Abschussplan, der wohl in 3 Jahren greifen soll. Die ASP ist auch in 2020 immer noch eine große Gefahr, da schon wieder in Polen, nahe der deutschen Grenze, Wildscheine mit ASP aufgefunden wurden.


Beim Rehwildabschuss über die letzten 3 Jagdjahre ist das Abschuss-Soll überwiegend erreicht worden, einzig ein Revier hat die Vorgabe nur zu 60% erfüllt.
Bei den sonstigen Abgängen ragen die Erlegung von 26 Marderhunden und 672 Nutria deutlich aus der Statistik heraus.

Kirtsten Wellmann spricht über das neue Waffengesetzt und dessen Veränderungen. Die Verkündung hat gestern stattgefunden und tritt ab dem 1.9.20 offiziell in Kraft. Hier sind die Schalldämpfer-Nutzung und die verbotenen Waffen und Zubehör ein besonderes Thema.

Schießobmann Jens Schmidt nennt noch die Termine für die beiden Hegeringschießen am 9.5. und 12.9. An diesen Terminen wird Kugel und mit der Kurzwaffe geschossen.

Zu guter Letzt wird Hermann Bösche noch die Ehrung für 25 Mitgliedschaft zu teil.

 

Günter Pape

 
 
21.11.2019
Versammlung auf dem Schießstand Waakhausen
 
Hegeringleiter Carsten Meierdirks begrüßt 22 Mitglieder und die Gäste vom Vorstand mit Heiko Ehing, Florian Lukas, Jürgen Schindler sowie die Obleute Bianca Wendelken-Osterloh und Timo Kahrs.
 
Es wird der beiden verstorbenen Mitgliedern Eduard Hansmann und Rudolf Hastedt gedacht.
 
Neue „Fellwechsel-Annahmestation“ in Frankenburg bei Carsten Meierdirks. Es ist die zweite im Landkreis Osterholz. Leider wird bei der Annahme von Fellen nur noch für wenige Wildarten Geld gezahlt und eine Überweisung kann erst frühestens ein Jahr später erfolgen. Zudem sind einige Regeln zu beachten, die auf einem separaten Flyer erläutert werden.
 
Die Nutria-Strecke im Hegering ist weiterhin enorm. Auch bei den Wildschweinen gibt es in diesem Jahr eine noch nie dagewesene Strecke.
 
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen erfreulich guter Fasanenbesatz.
Florian Lukas geht auf die aktuelle Situation des Schießstandes und die Aktivitäten zur schießtechnischen Ausbildung der Jungjäger ein. Die aktuelle Situation erfordert, dass von Januar bis März 2020 die Wurfscheiben-Ausbildung in Ohrensen erfolgen muss.
 

Jürgen Schindler erläutert an Hand des Landesjagdberichtes die allgemeine Situation bei den Wildbeständen und der Strecke im Land im Vergleich zum Hegering 7. Weiterhin erwähnt er die Rehwild-Statistik 2018/19 im Landkreis mit einem extrem hohen Anteil von 63% Fallwild.
 
Heiko Ehing weist auf das letzte Jahr des 3-jährigen Abschussplanes hin. Bei der nächsten Hegeringversammlung wird ein neuer Abschussplan zu besprechen sein.
Trichinenproben müssen innerhalb von 7 Tagen beim Veterinäramt zur Beprobung vorliegen, danach ist ein Nachweis nicht mehr möglich und das Stück muss verworfen werden.
 
Jens Schmidt berichtet vom letzten Hegering-Schießen mit einer extrem schwachen Beteiligung. Bei der aktuellen Jungjägerausbildung ist eine Frauenquote von 16%.
Der Schießstand Waakhausen macht seine Winterpause vom 1.12.19 bis 24.1.20.

 

Timo Kahrs berichtet von einer sehr gelungenen Projektwoche mit Schülern der IGS Grasberg/Lilienthal, die den Schülern und Lehrern Einblick in die Tierwelt, den Naturschutz und die Arbeit der Jäger verschaffte. Hieran war auch unsere neue Obfrau für Naturschutz Bianca Wendelken-Osterloh beteiligt. Berichte werden in der hiesigen Presse zu finden sein.
 
Timo Kahrs macht auf den Flyer des Fördervereins Naturpark Teufelsmoor mit Hamme- und Wümmeniederung aufmerksam.
 
Günter Pape
 

 

26.06.2019 

 

 

 

14.02.2019

Versammlung auf dem Schießstand Waakhausen

 

Hegeringleiter Carsten Meierdirks begrüßt 25 Mitgliedern und die Gäste Heiko Ehing, Florian Lukas und Johann Daniel Wellbrock.

 

 

Vor Versammlungsbeginn hat schon die Rehwild-Trophäenbewertung stattgefunden. Hier gibt es bei einem Revier Unstimmigkeiten beim Erlegungsdatum einiger Böcke. Heiko Ehing weist eindringlich darauf hin, dass die Abschusslisten von den Pächtern sorgfältig auszufüllen sind, denn sie werden bei den Jagdbehörden vorgelegt und gesichtet.

 

C. Meierdirks nennt die neuesten Zahlen der Nutria-Bejagung 2018/19 im Hegering. War es im Jagdjahr 2017/18 noch ein Stecken-Ergebnis von 247 Stück, so sind es jetzt 641 Stück. Ein nochmals dramatischer Anstieg.

 

 

Die Fellwechsel GmbH ist bisher im Landkreis Osterholz nur mit einer Sammelstation (Hegering 3) für Winterbälge vertreten. Aber jetzt ist auch im Hegering 7, und zwar im alten Spritzenhaus in Frankenburg, eine Sammelstation geplant. Für den Ablauf gibt es klare schriftliche Instruktionen der Fellwechsel GmbH, die eingehalten werden müssen.

 

Auf dem Schießstand Waakhausen gab es drei größere gemeinschaftliche Arbeitsdienste mit beachtlichen Fortschritten, leider alle bei sehr regnerischem Wetter.

 

C.Meierdirks appelliert nochmals eindringlich, die Möglichkeiten für Blühstreifen in den einzelnen Revieren auszuloten und möglichst auch mit den Landwirten umzusetzen.

 

Heiko Ehing erläutert, dass im Bereich des Wolfsrudel Garlstedt die Bejagung von Reh- und Damwild vom Ansitz aus fast keinen Erfolg bringt. Doch bei einer durchgeführten Drückjagd sei eine überraschend hohe Strecke zu verzeichnen gewesen.

 

Die Afrikanische Schweinepest ist in Belgien angekommen. Mehr als 200 Wildschweine wurden bis Ende 2018 ASP positiv getestet.

 

Ein Zuschuss vom Landkreis für Nutria-Fallen und die GLV-Fangprämie von 6 Euro sollen weiterhin ein Anreiz für den Fang und die Erlegung von Nutrias sein.
Anhand der Abschusslisten dürfte die Rehwildstrecke nach zwei Jagdjahren ruhig etwas höher sein.

 

Florian Lukas erläutert nochmals die Wichtigkeit der ausgeteilten Wildtiererfassungs- und der Gänsemonitoring-Bögen.

 

 

 

Er bedankt sich bei allen Helfern, die ihren Arbeitsdienst auf dem Schießstand geleistet haben. Es bleibt aber weiterhin noch viel zu tun und es müssen auch noch einige Auflagen des Landkreises abgearbeitet werden. Hier sind z. B. Fortschritte bei der Schalldämmung gemacht worden. Zusätzlich wurden das Dach und die Toilettenanlagen in Angriff genommen.

 

Weitere Schritte zur der Verbesserung der Schießstandsituation werden z. Z. ausgearbeitet und massiv angegangen.

 

Sebastian Rösener wird der Jägerbrief von F. Lukas und C. Meierdirks überreicht.


Johann Daniel Wellbrock bedankt sich für die langjährige gute Zusammenarbeit mit dem Hegering 7 und erläutert, dass er aus gesundheitlichen Gründen das Amt als Naturschutzobmann abgeben wird.

 

Günter Pape

 

 

08.11.2018
Hegeringversammlung
Erstmalig findet die Hegeringversammlung auf dem Schießstand statt. Hegeringleiter Carsten Meierdirks kann 22 Mitglieder und die Gäste Florian Lukas, Heiko Ehing und Jürgen Schindler begrüßen.

 


Carsten berichtet von sehr guten Hegeerfolgen bei Fasan und Rebhuhn durch die Blühstreifen im Hegering und hofft, dass auch im nächsten Jahr wieder Landwirte sich daran beteiligen.

 

Er fordert die Mitglieder auf, bei der Nutria-Bejagung nicht nachzulassen.
Auch appelliert er, die Fallenjagd zu intensivieren, um bei Marder, Marderhund und Fuchs merkbar einzugreifen. Beim Fuchs ist das im letzten Jagdjahr schon sehr gut gelungen.

 

Er informiert, dass Hinrich Kühlken jetzt neuer Hundeobmann ist.

 

Florian Lukas begrüßt ebenfalls die Hegeringmitglieder und stellt den neuen Presseobmann der Jägerschaft, Timo Kahrs, vor. Florian ist stark erkältet und übergibt gleich an Jürgen Schindler.

 

 

 

Jürgen erläutert nochmals ausführlich die Wichtigkeit der Wildtiererfassung, deren Daten zum Schluss auch in den Landesjagdbericht einfließen. Am Beispiel von Hase und Fuchs, sowie den invasiven Arten präsentiert er verschiedenste Statistiken, die die Bestände und erlegten Individuen sehr anschaulich vergleicht.

 

Vom Gewässerverband Teufelsmoor gibt es jetzt ein offizielles Schreiben, das erlegte Nutria mit 6 € vergütet werden.

 

Zum Schluss berichtet er ausführlich über die weiteren Planungen bezüglich des Schießstandes und der angedachten massiven Verwallung, um die Schrotausbreitung einzudämmen.

 

Heiko Ehing hat auch noch einiges zu berichten. Aktueller Stand beim Nutria-Fang ist, ein Bisamfänger darf nur mit Einwilligung des Revierpächters Nutrias fangen.
Die kleine Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes ist u. a. speziell auf die mögliche Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ausgerichtet. Etliche Präventionsmaßnahmen sind dort aufgelistet. Auch Aufwandsentschädigungen bei Ausbruch der ASP sind vorgesehen.

 

Auch die Möglichkeit der Schalldämpfernutzung ist dort festgehalten. Der Landkreis Osterholz wird aber sehr zurückhaltend mit Genehmigungen sein und immer eine Einzelfallprüfung durchführen.

 

Schwarzwildreste oder -aufbruch gehören unter keinen Umständen an eine Kirrung. Tief eingraben oder zur Tierkörperbeseitigung.

 

Schießobmann Jens Schmidt berichtet von 31 angehenden Jungjägern beim aktuellen Vorbereitungskurs.

 

Beim diesjährigen Hegeringvergleichsschießen hat der Hegering 7 das Mannschafts-Schießen nach Punkten gewonnen und war auch gleichzeitig mitgliedstärkster Hegering. Weiterhin werden noch div. Schießtermine für 2019 angesagt, die in der Blattzeit nachzulesen sind.

 

Günter Pape

 

 

19.05.2018

Hegeringschießen

 

Am Samstag den 19.05.2018 konnte Hegeringleiter Carsten Meierdirks die Jäger des Hegerings 7 bei bestem Wetter zum Hegeringschießen auf dem Schießstand in Waakhausen begrüßen.

Geschossen wurde wie gewohnt ein jagdlicher Durchgang bestehend aus den Disziplinen Jagdparcour, laufender Keiler, Fuchs liegend auf 
100 m, Überläuferkeiler stehend freihändig auf 100 m und Bock stehend angestrichen auf 100 m. Maximal konnten 

300 Punkte erreicht werden.



Carsten Meierdirks freute sich über die rege Teilnahme und lobte die frisch gebackenen Jungjäger, die zum Hegeringschießen erschienen

 

 


Die besten Schützen an diesem Tag waren:

Till Meierdirks 
– 259 Punkte
Heiko Wendelken 
– 256 Punkte
Jens Schmidt 
– 254 Punkte

Nachdem die Ergebnisse verkündet wurden, konnten sich die Teilnehmer über Sachpreise freuen und ließen den Nachmittag gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen.


Timo Kahrs

 

 

 

22.02.2018

Versammlung

 

Hegeringleiter Carsten Meierdirks kann die stolze Zahl von 26 Mitgliedern und die Gäste Heiko Ehing und Jürgen Schindler in Meyerdierks Garden begrüßen. 

 

Er verteilt die neuen Bögen für die Gänse- und die Wildtiererfassung und erwähnt, dass auch im letzten Jahr alle Reviere im Hegering 7 die Wildtier-Erfassungsbögen ausgefüllt haben.

Weiterhin lobt er die intensive Nutria-Bejagung. Für das Jagdjahr 2017/18 liegt das Stecken-Ergebnis wieder bei ca. 200 Stück, was etwa die Hälfte der Gesamtstrecke des ganzen Kreises Osterholz ausmacht.

 

Die in 2017 in erheblichen Umfang in den Revieren angelegten Blühflächen haben sich sehr positiv auf Bienen und andere Insekten ausgewirkt. Davon haben maßgeblich die Fasanen und Rebhühner profitiert. Für die Raubwildbejagung im nächsten Winter sollen einige Kofferfallen im Hegering erstellt werden.

Carsten Meierdirks erinnert noch an das rechtzeitige Ansprechen (hoho! -red) der Landwirte bezüglich der akustischen Wildwarner bei der diesjährigen Mahd. Eine Aufrüstung der bisherigen Geräte ist durchaus möglich.

 

Jürgen Schindler berichtet, dass es über den Landtagsabgeordneten Miesner gelungen ist, die neue niedersächsische Agrarministerin Otte-Kinast für den Gastvortrag beim Kreisjägertag am 17.03. zu gewinnen.

 

 

Durch den wohl kommenden Schießnachweis kann man das zu erwartende hohe Jägeraufkommen auf dem Schießstand Waakhausen abschätzen. Deshalb sind die aktuell angedachten Maßnahmen zur Zukunftssicherung des Schießstandes für die Jägerschaft von hoher Wichtigkeit.

Hans-Dieter Timm (Mitte) wird der Jägerbrief vom Schriftführer überreicht.

 

Heiko Ehing hat anhand der Abschusslisten ermittelt, dass im Hegering 7 der Gesamt-Rehwildabschuss nach einem Jahr bei 29% liegt.
Er mahnt an, dass die Wild-Unfallmeldungen zeitnah auf der Seite der Blattzeit eingetragen werden sollen
Bundesweit bereitet man sich massiv auf die fortschreitende Afrikanische Schweinepest vor. Auch die untere Jagdbehörde hat ein detailliertes Strategiepapier für den möglichen Ernstfall erarbeitet.

 

Diverse konkrete Wolfsnachweise hat es 2017 im Kreis Osterholz gegeben. Die Wölfe sind da. Heiko Ehing bittet aber eindringlich darum, dass nach wie vor alle verfügbaren Nachweise unbedingt gemeldet werden sollen.

 

Günter Pape, 27.02.2018

 

 

 

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de