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Naturschutz  
 
20.02.2020
Schweden: "Die Änderung hat den Wolf-Mensch-Konflikt entschärft"

(Pressefoto F. Widemo)

 

In Schweden darf ein Wolf getötet werden, wenn er im Begriff ist, Schaden an Nutztieren oder Jagdhunden zu verursachen. Das war nicht immer so. Wildökologe Fredrik Widemo von der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften erklärt, wie es zu der Regelung kam und warum sie die gesellschaftliche Akzeptanz beim Zusammenleben mit dem Wolf fördert.
 
Vollständige Meldung
 
 
14.02.2020
Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen

(Rolfes/DJV)
 
Der Bundesrat hat heute einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zugestimmt: Durch eine erleichterte Entnahme von auffälligen Tieren sollen Konflikte mit dem Wolf künftig besser gelöst werden. 
Der DJV fordert in einem Handlungsvorschlag Wolfausschlussareale: Territoriale Wölfe sollten auf Deichen oder in urbanen Gebieten nicht geduldet sein. Im Hinblick auf den Schutz von Hunden bei der Jagdausübung fordert der DJV klare gesetzliche Regelungen.
 
 
 
 
 
 
03.02.2020

Naturschutzmaßnahme der Jägerschaft Osterholz:

Entkusselungsaktion im Sandhausener Hochmoor

Am vergangenen Sonntag, dem 02. Februar 2020, traf sich der diesjährige Jungjägerkurs zu einer gemeinsamen Naturschutzaktion. Hiermit soll erneut ein Zeichen der Verbundenheit der Jägerschaft als annerkannter Naturschutzverband mit der Region gesetzt werden. Die angehenden Jungjäger- / innen, die im April ihre Prüfung ablegen wollen, erhielten so gleichzeitig ein Einblick in die regelmäßigen naturschutzlichen Maßnahmen der Jägerschaft. Durch ihre Mitarbeit erfuhren sie zudem, welch teils erheblicher körperlicher Aufwand für solche Maßnahmen erforderlich ist.

 

15 hochmotivierte Teilnehmer befreiten das naturschutzlich wertvolle Hochmoor östlich von Sandhausen auf einer Fläche von ca. 2 Hektar von kleineren Bäumen, Brombeeren und Büschen. In Zusammenarbeit mit ortsansässigen Landwirten entsorgten sie den Grünschnitt oder brachten ihn in die benachbarten Bewüchse ein.

 

Ziel ist die Bewahrung des typischen Lebensraumes „Hochmoor“ mit seinem relativ niedrigen Bewuchs, der vielfältigen Arten Brut-, Äsungs- und Standflächen bietet. Die jungen, 1-2-jährigen Birken entziehen dem Boden Wasser, der dadurch zunehmend seinen Moorcharakter zu verlieren drohte.

Durch ähnliche Maßnahmen in den vergangenen Jahren konnte erreicht werden, dass im Sandhausener Bereich die Fasanen- und Hasenpopulation erheblich anstieg. Außerdem sind seit einiger Zeit nun auch drei Rebhuhnketten dort heimisch.

 

Das für die Teufelsmoorregion so typische Biotop „Hochmoor“ steht im Eigentum des Landes Niedersachsen. Die Entkusselung erfolgt in enger Abstimmung zwischen der zuständigen Domänenverwaltung in Lüneburg, dem Jagdvorstand Sandhausen und dem Jagdpächter des Reviers Sandhausen.Auch der Landkreis als untere Naturschutzbehörde wurde eingebunden.


Der Jagdpächter lud nach getaner Arbeit zu einem Imbiss mit Bratwurst und Getränken ein.

 

Pressebericht vom 04.02.2020

 

 

 

 

 

 

 
 
 

25.10.2019

Obfrau für Naturschutz

 

Seit dem 25.10.2019 ist Bianca Wendelken-Osterloh unsere neue Naturschutzobfrau.

Sie folgt Johann-Daniel Wellbrock, der die Aufgabe wie angekündigt nunmehr in jüngere Hände übergibt.

Ob Bianca genauso gut platt spricht ist der Redaktion nicht bekannt. 

 

 

 

15.12.2017

Zusätzlicher Wolfsberater

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 15.12.2017, Seite 1

 

03.05.2017

Nu isser da - mal wieder

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 03.05.2017, Seite 1

 

01.02.2017

Osterholz hat ihn, Bremen besorgt um hanseatische Selbstständigkeit und Verden sieht die Deiche bedroht

 

Drei Meldungen an einem Tag in drei Gebieten. Dabei geht es doch nur um den Wolf. Im Landkreis Osterholz wird am 6. Februar 2017 eine Sonderveranstaltung durchgeführt, Bremen ruft die Bürgerwehr zusammen und in Verden ist die Besorgnis groß, durch aufgefressene Schafe könnten die Deiche brechen.

 

klick drauf   Die Norddeutsche, 01.02.2017, S. 5

 

klick drauf   Weser-Kurier, 01.02.2017, S. 13

 

klick drauf   Verdener Nachrichten, 01.02.2017, S. 1

 

 

26.07.2016

Wulfsburg in Schwarz-Weiß

Ungleiches Paar auf der Wulfsburg
Am 26.07.2016 wurde dieses ungleiche Paar nachmittags bei Mäharbeiten an der Wulfsburg entdeckt. Voller Begeisterung informierte Landwirt und Jäger Rainer Finken seinen Revierpächter Manfred Ulbrich über diesen herrlichen Anblick.
Die Wulfsburg scheint sich in diesem Jahr zu einer Storchenburg zu entwickeln.

 

Marcel Skoruppa

 

 

19.07.2016

Endlich Nachwuchs auf der Wulfsburg

Vor drei Jahren wurde im Eigenjagdbezirk Wulfsburg von den Jägern Rainer Finken und Manfred Ulbrich ein hoher Mast mit einem Storchennest aufgebaut (Blattzeit hatte berichtet).

Gleich im ersten Jahr wurde der Kunsthorst angenommen, aber durch die damalige kalte Nässe in der Brutzeit überlebten die beiden Jungvögel nur wenige Tage. Im vergangenen Jahr wurde der Horst dann nicht von Störchen, sondern von zwei Nilgänsen genutzt.

Im Frühjahr 2016 klappte es nun endlich. Ein Storchenpaar konnte zwei Jungvögel aufziehen und in wenigen Tagen wird der Nachwuchs zum ersten Flug in die Hammeniederung aufbrechen. 


Text: Heiko Ehing, Fotos: Manfred Ulbrich

 

 

 

13.05.2016

Noch ein Aufpasser

Gerettet

 

Ulrich Messerschmidt

 

 

12.05.2016

Aufpasser am Werk

Allein der Aufmerksamkeit eines Landwirtes in Osterholz-Scharmbeck ist es zu verdanken, dass ein Rehkitz vor dem sicherem Mähtot bewahrt werden konnte. Auf Grund einer erwarteten Wetterverschlechterung wurde ein für Ende Mai geplanter Mähtermin auf Mitte Mai vorverlegt.

An einer Grünlandfläche mit hohen Gras und reichlich Klee wurde von dem Landwirt schon Tage vor dem Mähtermin eine Ricke beobachtet, die sich an dieser Ackerfläche aufhielt.


Diesen Umstand hat er zum Anlass genommen, das hohe Gras direkt vor dem Mäheinsatz nach Rehkitzen abzusuchen.

 

Unterstützt wurde er hierbei von Jägern des betreffenden Jagdrevieres.
Nach einer beharrlichen Suche wurde ein Rehkitz gefunden, das unbeschadet aus dem Gras herausgetragen werden konnte.  

Somit kamen auf insgesamt 14 ha Grünland in dieser für das Rehwild kritischen Zeit keine Kitze zu Schaden.

 

Wolfgang Gerke 

 

 

03.02.2016

Das Osterholzer Vogelmuseum - auch zur Jägerausbildung unverzichtbar

Amsel, Drossel, Kauz und Kiebitz – 
eine Entdeckungsreise in die unbekannte Welt der Vögel

Die Vögel

 

 

Die kennen alle: Amsel, Drossel, Fink und Star. Doch wie viele einheimische Vogelarten kennen wir noch wirklich? Durch zunehmende Verstädterung der Landschaft und Umwelteinflüsse werden viele alteingesessene Vogelarten und Zugvögel in alarmierender Weise aus ihrem Lebensraum verdrängt.

Dabei weist die wasserreiche Landschaft rund um Bremen bis heute eine vergleichsweise hohe Zahl von Brutvogelarten und Durchzüglern auf. Seit 1973 wird diese Vielfalt in einer so einzigartigen wie umfassenden Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Sammlung Dr. Walther Baumeister, durch ständige Erweiterungen auf eine Fläche von über 800 Quadratmetern angewachsen, zeigt heute etwa 450 Vögel in mehr als 220 Arten. Hier können Sie nicht nur die meisten einheimischen – darunter viele verschwundene – Arten erkunden, sondern mittlerweile auch fast das gesamte Spektrum der in Mitteleuropa vorkommenden Vogelarten: Vom Seeadler zur Trottellumme, vom Neuntöter bis zum Bienenfresser.

Dabei stehen die hochwertigen und lebensechten Präparate nicht einfach nur hinter Glas, sondern zeigen sich meistens in ihrer typischen Umgebung mit viel Liebe zum Detail so, als würde man als Jäger oder Wanderer zufällig auf sie stoßen. Als wertvollste Attraktionen gelten die großen Dioramen „Hammeniederung“ und „Wesermündung“, die äußerst kunstvoll die Illusion einer ursprünglichen Landschaft erzeugen.

Die drei weiteren Museen zur Heimatgeschichte und Torfschiffahrt mit vielen Aktionen drumherum, lassen den Besuch in den alten Bauernhäusern der Museumsanlage zu einem abwechslungsreichen Erlebnis werden. Vielleicht finden Sie danach auch noch Zeit, die wunderschöne Landschaft des Teufelsmoores oder der Wümmewiesen zu erkunden, um dort noch auf die artenreiche, lebendige Natur zu treffen, die das Norddeutsche Vogelmuseum so liebevoll dokumentiert. (tw)

Weiterlesen unter vogelmuseum.com 

 

 

 

 

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de