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01.06.2022

Neue Jäger geehrt

Zur Zeugnisübergabe nach der diesjährigen Jägerprüfung fanden sich alle neuen "Jungjäger", fast alle Ausbilder und Prüfer sowie der Vorstand der Jägerschaft mit fast 60 Waidmännern und -frauen im Gasthaus Viehspecken ein.

 

 

Nach einem zünftigen Essen auf Kosten der Jägerschaft wurde zunächst der langjährige Ausbilder Alfred Fuchs vom Vorstand geehrt, der sich nach über 25 Jahren als Ausbilder im Fach Naturschutz nun vermehrt seinen Enkeln widmen möchte und seine Aufgabe in jüngere Hände legt.  

 

Anschließend wurden von Kreisjägermeister Heiko Ehing und dem 2. Vorsitzenden Martin Köpke die Prüfungszeugnisse übergeben, traditionell mit netten und teils spitzen Kommentaren des Kreisjägermeisters zu den Einzel-Prüfungsleistungen.

 

 

 

Lehrgangsbester wurde Günther Timm aus Lilienthal mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Er erhält neben einem Präsent der Jägerschaft im Rahmen des "Jungjäger-Regio"-Programms eine Einladung zu einer Drückjagd

 

im Saupark Springe. Dafür ging dann aber auch die erste Runde Jägermeister auf ihn.

 

Alle Anwesenden und vor allem die neuen Jungjäger waren naturgemäß "gut drauf" und nachdem die anwesenden Ausbilder und Prüfer ein herzliches "Horrido" auf die Jungjäger ausgebracht hatten, wurde von letzteren natürlich noch ordentlich gefeiert. Aus Diskretionsgründen wurde das letzte Foto unserer Berichterstattung gegen 22:00gemacht ��

 

 

 

 

31.5.2022

Jägerprüfung erfolgreich beendet

Nach den Schießprüfungen und der schriftlichen Prüfung fand am 29. und 30.5. die mündlich-praktische Jägerprüfung des Landkreises statt. 31 Prüflinge wurden von Kreisjägermeister Heiko Ehing auf 4 Prüfungsgruppen verteilt und zeigten auf dem Gelände der Schützenhalle Schwanewede, was sie gelernt hatten. Die Prüfungsergebnisse waren dank der sehr guten Ausbildung der Jägerschaft Osterholz wieder sehr erfreulich: von 32 Geprüften fiel nur einer durch, das ist eine Quote von ca. 3% (Landesschnitt Niedersachsen: ca. 15%)

 

Die Abschlussfeier samt Zeugnisübergabe und Bestenehrung findet am 31.05.2022  im Gasthaus Dierks in Viehspecken statt.

 

 

 

Kirsten Wellmann vom Landkreis Osterholz

 

 

Kreisjägermeister Heiko Ehing

Wildtierkunde

 

 

Waffenkunde

 

 

 

Mittagspause, auch für die Prüfer

 

Jagdrecht

 

 

Naturschutz, Hege , Jagdbetrieb

 

Wir machen Fortschritte

 

 

 

 

 

 

24.05.2022

Jungjägerkurs kurz vor der Prüfung

Es hat sich wieder viel getan

Unsere Zeit im Jungjägerkurs neigt sich langsam dem Ende zu.

Hier gern wieder ein Bericht darüber, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.

 

Unterricht in den letzten Zügen

Als letztes Thema haben wir den Bereich der Jagdhunde abgeschossen. Dazu hat uns Corinna Rathjen zu sich nach Hause eingeladen, wo der Unterricht im Freien stattfand. 

 

Daneben bestehen unsere letzten Unterrichtsstunden meist aus Wiederholungen bzw. der Abfrage von erlerntem Stoff. Jeder von uns kann so gut erkennen, wo noch Lücken im eigenen Wissen sind.

 

Praxisnähe kommt nicht zu kurz

Neben dem Unterricht gab es auch die traditionelle Generalprobe zur mündlich praktischen Prüfung. Dabei galt es über 120 Präparate und jagdliche Ausrüstungsgegenstände zu erkennen. 

 

Zusätzlich gab es noch eine weitere Naturerkundung und einen Reviergang.

Das waren gute Gelegenheiten erneut die Erkennung von Pflanzen zu üben und über jagdliche Einrichtungen und die Jagdpraxis zu sprechen.

 

Schritt 1 von 3 geschafft

Auch wenn es der Wettergott zunächst nicht gut mit uns meinte und es am Morgen einige Regenschauer gab, lief die Schießprüfung äußerst erfolgreich.

Der gesamte Kurs hat im ersten Anlauf alle Disziplinen gemeistert.

Dabei war der Prüfungstag am 13. Mai, dem einzigen Freitag den 13. im Jahr 2022.

Herzlichen Glückwunsch an alle – Eine tolle Leistung!

Den Erfolg haben wir noch am gleichen Tag mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch gefeiert.

 

 

Endspurt

Nun geht es mit schnellen Schritten in die letzte Phase unserer Ausbildung. 

Am 28. Mai erwartet uns die schriftliche Prüfung und am 29. + 30. Mai finden die mündlich praktischen Prüfungen statt. Auch diese werden bestimmt erfolgreich verlaufen.

Ich wünsche allen Prüflingen weiter viel Erfolg und allzeit Waidmannheil.

 

Gruß aus Grasberg

 

Frank Buschmann

 

 

 

13.04.2022

Es ist viel passiert

Ein Bericht aus dem laufenden Lehrgang

Es ist einige Zeit verstrichen seit dem letzten Bericht auf dem Lehrgang.

Daher hier gern erneut ein Stand aus dem laufenden Kurs.

Was ist in der Zwischenzeit passiert? Man kann nur sagen: Sehr viel!

 

Unser Unterricht – Viele weitere Wildarten und ganz neue Themengebiete

Beim Thema Wildtierarten hat sich zu dem bereits sehr umfangreichen Gebiet des Haarwilds nun noch das Federwild dazu gesellt. Tatsächlich haben wir sogar schon alle relevanten Arten behandelt.

Es geht also „nur“ noch um die Wiederholung.

Zum Glück stehen noch einige Termine hierfür an, denn es wird es noch so manche Stunde des Studiums brauchen. Gerade um das sehr artenreiche Federwild sicher ansprechen zu können und so fit für die mündlich-praktische Prüfung zu sein.

 

Neu hinzugekommen ist das Thema jagdliches Brauchtum. Von den Hornsignalen und Brüchen über die Jägersprache bis zum korrekten Legen der Strecke bringt uns hier Nicole Köpke alles bei, was zu den Traditionen bei der Jagdausübung gehört. Auch das gehört zum Wissensschatz jedes (angehenden) Waidmanns und wird von uns gern weiter gepflegt.

 

Ein altes Jägersprichwort sagt: „Jagd ohne Hund ist Schund!“

Nicht nur deshalb gehört natürlich auch das Themengebiet Jagdhundewesen zu unserem Unterricht.

Dabei geht es nicht nur um Rassegruppen wie Schweißhunde, Vorstehhunde etc. sowie die einzelnen Rassen und deren Eigenschaften und Einsatzgebiete.

Auch die korrekte Haltung des vierbeinigen Jagdbegleiters und die Erkennung von Krankheiten werden uns von Corinna Rathjen fachkundig vermittelt.

 

Schießtraining und Waffenhandhabung – Ergebnisse werden stetig besser

Jeden Samstagmorgen laufen weiterhin das Schießaustraining und die Ausbildung für die Waffenhandhabung auf dem Schießstand in Ohrensen.

Die Handhabung sitzt mittlerweile bei allen gut und auch die Trefferergebnisse bei den Schießdisziplinen können sich sehen lassen. Auch wenn beim Flintenschießen (Skeet) noch so manche „Taube“ verflucht wird, gerade wenn sie sich windbedingt einem guten Treffer entzieht.

 

Zusätzlich zu den Langwaffen Büchse und Flinte bekamen wir an einem Samstag durch Jens Schmidt auch die Gelegenheit mit zwei Kurzwaffen, nämlich Pistole und Revolver zu schießen.

Vielen Dank noch einmal dafür.

 

Fallenlehrgang – Die Jagd auch mal ohne Schusswaffe

An zwei Sonntagen im März hatten wir die Chance am Fallenlehrgang teilzunehmen.

Dieser wurde nicht nur von unserem Lehrgang besucht, sondern auch von einigen erfahrenen Jägern, welche noch keine entsprechende Schulung hatten.

Nach der eher trockenen Theorie an Tag eins ging es am zweiten Tag mit Stefan Schnakenberg ins Revier, wo diverse Fanggeräte auf uns warteten. Dabei wurde uns die praktische Handhabung der Fallen gezeigt und es wurden viele wertvolle Tipps gegeben. Daneben wurden uns auch einige nicht (mehr) erlaubte Fanggeräte vorgestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Jägerprüfung steht uns also auch diese spannende Form der Jagd offen.

 

Besuch im Norddeutschen Vogelmuseum – Präparate satt

Der schon traditionelle Besuch im Vogelmuseum durfte natürlich auch nicht fehlen.

Roger Varrelmann führte uns einen Abend durch die Ausstellung und einzelnen Dioramen.

 

Hier finden sind nahezu alle bei uns vertretenen Vögel und damit natürlich auch die für uns jagdlich relevanten bzw. für die Prüfung wichtigen Arten. Seien es die Enten, Gänse und Säger oder die Eulen und Greifen, dort ist einfach alles vertreten. Es war eine sehr gute Gelegenheit das Ansprechen des zahlreichen Federwilds an den Präparaten zu üben.

 

Trichinenschein – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Da Wildbret vom Schwarzwild welches für den Verzehr vorgesehen ist weiterhin der Pflicht auf Prüfung nach Trichinen unterliegt, gehört auch das zu unserer Ausbildung.

An einem Schulungsabend hat uns daher Frau Dr. Cassel vom Veterinäramt des Landkreises Osterholz entsprechend geschult. Dabei wurde uns nicht nur erläutert, wie die Probennahme korrekt zu erfolgen hat, sondern auch die Hintergründe und der Ablauf der Untersuchung wurden erklärt.

Sobald der erste Jagdschein ausgestellt ist, haben wir nun die Möglichkeit den Antrag auf Übertragung der Entnahme von Proben beim Landkreis zu stellen, um selbst Gewebeproben zu entnehmen und abzugeben. Somit können wir sicherstellen, dass von uns erlegtes Schwarzwild auch wirklich unbedenklich ist. Durch die Abgabe von Blutproben können wir außerdem einen wertvollen Beitrag zur Seuchenkontrolle und zum Monitoring leisten.

 

Ansitzbau – Es ging hoch hinaus

An einem weiteren Sonntag traf sich ein großer Teil des Lehrgangs zum ebenfalls obligatorischen Ansitzbau. Dabei haben wir gemeinsam gleich zwei Hochsitze angefertigt, eine mobile Variante und eine fest vor Ort verankerte. Es war eine tolle Gelegenheit sich zusammen im Freien zu betätigen und sich nicht nur über das Thema Ansitz auszutauschen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen und wir wünschen allen Nutzern der Einrichtungen stets Waidmannsheil.

 

Vielen Dank für die fachkundige Anleitung und Betreuung an Gunnar Kanzenbach von der Revierförsterei Hallah.

 

Zwischenfazit? - Der Druck steigt!

So langsam kommen wir in die sprichwörtliche heiße Phase des Lehrgangs. Nur noch knapp ein Monat trennt uns von der Schießprüfung und zwei Wochen darauf finden schon die schriftliche sowie die mündlich-praktische Prüfung statt. Bis dahin heißt es für jeden von uns: Büffeln, Büffeln, Büffeln!

 

 

Waidmannsheil und Gruß aus Grasberg

 

Frank Buschmann

 

 

 

07.02.2022

Lehrgang zur Jagd mit Fallen  - am 13. und 20. März 2022

 

Der Kurs erstreckt sich über zwei Tage und findet am 13. und 20. März 2022 und besteht aus zwei Teilen:

 

1. Tag, Teil 1 Grundlagen speziell bezüglich Niedersachsen a) Rechtliche Bestimmungen zur Fangjagd b) Zugelassene Fanggeräte c) Verbotene Fanggeräte d) Anwendung der Fanggeräte

2. Tag, Teil 2 Praxis der Fallenjagd (Fallenlehrpfad) e) Funktion, Pflege und Wartung der Fanggeräte f) Ausstattung d. Fangplatzes optimale Köderung u. Einsatz v. Lockstoff g) Praktische Auswahl u. Einrichtung der Fanggeräte u. Fangplätze im Revier. Eine individuelle Abänderung der jeweiligen Lehrinhalte bleibt vorbehalten!

Nach Abschluss des Fallenlehrganges (Teil 1 u. Teil 2) erhält jeder Teilnehmer eine anerkannte Teilnahmebescheinigung gemäß § 24 (2) des NJagdG v. 16. März 2001.

Nähere Informationen und Anmeldungen (schriftlich) über: Stefan Schnakenberg,

Handy 0163 7399912 oder Fallenjagd@magenta.de. Bei der Anmeldung sind die genaue Anschrift sowie Geburtstag und Geburtsort anzugeben.

 
Das Niedersächsische Jagdgesetz (NJagdG) vom 16. März 2001 in Verbindung mit der Richtlinie für die Durchführung von Lehrgängen zur Jagd mit Fanggeräten vom 05. Juni 2001 besagt, dass jeder der die Fangjagd ausübt eine entsprechende Bescheinigung mitführen muss. Stefan Schnakenberg ist als Ausbilder für die o.a. Lehrgänge anerkannt und führt sie im Auftrag unserer Jägerschaft durch.

 

 

24.01.2022

Bericht aus dem Jungjägerlehrgang

Kaum dass die Zeugnisausgabe an unsere „Vorgänger“ stattgefunden hat, sitzen bereits wir als die neuen angehenden Jungjägerinnen und Jungjäger in den Startlöchern.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch und Allzeit Waidmannheil an alle Prüflinge, die es 2021 geschafft haben.

 

Mit nur leichter Verzögerung hat am 2. November 2021 der erwartungsgemäß voll besetzte Jungjägerkurs 2021/2022 begonnen.

Jeden Dienstag und Donnerstag findet sich nun der bunt gemischte Lehrgang im Musiksaal des Gymnasiums in Osterholz-Scharmbeck zum Unterricht ein.

 

Nachdem sich unser Unterricht in den ersten Wochen auf die Waffenkunde konzentrierte, konnte dann Anfang Dezember von allen Teilnehmern die Sachkundeprüfung erfolgreich abgelegt werden.

Die damit verbundene Möglichkeit, sich eine vorläufige Waffenbesitzkarte (WBK) ausstellen zu lassen, wurde schon rege genutzt und viele Jagdscheinanwärter haben längst die erste eigene Bockflinte angeschafft.

 

Auch der erste Reviergang und die erste Naturerkundung haben mittlerweile stattgefunden und uns einen weiteren Eindruck gewinnen lassen, was alles zum Handwerk des Waidmanns gehört.

 

Zusätzlich konnten einige Teilnehmer auch schon als Treiber oder Treiberin bei einigen Drückjagden dabei sein und so Einblick in den Ablauf von Gesellschaftsjagden gewinnen.

Es war eine gute Gelegenheit für den Austausch mit erfahrenen Jägern und Jägerinnen und der ein oder andere hat die Chance genutzt unter Anleitung zum ersten Mal die „rote Arbeit“ durchzuführen.

Wir bedanken uns für die Einladungen und die Gelegenheit, so nah am Geschehen zu sein.

 

Das Spektrum unseres Unterrichts hat sich inzwischen um die Themen Naturschutz, Haarwild, den Jagdbetrieb inkl. der Wildbrethygiene, Wildtierkrankheiten und das Jagdrecht erweitert.

Als Vorbereitung für den Fallenjagdlehrgang haben einige von uns außerdem an einem Sonntag selbst Fallen gebaut.

 

Seit dem 15. Januar erfolgt nun die praktische Schießausbildung, sowie der Unterricht zur Waffenhandhabung am Schießstand Ohrensen, auf welchem wir nun jeden Samstag zu Gast sein dürfen.

 

Abgesehen von den üblichen Auflagen wie dem Tragen von Masken und der Impf- bzw. Testpflicht, konnte der Unterricht bis jetzt wie geplant stattfinden.

Wir hoffen, dass dies so weitergeht und der Kurs wie geplant im Mai von möglichst allen erfolgreich abgeschossen werden kann.

 

Frank Buschmann

 

(Red. bearb.)

 

 

 

 

 

 

 

 

04.12.2021

Weitere Lehrjagd für unsere Jungjäger

Gestern fand erneut eine weitere Lehrjagd für unseren Jungjägerlehrgang statt. HERZLICHEN DANK an die Niedersächsischen Landesforsten und vor allem an den Revierförster und perfekten Oberorganisator Heiko Ehing!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Ulrich Messerschmidt

 

11.11.2021

Lehrjagd des Jungjägerlehrgangs

Wenige Tage nach Beginn des aktuellen Jungjägerlehrgangs fand heute die Lehrjagd im Revier Heidhof der Niedersächsichen Landesforsten statt. Revierförster Heiko Ehing und seine Mitstreiter aus Nah und Fern hatten alles bestens vorbereitet. Heimische, erfahrene Jäger wurden als Schützen angesetzt, die teilnehmenden Jungjäger betätigten sich als Begleiter des erfahrenen Treiberteams. Anschließend erlernten sie direkt in der Praxis das fachgerechte Versorgen von Wild und halfen nach gründlicher Einweisung auch gleich mit Hand und Messer.

 

Es gab etwas zu sehen...

 

 

So wird's gemacht

 

Einmal mit Profis arbeiten!

 

Jeder darf mal ausprobieren

 

Der Revierförster ist zufrieden.

 

Getane Arbeit

 

"Jagd vorbei und Halali"

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de