blattzeit-ohz.de

 

 

Jagdbehörde 

 

In allen jagd- und waffenrechtlichen Fragen betreut uns die Jagdbehörde bzw. die Untere Waffenbehörde:

 

Landkreis Osterholz
Ordnungsamt - Bereich Jagd und Waffen

Osterholzer Straße 23
27711 Osterholz-Scharmbeck

E-Mail:  ordnungsamt@landkreis-osterholz.de 

 

 

Für alle Jäger und Waffenbesitzer im gesamten Landkreis (mit Ausnahme der Stadt Osterholz-Scharmbeck) und für alle weiteren jagd- und waffenrechtlichen Fragen ist

 

Kirsten Wellmann

 

Telefon: 04791  930-1851  

Fax:       04791  930-11-1851   

E-Mail:   kirsten.wellmann@landkreis-osterholz.de

 

zuständig.

 

Für die Jäger (Jagdscheinausstellung und –verlängerung) und Waffenbesitzer (Erteilung/Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse, Ein- und Austragungen von Waffen) im Gebiet der Stadt Osterholz-Scharmbeck ist 

 

Sabrina Krensellack

 

Telefon: 04791  930-1850  

Fax:       04791  930-11-1850   

E-Mail:   sabrina.krensellack@landkreis-osterholz.de

  

zuständig.

 

 

 


 

Formulare zum Thema "Jagd & Waffen" gibt es beim Landkreis Osterholz. Klick hier .

 


19.03.2021

Pflicht-Trophäenschau abgesagt

Aufgrund der steigenden Corona Infektionszahlen hat die Jagdbehörde auf Vorschlag des Kreisjägermeisters beschlossen, auf die Pflichttrophäenschau in diesem Jahr ganz zu verzichten.

 

Es ist nicht zu verantworten, dass bei der derzeitigen Coronalage die Hegeringleiter und Jäger/innen der Infektionsgefahr ausgesetzt werden.

 

 

 

 

11.03.2021

Coronavirus - Fragen und Antworten

Das niedersächsische ML hat gestern in seinen FAQ seine Hinweise zu Jagdausübung, Ausbildung, Hundeführerlehrgängen etc. erneuert.

 

Unter anderem darin:

 

Sind die Jägerausbildung und die Durchführung von Jägerprüfungen zulässig?

Gemäß § 14a Abs. 1 Satz 1 Niedersächsische "Corona-Verordnung" ist der Präsenzunterricht für die theoretische Jägerausbildung zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung unzulässig. Ein solcher Unterricht darf weder in der Gruppe noch einzeln „1 zu 1“ erteilt werden. Dies gilt sowohl für Schulungseinrichtungen als auch für das private Umfeld der zu Unterrichtenden. Die Jägerausbildung erfüllt grundsätzlich auch nicht die Voraussetzungen für eine berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung (§ 2 Abs. 3 Nr. 6 Nds. Corona-VO), da kein unmittelbarer Bezug zu einem angestrebten Beruf oder dem ausgeübten Beruf besteht.

Gemäß § 14a Abs. 1 Satz 2 Nds. Corona-VO ist die Durchführung von Jägerprüfungen auf kommunaler Ebene unter Einhaltung der allgemeinen Hygienevoraussetzungen (§§ 2 bis 5 Nds. Corona-VO) zulässig.

 

Ist die Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden zulässig?

Die Ausbildung von Jagdhunden ist gemäß § 14a Abs. 1 Satz 5 Nds. Corona-VO unter Einhaltung der allgemeinen Hygienevoraussetzungen (§§ 2 bis 5 Nds. Corona-VO) zulässig. Das regelmäßige Training von Jagdhunden ist notwendig, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Es muss u.a. aufgrund der derzeitigen Tierseuchensituation (Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen) sichergestellt sein, dass die Jagdaufgaben mit Hunden jederzeit umgesetzt werden können; dazu bedarf es zwingend der Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden.

 

Darf auf Schießständen wieder geschossen werden?

Schießstände weisen einen Doppelcharakter auf. Zum einen sind sie Sportstätten, die nach aktueller Corona-Verordnung“ Niedersachsens und in denen Zusammenkünfte zunächst weiterhin verboten sind. Abweichend hiervon ist allerdings laut Verordnung die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen zur Ausübung von Individualsport - das bedeutet allein oder höchstens fünf Personen aus maximal zwei Hausständen bzw. in Hochinzidenzkommunen nach § 18 a im Rahmen des Individualsports allein, mit einer weiteren Person oder den Personen des eigenen Hausstands - unter den in der Verordnung genannten Hygienevoraussetzungen zulässig. Mit diesen Maßgaben dürfen Wurftaubenstände und offene Schießbahnen zu Übungszwecken genutzt werden. Auch räumlich geschlossene Schießstände dürfen genutzt werden (§ 10 Absatz 1 Satz 1 Nr. 7), aber nur im Rahmen des Individualsports.

Zum anderen dienen die Schießstände im Interesse einer waidgerechten Jagdausübung dazu, Jagdwaffen an- und einzuschießen. Insoweit dürfen auch geschlossene Schießstände bzw. Schießkabinen auf offenen Schießbahnen für jagdliche Zwecke unter den allgemeinen Hygienevoraussetzungen (§§ 2 bis 5 Nds. "Corona-Verordnung") genutzt werden.

Die Anreise zu den Schießständen gilt für Berufsjägerinnen und -Jäger als berufliche Tätigkeit im Sinne des § 2 Absatz 3 Nr. 3 Nds. "Corona-Verordnung" und stellt einen triftigen Grund für eine Ausnahme von der in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 200 geregelten Einschränkung des Bewegungsradius dar (vgl. § 18 Abs. 1 Nds. Corona-VO).

 

 

 

25.01.2021

Neues Jagdrecht in Niedersachsen

Die Änderungsverordnung zum Nds. Jagdgesetz ist vom 18. Januar 2021 und ist mit Wirkung vom 19.01.2021 in Kraft getreten (Artikel 2).

Es ändern sich die Jagdzeiten in Niedersachsen sowie einige Regelungen zum Einsatz von Nachtsichttechnik.

 

 

Detailinformationen der LJN zum Einsatz von Nachtsichttechnik

 

 

 

Verordnung zur Änderung des Jagdgesetzes

 

 

Jagdzeiten in Niedersachsen (ab 24.01.2021)

 

 

 

 

19.01.2021

Trophäenbewertung

Trotz Verschiebung der Hegeringversammlungen soll nach Auskunft der Jagdbehörde die Bewertung der Trophäen des Jagdjahres 2020/21 wie gewohnt erfolgen. 

Alle Revierinhaber werden gebeten, mit ihrem Hegeringleiter einen Termin für die Anlieferung der Trophäen zu vereinbaren.

 

 

11.01.2021

Gesellschaftsjagden

 

 

Das Nds. ML teilt folgendes mit:

 

„Für Drückjagden auf Schalenwild zur gesetzlichen Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gilt Folgendes:

Voraussetzungen für die Durchführung sind

•die Beachtung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (vgl. § 3 Abs. 2, 3, 5-7 Nds. Corona-VO),

•das Erstellen eines Hygienekonzeptes (vgl. § 4 Nds. Corona-VO),

•die Datenerhebung und Dokumentation (vgl. § 5 Nds. Corona-VO) sowie

•die Beachtung der organisatorischen Hinweise zum Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild vom 21.12.2020 Az.: 406-65001-323 (H) – siehe Anlage.

 

Alle übrigen Gesellschaftsjagden, wie z. B. Treibjagden auf Niederwild, sind nicht zulässig.

 

 

Die Anreise zu Einzel- und Drückjagden zur gesetzlichen Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gelten als berufliche Tätigkeit im Sinne des § 2 Absatz 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO und stellen nach Maßgabe des diese Norm konkretisierenden Erlasses des ML (s.o.) einen triftigen Grund für eine Ausnahme von der dort geregelten Einschränkung des Bewegungsradius dar (vgl. § 18 Nds. Corona-VO).“


 

05.11.2020

Infektionsschutz bei Gesellschaftsjagden (Stand 05.11.2020, 15:00

 

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (kurz ML) hat zuletzt in der Fassung vom 05.11.2020 die neuen

 

                                               Corona-Regeln

 

 

für Gesellschaftsjagden bekannt gegeben. Jedoch gelten diese Regeln nur für Drückjagden auf Schalenwild.

 

Drückjagden auf Schalenwild sind demnach zur Abschussplanerfüllung und zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der ASP-Prävention notwendig.

 

Die Daten der Teilnehmer müssen aufgenommen und dokumentiert werden und ein Hygienekonzept muss erstellt werden. Zudem ist die Einhaltung des Mindestabstandes erforderlich und ansonsten ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sollte das Infektionsgeschehen es nötig machen, kann die Jagd auch noch kurzfristig verboten werden.

 

Auf das Streckelegen und die Bruchübergabe sowie auf ein Schüsseltreiben sollte verzichtet werden!

 

Für die Durchführung von Treibjagden auf Niederwild besteht gemäß ML keine Notwendigkeit. Daher sind Treibjagden in Niedersachsen im November nicht erlaubt.

 

Kirsten Wellmann

 

 

 

08.04.2020

Trichinenuntersuchung

Aktuelles Merkblatt

 

 

19.02.2020

Waffengesetz geändert

 

Mit der heutigen Verkündung im Bundesgesetzblatt tritt das geänderte Waffengesetz bereits in Teilen am 20.02.2020 (!) in Kraft. Dann gelten für Jäger wichtige neue Regelungen zu Schalldämpfer, Nachtsichttechnik in Verbindung mit Waffen, Abfrage beim Verfassungsschutz und Waffenverbotszonen.

Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: DJV und FWR erläutern, was neu ist. Zusammengestellt sind Antworten auf die 26 häufigsten Fragen zur Änderung des Waffenrechts.

 

 

Wichtige neue Regelungen für Jäger

Häufigste Fragen und Antworten...

 

 

 

23.09.2019
Geänderte Bestimmungen

 

Die "Verordnung zur Durchführung des Niedersächsischen Jagdgesetzes" (DVO-NJagdG) wurde durch Verordnung vom 28.08.2019 geändert. Das Landwirtschaftsministerium hat heute die konsolidierte Fassung der DVO-NJagdG zur Kenntnis übersandt.

 

In der hier abrufbaren Fassung sind die Änderungen der Verordnung zur Durchführung des NJagdG vom 28. August 2019 (Nds. GVBl. (16/2019 vom 20.09.2019), S. 266) in Rot eingearbeitet.  Die Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft - also gilt sie ab dem 21.09.2019.

 

Viele Änderungen hängen mit der ASP zusammen, jedoch wurde auch die Jagdzeit für Dachse geändert (Dachse 01.08. - 31.01., Jungdachse ganzjährig).

 

Jagdzeiten in Niedersachsen ab 21.09.2019

 

Kirsten Wellmann, Landkreis Osterholz, Ordnungsamt - Bereich Jagd und Waffen

 

 

20.08.2019

Trichinenuntersuchung

 

Das Veterinäramt des Landkreises Osterholz hat nochmals darauf hingewiesen, dass die Proben zur Untersuchung auf Trichinen max. 7 Tage alt sein dürfen, weil danach keine Trichinen mehr nachgewiesen werden können. Als Folge davon wäre das zu untersuchende Stück Wild (Schwarzwild, Dachs, Nutria) sonst nicht mehr für den menschlichen Genuss geeignet und muss verworfen bzw. unschädlich beseitigt werden. 

 

Daher die Bitte des Veterinäramtes, dass Trichinenproben unverzüglich nach der Erlegung abgegeben werden. Untersuchungen finden jeweils Montag und Donnerstag im Veterinäramt (Kreishaus II) statt. Wer also an einem Montag ein Stück Schwarzwild erlegt hat, sollte die zu untersuchende Probe bis Mittwoch  abgegeben haben, damit die Beprobung am Donnerstag stattfinden kann.

 

Donnerstags wird nur dann untersucht, wenn genügend (mindestens fünf) Trichinenproben zur Untersuchung anstehen. Das heißt, wenn eine Probe von einem zum Beispiel am Samstag erlegten Stück erst am Dienstag ins Veterinäramt gebracht und Donnerstag keine Untersuchung durchgeführt wird, weil nicht genügend Proben vorhanden sind, dann wäre die Probe am kommenden Montag mit 9 Tagen zu alt.

 

Notwendig für die eigenständige Trichinenprobenentnahme ist die Übertragung der amtlichen Aufgabe nach Schulung und Antragstellung beim Veterinäramt.

 

Die Durchschriften der Untersuchungsbelege müssen vom Jagdausübungsberechtigten mindestens 2 Jahre lang aufbewahrt werden!

 

Heiko Ehing, Kreisjägermeister

 

 

 

 



Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de